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Erste nationale Qualitätsstandards für Behandlung von axialer Spondyloarthritis

Die axiale Spondyloarthritis (axSpA) ist eine meist chronisch verlaufende rheumatische Erkrankung des Achsenskeletts, die oft in den Sakroiliakalgelenken beginnt. In Deutschland bestehen nach wie vor Versorgungslücken in der Behandlung von axSpa-Patienten, da messbare Qualitätsstandards (QS) fehlen. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) hat nun auf Grundlage der von der Assessment of SpondyloArthritis International Society (ASAS) publizierten Empfehlungen für die Behandlung von axSpa-Patienten erstmals nationale QS entwickelt.
© Yuri Arcurs

Die Experten einigten sich auf neun QS, um die Versorgung zu verbessern. So spiele neben den medikamentösen Optionen die Physiotherapie eine große Rolle für die Erhaltung von Funktion und Beweglichkeit, wie es in QS 6 „Nicht-pharmakologische Behandlung“ ausgeführt wird. Im Gegensatz zur internationalen Situation, wo axSpa-Patienten in einigen Ländern wenig Biologika erhalten, gäbe es in Deutschland generell eine Unterversorgung mit Physiotherapie.

Quelle: U. Klotz et al., Zeitschrift für Rheumatologie, veröffentlicht am 11.08.2021 | kostenfreier Volltextzugriff

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