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Heilmitteltherapie nach intensivmedizinischer Beatmung

Nach einer mechanischen Beatmung auf der Intensivstation tritt häufig eine Postextubationsdysphagie (PED) auf. Dies ist eine Schluckstörung, die rechtzeitig erkannt und behandelt werden sollte, um eine längere Liegezeit oder das Sterberisiko zu reduzieren. Warum diese Störung auftritt, ist noch nicht abschließend geklärt. Studien zeigen, dass unter anderem ein durch den Tubus verursachtes Trauma Ödeme und Hämatome auslösen kann. Bei der klinischen Schluckuntersuchung kommen auch Logopäden und Schlucktherapeuten zum Einsatz. Die Durchführung erfolgt jedoch sehr variabel, da es in diesem Bereich keinen Goldstandard gibt.
Heilmitteltherapie nach intensivmedizinischer Beatmung
© iStock: FatCamera

Neben Logopäden und Schlucktherapeuten sind aufgrund der Komplexität der PED auch verschiedene Fachärzte wie HNO-Ärzte, Intensivmediziner, Neurologen sowie Ergo- und Physiotherapeuten und Psychotherapeuten bei der Behandlung beteiligt.

Quelle: M. Rheinwald et al., Der Anaesthesist, veröffentlicht am 15.02.2022 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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