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Physiotherapie in der Behandlung der Zerebralparese

Eine Zerebralparese verändert bei Kindern den Muskeltonus – meist spastisch, aber auch eine systone oder ataktische Veränderung ist möglich. Das führt unter anderem zu ausgeprägten Einschränkungen der motorischen Fähigkeiten mit funktionellen Beeinträchtigungen. Zu den konservativen Therapieoptionen zählt neben Physiotherapie auch Lagerungstherapie im Liegen, Sitzen und Stehen.
Physiotherapie in der Behandlung der Zerebralparese
© SpringerMedizin

Weitere Therapiemöglichkeiten sind die Reduktion der Spastik der Hüftadduktoren und gegebenenfalls des Hüftbeugers durch die Anwendung von Botulinumtoxin. Auch Weichteiloperationen kommen infrage. Zur Stabilisierung und zum Korrigieren von Fehlstellungen eignen sich Orthesen – insbesondere Korsette und Vollkontaktrumpforthesen. Alle therapeutischen Bemühungen sind frühzeitig einzuleiten, um die motorische Entwicklung und die Lebensqualität der Kinder dauerhaft zu verbessern.

Quelle: B. Westhoff, Orthopädie & Rheuma, Ausgabe 2/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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