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Orthopäden

Physiotherapie bei Morbus Osgood-Schlatter im Kindesalter erforderlich

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen im Leistungssport nimmt in den Industrienationen immer weiter zu. Da das muskuloskelettale System in der Wachstumsphase besonderen Anforderungen unterliegt, sollte das Training entsprechend darauf angepasst sein.
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Hochintensives Training über eine lange Zeit kann negative Effekte auf junge Sportler haben und beispielsweise Apophysenschäden hervorrufen. Apophysen bezeichnen sekundäre Ossifikationszentren im Ansatzbereich von Sehnen. Sie treten in der zweiten Lebensdekade auf, um sich später mit dem angrenzenden Knochen zu vereinen. Eine repetitiv-chronische Überlastung und ein damit einhergehender Ab- oder Ausriss der Apophyse an der Tuberositas tibiae wird in der Literatur als Morbus Osgood-Schlatter beschrieben. Das langfristige Ziel sollte laut Autoren sein, gemeinsam mit den Physiotherapeuten die Muskelbalance der Oberschenkelmuskulatur wiederherzustellen.

Quelle: M. Neubauer & S. Nehrer, Der Orthopäde, Ausgabe 2/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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