Ausgabe up 08-2017 | Rubrik Politik

Macht Modellversuche! Themenschwerpunkt zur Blankoverordnung

vom: 28.07.2017
Frau hält großes Blatt Papier vor sich

Es wird Zeit für die ersten Modellversuche zur Blankoverordnung! In unserem Schwerpunkt setzen wir uns mit dem Positionspapier des SHV zur Blankoverordnung auseinander und erklären, wie Therapeuten selbst zu sinnvollen Modellversuchen beitragen können.

Das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz trat im April 2017 im Kraft, unter anderem beauftragte es die Krankenkassen damit, Modellversuche zur Blankoverordnung umzusetzen. Dieses Unterfangen war einer der Punkte, die im Vorfeld – und auch noch danach – heftig diskutiert wurden. Ärztevertreter waren und sind skeptisch, ob die Heilmittelerbringer für die neue Verantwortung gewappnet sind. Und vielen Therapeutenverbänden ging das Gesetz nicht weit genug, sie sahen in der Blankoverordnung ein Manöver, das den Direktzugang, das eigentliche Ziel, nur hinauszögert.

Gute Gründe und eine Anleitung für Modellversuche

Nun hat der Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV) ein Positionspapier herausgegeben, in dem er schärfere Anforderungen für die Modellversuche festlegt und die Umsetzung der Modellversuche an eine Reihe von Forderungen knüpft.

Wir haben das zum Anlass genommen, uns in unserem Themenschwerpunkt ausführlich mit dem Thema auseinanderzusetzen und darzustellen, wie Therapeuten die Modellversuche jetzt umsetzen und so Therapie und Arbeitsbedingungen verbessern können. Erfahren Sie…

Bildnachweis: iStock: PeopleImages

Themen: Alle Artikel, Heil- und Hilfsmittelgesetz HHVG, Thema Berufspolitik, Thema Gesundheitspolitik, Thema Politik, Thema Verbände

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  • Ich sehe vorerst nur einen “Mehrwert” durch die Blankoverordnung für Patient und Gesellschaft. Und zwar, dass während einer akuten BU-Situation häufiger und intensiver therapiert werden kann, so dass die Zeit der Krankschreibung nachweislich (?) sinken kann. Vielleicht kann noch zusätzlich evaluiert werden, dass weniger Medikamente und ärztliche Diagnostik eingesetzt werden muss. Das wiederum erfordert von den Praxen aber auch zeitliche Freiräume, die spontan abgerufen werden können.

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