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Hausärzte

Bei Rückenschmerzen: ärztliche Anamnese als wichtige Information für Physiotherapeuten

85 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gibt an, mindestens einmal im Leben Rückenschmerzen gehabt zu haben. Sie sind die dritthäufigste Diagnose, die Allgemeinmediziner in ihrer Praxis stellen. Daher ist es wichtig, dass Hausärzte sogenannte Red Flags für komplizierte Verläufe kennen und Patienten entsprechend über die Risikofaktoren der Chronifizierung von Schmerzen aufklären. So sollten myofasziale Funktionsstörungen beispielsweise mithilfe manualmedizinischer Techniken behandelt werden.
Bei Rückenschmerzen: ärztliche Anamnese als wichtige Information für Physiotherapeuten
© SpringerMedizin

Die überlasteten Strukturen können mit Mobilisation, Manipulation und Weichteiltechniken therapiert werden. Auf passive physiotherapeutische Optionen wie alleinige Massagen sollte hingegen verzichtet werden. Generell gilt: Für die physiotherapeutische Behandlung ist es wichtig, dass Informationen unter anderem zu der beruflichen Situation, der Schmerzstärke, Fehl- und Überlastung sowie Nebenerkrankungen und Allergien vorliegen.

Quelle: C. Lemhöfer et al., CME, Ausgabe 4/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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