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Krankengymnastik und Manuelle Therapie Spitzenreiter bei rheumatischen Erkrankungen

In einer Studie wurde untersucht, wie häufig in den Jahren 2005 bis 2020 ambulante physikalische Therapie (PT) bei Versicherten mit der Diagnose einer rheumatoiden Arthritis (RA), axialen Spondyloarthritis (axSpA), Psoriasisarthritis (PsA) oder eines systemischen Lupus erythematodes (SLE) verordnet wurde. Ausgewertet haben die Autoren erwachsene Versicherte der BARMER Krankenversicherung mit Diagnose einer RA (ICD-10: M05, M06), axSpA (M45), PsA (M07.0-3) oder SLE (M32.1,8,9). PT, zu der auch die aktive Physiotherapie sowie passive Anwendungen zählen, ist für Patienten mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen ein wichtiger Bestandteil der Therapie.
Krankengymnastik und Manuelle Therapie Spitzenreiter bei rheumatischen Erkrankungen
© Wyeth Pharma

Die Ergebnisse: Im Jahr 2020 haben 43 Prozent (SLE), 46 Prozent (RA, PsA) und 49 Prozent (axSpA) der Versicherten mindestens eine PT-Verordnung erhalten. Ärzte verschrieben dabei am häufigsten Krankengymnastik (37 Prozent), Manuelle Therapie (14 Prozent) und Thermotherapie (10 Prozent). Acht bis elf Prozent der Versicherten erhielten eine Ergotherapie. Im Vergleich zu 2005 gab es keine Veränderung bei den KG-Verordnungen, während die Verordnungsmenge bei Manueller Therapie um sieben Prozent gestiegen ist. Die Zahlen zu Massagen und Thermotherapien sind hingegen rückläufig.

Quelle: K. Albrecht et al., Zeitschrift für Rheumatologie, veröffentlicht am 22.03.2022 | kostenfreier Volltextzugriff

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