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Heilmittelversorgung bei Long-Covid als besonderer Verordnungsbedarf anerkannt

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf verständigt, die Diagnoseliste für den besonderen Verordnungsbedarf zum 1. Juli um die Indikation „U09.9 Post-COVID-19-Zustand, nicht näher bezeichnet“ zu erweitern. Ärzte können beim Post-Covid-Syndrom bestimmte Maßnahmen der Ergo- und Physiotherapie regressfrei verordnen.
© iStock: kieferpix

Wochenlanges Liegen im Krankenbett, bedingt durch eine COVID-19-Erkrankung, kann bspw. eine Wirbelsäulenerkrankung (WS) oder Störung der Atmung (AT) nach sich ziehen. Krankengymnastik (auch als Atemtherapie), Inhalation oder Manuelle Therapie sind dann mögliche Maßnahmen der Physiotherapie. Zu den ergotherapeutischen Maßnahmen zählen u. a. motorisch-funktionelle Behandlungen bei Erkrankungen der Wirbelsäule, Gelenke und Extremitäten (mit motorisch-funktionellen Schädigungen) (SB1), psychisch-funktionelle Behandlungen bei neurotischen, somatoformen, Belastungs- und Persönlichkeitsstörungen (PS2) sowie Hirnleistungstraining bei wahnhaften und affektiven Störungen/Abhängigkeitserkrankungen (PS3).

Quelle: J. Sauer, Hausarzt.Digital, veröffentlicht am 11.06.2021| kostenfreier Volltextzugriff

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