up|unternehmen praxis

Weitere Facharztgruppen

Ergo- und Physiotherapie Teil der Rehabilitation bei Post-COVID-19-Patienten

Post-COVID-19-Patienten haben Symptome, die ihre Lebensqualität, Alltagsaktivität und Erwerbsfähigkeit negativ beeinflussen. Krankheitsfolgen können durch eine Rehabilitation gemanaget werden. Dabei sind ein multimodaler Ansatz und die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche wichtig für den Genesungsprozess. Auch ergo- und physiotherapeutische Behandlungen können dazu gehören.
Netzwerk Osteoporose
© PixelsEffect

Im Rahmen der pneumologischen Rehabilitation ist die Atemphysiotherapie gut etabliert. Sie kann eingesetzt werden, um die Ruhe- und Belastungsdyspnoe zu verringern und die Thoraxbeweglichkeit zu verbessern. Zudem können physiotherapeutische Maßnahmen zu einem besseren Gasaustausch beitragen und atemphysiotherapeutische Techniken dabei helfen, wieder ein physiologisches Atemmuster („breathing-retraining“) herzustellen. Ergotherapie kann u. a. im Rahmen einer spezialisierten psychosomatischen oder psychiatrischen Behandlung erfolgen, um eine Chronifizierung von Symptomen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen zu verhindern.

Quelle: D. Leitl et al., InFo Hämatologie + Onkologie, Ausgabe 5/2022 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

Außerdem interessant:

Nach Corona-Infektion leidet weltweit jeder Zweite unter Long-Covid

Nach schwerer Corona-Infektion muss Reha schon in der Akutphase starten

0 Kommentare
Inline Feedbacks
View all Kommentare
0
Wir würden gerne erfahren, was Sie meinen. Schreiben Sie einen Kommentar.x