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Zahnärzte

Mundbodenkarzinom bei Long-Covid-Patientin erfolgreich behandelt

Covid-19-Patienten können auch nach der Quarantäne positiv auf Corona getestet werden. Steht diesen aber eine lebenswichtige Operation bevor, müssen sich Mediziner entscheiden, ob sie den Eingriff auch unter diesen Umständen durchführen. Der Beitrag schildert den Fall einer 58-jährigen Patientin, die sich im September 2020 mit Verdacht auf ein Mundbodenkarzinom im Universitätsklinikum Erlangen vorstellte.
Foto von Zahnarzt-Instrumenten
© iStock: bluecinema

Nach einem erneuten positiven PCR-Test der Patientin musste die Operation des Tumors zunächst verschoben werden. Doch die fortschreitende Erkrankung ließ ein weiteres Aufschieben nicht zu, und so wurde die Patientin trotz positiven Tests Ende Oktober operiert. Erst am zweiten Tag nach der OP war der Test erstmals negativ. Der weitere stationäre Verlauf verlief problemlos. Und in enger Zusammenarbeit mit Pflegern, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden gelang die Mobilisation und Rehabilitation ihrer Sprach- und Schluckfunktion. Am dreizehnten postoperativen Tag konnte die Patientin bei guter Atem- und Schluckfunktion in die ambulante Nachbehandlung entlassen werden.

Quelle: J. Glaizer et al., zm online, Ausgabe 6/2021 | kostenfreier Volltextzugriff

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