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Hausärzte

Funktionelle Störungen bei Tourette: Heilmittel als begleitende Therapie

Die meistverbreiteten Assoziationen zum Tourette-Syndrom sind motorische und vokale Tics. Hierbei handelt es sich um eine häufige neurologisch-psychiatrische Erkrankung. Eine Diagnose derselben scheint recht simpel. Es gibt aber auch Patienten, die an funktionellen Störungen mit "Tic- und Tourette-ähnlichen" Bewegungen und Lautäußerungen leiden. Das zu unterscheiden ist oft eine diagnostische Herausforderung, aber wichtig für eine adäquate Therapie – in einigen Fällen auch mit Ergo- und Physiotherapie.
© Dobrila Vignjevic

Bei Tics kommen meist medikamentöse Behandlungen mit Antipsychotika und Verhaltenstherapie zum Einsatz, bei funktionellen Störungen psychotherapeutische Maßnahmen, gegebenenfalls begleitet von Ergo- und Physiotherapie. Wirksame Medikamente gegen funktionelle Störungen gibt es derzeit nicht.

Quelle: K. Müller-Vahl et al., CME, Ausgabe 6/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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