Thema „Jobs und Karriere“

Mitarbeiter finden, führen und binden ist der entscheidende Erfolgsfaktor für die Therapie-Praxis. up gibt Anregungen und praxisnahe Tipps für zeitgemäßes Personalmanagement.

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Stand Anfang 2019 wird nur in vier Bundesländern die Ausbildung der Heilmittelerbringer vom Staat finanziert: Brandenburg, Hamburg, Saarland und Schleswig-Holstein.In Bremen gibt es einen Zuschuss von 40 Prozent, in Nordrhein-Westfalen beträgt der Zuschuss immerhin 70 Prozent. In allen anderen Bundesländern ist die Ausbildung schulgeldpflichtig. An den kommunalen Kliniken und den Unikliniken (im Tarifbereich der Länder) gibt es schon länger keinen Grund überhaupt Schulgeld zu erheben, denn die Finanzierung der Ausbildungsstätten ist eindeutig im Krankenhausfinanzierungsgesetz geregelt. Trotzdem kommt es immer wieder dazu, dass solche Kliniken Schulgeld erheben. Hier fehlt noch ein in den Berufsgesetzen verankertes Verbot, wie es das schon für die Pflege gibt.

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Die Ausbildungszahlen bei Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden stagnieren oder sind sogar rückläufig. Das ist ein Ergebnis der „Landesberichterstattung Gesundheitsberufe Nordrhein-Westfalen 2017“, die kürzlich veröffentlicht wurde. Als „deutliche Bremse“ bezeichnet das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales das Schulgeld, das angehende Therapeuten in einigen Bundesländern noch für die Ausbildung zahlen müssen.

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In Deutschland verdienen Frauen weiterhin weniger als ihre männlichen Kollegen. Der allgemeine Verdienstunterschied, der sogenannte Gender Pay Gap, blieb 2018 unverändert gegenüber dem Vorjahr. Mit einem durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von 17,09 Euro verdienten Frauen im vergangenen Jahr 21 Prozent weniger als Männer (21,60 Euro). Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Equal Pay Day am 18. März mit.

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Am 1. Juni 2019 beginnen an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) gleich zwei neue berufsbegleitenden Zertifikatsmodule. Sie gehören zu den beiden weiterbildenden Masterstudiengängen ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ und ‚Advanced Nursing Practice‘ (ANP).

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Seit Mitte September 2017 läuft das deutschlandweit einmalige Projekt MIA  an der Universitätsklinik Mannheim. MIA steht für Mannheimer Interprofessionelle Ausbildungsstation. Hier kümmern sich zukünftige Physiotherapeuten, Pflegeschüler und Medizinstudenten in einem berufsübergreifenden Team um die Versorgung der Patienten auf einer normalen Station der Inneren Medizin.

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Der Arbeitskreis Berufsgesetz (AK BerufsG) hat eine Rahmenstudienordnung (RaStO) für den Studiengang der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie fertiggestellt. In diesem Entwurf werden Inhalt und Aufbau des Studiums differenziert und als Grundlage für eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung dargestellt. Der Arbeitskreis informierte die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Länderebene über den aktuellen Stand seiner Arbeit ebenso wie den Wissenschaftsrat und die Hochschulrektorenkonferenz.

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„Schon wieder diese anstrengende Patientin!“ „Warum muss eigentlich immer ich die Behandlungsräume aufräumen?“ „Diese blöde Behandlungsdoku bezahlt uns doch eh keiner, wozu soll ich sie dann machen?“ Jeder hat einmal schlechte Laune und niemand kann immer nur der fröhliche Sonnenschein sein. Vor allem in der Therapie muss man am Patienten immer so viel geben, da kann es hinter den Kulissen schon mal krachen. 

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Die aktuellen Auswertungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen: Der Fachkräftemangel in der Physiotherapie stieg auch im letzten Halbjahr von 2017 weiter an. Dauerte es im Jahr 2016 im Durchschnitt 134 Tage, einen passenden neuen Mitarbeiter für die Praxis zu finden, so erhöhte sich die Vakanzzeit 2017 um 17 Tage auf 151. Damit liegt sie 48 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.

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Noch im Januar will die SPD-Fraktion einen Antrag „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ in den Schleswig-Holsteinischen Landtag einbringen. „Die Zahl der Physiotherapieschüler hat in den vergangenen Jahren nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung um 30 Prozent abgenommen“, erklärt Birte Pauls, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Neben zum Teil schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Einkommen sei auch die teure Ausbildung ein Grund für diese Entwicklung.

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Geld wächst heran in Einmachgläsern

Der Chef zahlt mit in den Rententopf: Mit betrieblicher Altersvorsorge können Therapie-Praxen Mitarbeiter langfristig an sich binden. Die Bundesregierung hat die Betriebsrente gerade durch eine Reform sowohl für Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber noch attraktiver gemacht.

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