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Eckpunktepapier kommentiert – So stellt sich der Bundesgesundheitsminister die Zukunft der Heilmittelerbringer vor

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2 Kommentare

  • webpt
    webpt

    Das ausländische Berufsqualifikationen aller frühestens in 2020 überhaupt erst für die dann bevorstehende Zukunft parteipolitisch entschieden werden ist bemerkenswert. Die dauerlügende europäische Kommission müßte dann zugestehen, das die Anerkennungsrichtlinien in Deutschland selbst heute nicht einmal in Erwägung gezogen wurden. Die Kommission Deutschland insofern bis vorerst 2020 freistellt und die RL- Nichtumsetzung weiterhin gedeckt wird.
    Was sollen sich hochbezahlte Abgeordnete schließlich auch Arbeit machen und streiten/ aufdecken- alles läuft auf den eigenen Gehaltskonten bestens.

    Das der Jens noch nicht einmal wußte, wie destruktiv die Arztverordnungssoftware gegen die Heilmittelerbringer regelrecht gezielt dortfür entwickelt wurde zeigt, daß der Jens von der Realität des Gesundheitssystemes gegen die Heilmittelerbringer nahezu gar nichts weis. Vielleicht gab er sich sogar ” erstaunt “- von der Realität des systematischen Kampfes der Kassen gegen die Heilmittelerbringer angeblich nichts zu wissen kann nur dann zusammenpassen, wenn der Jens in einer Traumwelt lebt. Denn soviel Ignoranz gegenüber der Therapeutenschaft dürfte kaum überbietbar sein.

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  • Matthias Bode
    Matthias Bode

    Das Eckpunktepapier zementiert auch das Armutsbewusstsein, der derzeitigen Aktiven in der Physiotherapie.
    An allen Ecken hört man, das Fortbildung sooo teuer ist und in die Ausbildung integriert werden soll. Aber das ist in meinen Augen ein Armutsbewusstsein. Fortbildung ist wichtig und eine Gute Ausbildung in z.b. Lymphdrainage erhöht die Qualifikation des Therapeuten. Damit ist seine Leistung mehr Wert. Dies muss sich natürlich im Preis für die Leistung spiegeln. Denn dann kann der Therapeut auch sein Lohngefüge deutlich verändern. Nur weil die Verbände es in den letzten 20 Jahren vor der Grundlohnsummenanbindung verpennt haben die Preise hier entsprechend anzupassen (Teils waren Sie massiv dagegen und haben lieber den Preis für Fango hoch gehalten) muss das doch nicht bedeuten, dass wir das künftig alle umsonst leisten sollen. Und teuer ist die Fobi bei uns nicht – Eine Friseurin zahlt für ein Seminar Haarverlängerung 490 € für einen Tag. Aber die holt das hinterher über die Preise auch wieder rein. Ich glaube, dass die Verbände, die gerade der Integrationsforderung nachgeben, weil es im Internet diskutiert wird dem Beruf derzeit den Bärendienst des Jahrhunderts erweisen.

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