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Bitte recht freundlich

Mit Mitarbeiter-Fotos auf der Website punkten
Manche Patienten kommen auf Empfehlung, andere finden Ihre Praxis über die Website. Letztere schauen sich dann meist nicht nur eine Praxis an, sondern stöbern auf mehreren Praxis-Webseiten, bevor sie sich für eine entscheiden. Ein Faktor, mit dem sich die Chance erhöhen können, dass sich die Patienten für Sie entscheiden, ist der geschickte Einsatz von Bildern, auch von Fotos der Mitarbeiter.
Bitte recht freundlich
© Arendt Schmolze

Wenn sich Patienten auf der Website über die Praxis informieren, interessieren sie sich natürlich für Ihr Angebot, Qualifizierungen und praktische Details, wie Adresse und Öffnungszeiten. Gleichzeitig möchten Sie aber auch einen ersten Eindruck von der Praxis erhalten – und von den Menschen, die dort arbeiten. Schließlich legen die Patienten ihre Gesundheit in Ihre Hände und die Ihrer Mitarbeiter. Da ist auch ein gutes Bauchgefühl wichtig.

Stets authentische Bilder verwenden

Ist die Website nun ausschließlich mit Symbolbildern aus Bilddatenbanken bestückt, fällt es den Besuchern der Seite schwer, einen Eindruck von Ihnen zu bekommen. Schlimmstenfalls begegnen sie den gleichen oder sehr ähnlichen Bildern auch auf anderen Praxis-Webseiten. Oder die Patienten kommen in die Praxis und sind dann verwirrt, dass es ganz anders aussieht als auf den Fotos im Internet. Schließlich ist der Unterschied zwischen Stockbildern und authentischen Fotos nicht für jeden leicht zu erkennen. Gehen Sie dem aus dem Weg, indem Sie realistische Bilder aus Ihrer Praxis verwenden. Achten Sie außerdem darauf, dass die Bilder auch zum Text der Seite passen und nicht zu alt sind. Frisuren und Kleidung verraten Fotos aus anderen Jahrzehnten.

Auf diese Seiten passen Mitarbeiter-Fotos

  • Startseite: Sie ist die virtuelle Eingangstür zur Praxis. Hier entscheidet sich, ob sich potenzielle Patienten weiter umschauen, oder die Seite gleich wieder schließen. Ein guter Ort also für ein freundliches Team-Foto. So sehen die Seitenbesucher gleich, wer sich hinter Podologie im Park oder Ergotherapie Meier verbirgt.
  • Unterseiten zu Behandlungen: Hier bietet es sich an, Szenen abzubilden, die die jeweils beschriebene Behandlung veranschaulichen. Dabei binden Sie natürlich die Therapeuten ein, die die jeweilige Therapie auch wirklich durchführen.
  • Team-Seite: Diese Seite ist ganz Ihnen und Ihren Mitarbeitern gewidmet. Die einzelnen Therapeuten stellen sich mit ihren Qualifikationen und Behandlungsschwerpunkten vor. Ein nettes Einzelfoto darf dabei natürlich nicht fehlen.
  • Karriere-Seite: Sie haben doch sicher eine Seite für potenzielle neue Mitarbeiter? Wenn nicht, wird es höchste Zeit. Denn immer mehr Menschen informieren sich direkt auf der Unternehmensseite über offene Stellen. Punkten Sie hier, indem Sie nicht nur eine Stellenanzeige veröffentlichen, sondern die Praxis und die neuen Kollegen auch vorstellen. Dazu können Sie die Mitarbeiter selbst zu Wort kommen lassen – natürlich mit Bild. In kurzen Statements erklären diese, warum sie gern in der Praxis arbeiten, was die Praxis besonders macht und warum sie sich für die Stelle bei Ihnen entschieden haben.

Tipp: Worauf es außerdem bei einer guten Internetpräsenz ankommt, lesen Sie in unserem Themenschwerpunkt Praxis-Website (Ausgabe 8-2021).

So holen Sie die Therapeuten mit ins Boot

Wenn Sie mit Mitarbeiter-Bildern auf der Website punkten möchten, brauchen Sie natürlich die Unterstützung Ihrer Angestellten. Denn ohne deren Einverständnis sollten Sie keine Bilder von Ihnen veröffentlichen.

Mehr noch, Sie dürfen es auch gar nicht. Denn das würde gegen das Recht am eigenen Bild verstoßen. Auf der sicheren Seite – auch in Sachen Datenschutz – sind Sie, wenn Sie sich für alle Bilder, die Sie verwenden, das schriftliche Einverständnis der abgebildeten Personen einholen.

Doch neben dem rechtlichen Aspekt ist oftmals bei den Mitarbeitern auch Überzeugungsarbeit gefragt. Denn nicht jeder lässt sich gern fotografieren oder das eigene Bild veröffentlichen.

Mitarbeiter miteinbeziehen

Stellen Sie die Mitarbeiter nicht vor vollendete Tatsachen, sondern beteiligen Sie sie von Anfang an. Lassen Sie sie Vorschläge machen, welche Bilder auf welche Seite passen könnten. So fühlen sie sich später in den jeweiligen Posen auch wohler, als wenn ihnen diese von außen diktiert werden.

Freiwillige vor

Stehen einige Mitarbeiter lieber als Models zur Verfügung als andere, gehen Sie darauf ein. Lassen sich die Abgebildeten gern fotografieren, werden die Ergebnisse am Ende sehr wahrscheinlich auch besser, als bei denjenigen, die nur widerwillig mitmachen. Scheue Mitarbeiter lassen sich vielleicht lieber zu zweit oder in der Gruppe abbilden.

Auf professionelle Unterstützung setzen

Die Fotos ihrer Mitarbeiter sind Aushängeschilder für die Praxis. Sie sollen authentisch und gleichzeitig professionell wirken. Schlecht belichtete Schnappschüsse hinterlassen bei den Besuchern der Website keinen besonders vertrauenserweckenden Eindruck.

Wenn Sie einen Profi engagieren, zeigen Sie damit auch Ihren Mitarbeitern, dass Sie sie ins beste Licht rücken möchten. So sind auch die Zögerlichen eher bereit, mitzumachen. Hinzu kommt, dass es Fotografen nicht immer mit besonders willigen oder talentierten Protagonisten zu tun haben. Es gehört also zu ihrem Job, Überzeugungsarbeit zu leisten und ihnen das nötige Selbstvertrauen für gute Bilder zu geben.

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