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Nach orthopädischen Eingriffen ist eine frühe Mobilisation wichtig

Bei stationären Aufenthalten im Bereich der Orthopädie und Traumatologie werden Patienten behandelt, deren Bewegungsapparat gestört ist. Häufig sind die Personen aufgrund ihrer Probleme eingeschränkt, zum Beispiel infolge von Muskelabbau, Osteoporose, Arthrose oder Rückenschmerzen. Ein interprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegekräften und Ergo- sowie Physiotherapeuten hat dann die Aufgabe, die Körperfunktionen wiederherzustellen, zu fördern bzw. zu erhalten.
Langfristiger Heilmittelbedarf (LHB)
© iStock: gilaxia

Nach orthopädischen Operationen finden meist bereits in den ersten Tagen nach dem Eingriff Bewegungsübungen statt, welche die Patienten zwar selbst ausführen, aber Unterstützung von Pflegefachkräften oder Physiotherapeuten erhalten. Ist nach einer Operation keine aktive Mobilisierung möglich, sollten die Patienten nach einem regelmäßigen Zeitplan umgelagert werden. Auch hier sollten Physio- und Ergotherapeuten hinzugezogen werden, um ein passendes Bewegungsprogramm zu entwickeln und individuelle Hilfsmittel zu finden. Die frühe Mobilisation ist für die Patienten ein wichtiger Schritt, um die Selbstständigkeit wiederherzustellen.

Quelle: S. Schwenner, Heilberufe, Ausgabe 5/2022 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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