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Reaktive Arthritis nach Chlamydieninfektion: Physiotherapie Teil des Genesungsprozesses

Eine postinfektiöse reaktive Arthritis (SARA) kann die Folge einer Chlamydieninfektion sein. Die Autoren befassen sich mit zwei Fällen von Leistungssportlern, die infolge einer Infektion mit SARA im Kniegelenk erkrankten.
© SpringerMedizin

Ein 21-jähriger Fußballspieler mit Schwellung im rechten Kniegelenk wurde nach einer antibiotischen Therapie auch symptomatisch behandelt – unter anderem mit physikalischen Maßnahmen und Physiotherapie. Der Fokus lag dabei auf der manuellen Lymphdrainage, einer propriozeptiven Beübung, Remobilisation sowie der muskulären Kräftigung. Sechs Wochen nach Therapiebeginn war seine volle Sportfähigkeit wiederhergestellt. Im zweiten Fall, einem 25-jährigen Fußballspieler, lag eine SARA vor. Auch hier konnte die Kombination aus antibiotischer Behandlung sowie Physiotherapie die Beschwerden am rechten Knie lindern.

Quelle: S. Klingebiel et al., Der Orthopäde, Ausgabe 3/2021 | kostenfreier Volltextzugriff

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