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Datenschutz?…! Datenschutz in Zeiten von Corona

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden

Die Herausforderungen für jeden Einzelnen sowie für die Gesellschaft sind gewaltig. Klar ist, dass der Datenschutz in der jetzigen Zeit nicht die oberste Priorität genießt, um es vorsichtig zu formulieren.

Der Datenschutz erfährt dementsprechend auch weitreichende Einschränkungen. Denken Sie an Angestellte, Besucher und Kunden, die ihre Kontaktdaten sowie Gesundheitsdaten angeben „müssen“, um im Falle einer Infektion, die Kette nachverfolgen zu können. Oder die Nennung von weiteren Kontaktpersonen. Da es sich um eine meldepflichtige Krankheit handelt, ist es sogar für manche Stellen verpflichtend, diese Daten zu übermitteln.

Und auch dort, wo keine sicheren Rechtsgrundlagen vorliegen, werden die Aufsichtsbehörden wohl nicht mit voller Härte agieren, wenn ein schneller und einfacher Weg gefunden werden muss, um z. B. mit Kunden zu kommunizieren. Doch irgendwann wird eine Krise auch vorübergehen. Viele Unternehmen werden sich dann an den amerikanischen Dienstleister für Videotelefonie und die Arbeit mit WhatsApp gewöhnt haben. Ein Wechsel bedeutet dann viel Arbeit.

Es ist daher zu empfehlen, auch in der angespannten Lage auf Dienstleister und Wege der Verarbeitung zu setzen, die auch nachhaltig sind. Kontaktieren Sie hierzu Ihren Datenschutzbeauftragten. So können Sie Mehraufwand verhindern.

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