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Schizophrenie: Aktualisierte S3-Leitlinie für ergotherapeutische Behandlung

Die im Frühjahr 2019 veröffentlichte S3-Leitlinie Schizophrenie gibt einen umfassenden Überblick über Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit Schizophrenie. Aufgrund der Schwere des Erkrankungsbildes und der Heterogenität von Symptomatik und Krankheitsverlauf sind ein multiprofessionelles und multimodales Vorgehen für die Versorgung der Betroffenen entscheidend.
© iStock: fizkes

Eine Besonderheit der aktuellen Leitlinie ist der zusätzliche Fokus auf somatische Ursachen und Folgen der Erkrankung, somatische Komorbidität wird nun bei den Schlüsselempfehlungen als wichtig eingestuft. Die Notwendigkeit einer Kombination pharmakologischer, psychotherapeutischer und psychosozialer Therapie wird betont. Zu den notwendigen spezifischen Therapieverfahren gehören andere somatische Therapieverfahren und psychosoziale Interventionen. Als wichtige Elemente werden Kunst- und Gestalttherapie, arbeitsbezogene Ergotherapie und systemische Ansätze genannt.

Der Bericht enthält einen CME-Fragebogen und ist eine zertifizierte ärztliche Fortbildung in Zusammenarbeit mit der bayerischen Landesärztekammer.

Quelle: A. Hasan & W. Gaebel, InFo Neurologie + Psychiatrie, Ausgabe 12/2019 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

Außerdem interessant:

Ergotherapie als Maßnahme zur Reintegration von Patienten mit Schizophrenie

 

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