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KfW-Sonderprogramm bis Jahresende verlängert

Das Corona-Sonderprogramm der KfW-Förderbank wird bis Ende 2021 verlängert. Das teilten die Bundesregierung und die KfW kürzlich mit. Außerdem sind die Kreditobergrenzen seit 1. April 2021 erhöht worden. Auch Therapiepraxen können davon profitieren.
© Stadtratte

Das KfW-Sonderprogramm soll den Unternehmen zusätzlich Planungssicherheit geben, heißt es in der Pressemitteilung der Bank. Die Höchstbeträge der KfW-Schnellkredite steigen für Betriebe mit bis zu zehn Mitarbeitern von 300.000 Euro auf 675.000 Euro. Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern können statt bislang 500.000 Euro nun Kredite von bis zu 1,125 Millionen Euro erhalten. Bei mehr als 50 Mitarbeitern sind jetzt 1,8 Millionen anstatt 800.000 Euro als Schnellkredit möglich. Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.

Die Hilfen stehen auch Selbstständigen und Freiberuflern zur Verfügung, die vor Ausbruch der Corona-Krise noch nicht in Schwierigkeiten waren. Der Antrag läuft über kooperierende Banken und Sparkassen. Das Haftungsrisiko bei den Schnellkrediten trägt die KfW weiterhin komplett allein.

Das Corona-Programm war am 23. März 2020 gestartet und sollte ursprünglich Ende Juni auslaufen. Laut Bundesregierung seien bislang rund 127.000 Anträge eingegangen, gut die Hälfte seien vollständig bearbeitet worden. Insgesamt seien schon 49 Milliarden Euro an Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen ausgezahlt worden.

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Birgit Heissenberg
30.04.2021 19:27

Sehr informativ und dabei kurz und “knackig” 😉

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