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Auch Sachspenden sind steuerlich begünstigt

Ob mit Geld, Kleidung, Büchern oder Laptops – viele Deutsche wollen gemeinnützige Organisationen unterstützen. Nach deutschem Steuerrecht (§ 10b Einkommensteuergesetz) sind Spenden unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben abzugsfähig. Dazu zählen auch Sachspenden.

Urteil: Arbeitgeberzuschuss auf Kinderbetreuungskosten anrechnen

Kosten für Kinderbetreuung können als Sonderausgabe von der Steuer abgesetzt werden. Zahlt der Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss, wird dieser allerdings abgezogen, wie kürzlich zwei Finanzgerichte entschieden haben.

Abfindung: Weniger Steuern zahlen dank der Fünftelregelung

Im Falle einer Kündigung wird oftmals eine Abfindung als Entschädigung gezahlt. Diese muss seit 2006 komplett versteuert werden, was je nach Höhe der Einmalzahlung enorme Auswirkung auf die Steuerlast hat. Mit der sogenannten Fünftelregelung hat der Gesetzgeber eine Steuerermäßigung geschaffen, um die Steuerlast pro Jahr zu minimieren.

Nach Scheidung Ärger mit Steuerschulden

Ein Ehepaar haftet gemeinschaftlich für Steuerschulden, allerdings nicht zu gleichen Teilen, sondern nach dem Verhältnis der Steuerbeträge, die bei Einzelveranlagung angefallen wären. Das hat das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) kürzlich entschieden (Az.: 15 UF 176/18).

E-Dienstwagen: Stromkosten an privater Steckdose zahlt der Chef

Gute Nachrichten für alle Arbeitnehmer mit einem Elektro- oder Hybrid-Dienstwagen: Wird ein Firmen-Pkw an der privaten Steckdose aufgeladen, können die Stromkosten vom Arbeitgeber als monatliche Pauschale erstattet werden. Diese Regelung gilt auch für Selbstständige.

Digitale Einkommenssteuererklärung nicht immer zwingend notwendig

Steht der finanzielle Aufwand für die Einrichtung und Aufrechterhaltung einer Datenfernübertragungsmöglichkeit in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zu den Einkünften nach dem EStG, besteht keine Verpflichtung zur Abgabe einer digitalen Einkommenssteuererklärung. So urteilte der Bundesfinanzhof (BFH) im Falle eines selbstständigen Physiotherapeuten, der sein zuständiges Finanzamt gegen die Pflicht zur elektronischen Steuererklärung …

Steuerfreier Corona-Bonus bis Juni 2021

Korrektur, 17.12.2020:  Laut eines aktuellen Entwurfs der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2020 können Praxisinhaber ihren Mitarbeitern eine Sonderzahlung aufgrund der Corona-Krise bis Ende Juni 2021 zukommen lassen. Der Corona-Bonus in Höhe von bis zu 1.500 Euro ist nach § 3 Nr. 11a Einkommensteuergesetz (EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Voraussetzung ist, dass …

E-Autos: Befreiung von Kfz-Steuer bis Ende 2030 verlängert

Elektro-Autos sind weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Nach dem Bundestag hat kürzlich auch der Bundesrat der Verlängerung der zehnjährigen Steuerbefreiung zugestimmt. Mit der Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG 2002) will die Bundesregierung einen Beitrag dazu leisten, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sind – …

Auf den letzten Drücker noch die Steuerlast senken

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Praxisinhaber sollten sich jetzt – sofern nicht schon geschehen – einen Überblick über ihren voraussichtlichen Jahresgewinn verschaffen. Es bleibt noch Zeit, ein wenig gegenzusteuern, um seine Steuerlast zu senken.

BFH: Pfändung der Corona-Soforthilfe ist rechtswidrig

Nun hat es auch der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt und sich der Rechtsprechung der Finanzgerichte angeschlossen: Die Pfändung der Corona-Soforthilfe durch die Finanzverwaltung ist rechtswidrig (Az.: VII S 23/20).

Steuerbescheid: Was tun, wenn das Finanzamt irrt?

Immer wieder kommt es vor, dass der Steuerbescheid Fehler enthält. Aber was tun, wenn das Finanzamt irrt? Steuerzahler sollten den Bescheid sorgfältig prüfen und Einspruch einlegen. Die Erfahrung zeigt: In rund zwei Dritteln der Fälle hat ein Einspruch Erfolg.

Bundesfinanzhof: Kein Aufschub von alten Steuerschulden wegen Corona

Eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums schützt vom 19. März 2020 bis zum Jahresende vor Vollstreckungsmaßnahmen. Dieser Aufschub gilt allerdings nur für neue Vollstreckungsmaßnahmen ab dem 19. März 2020, nicht für steuerliche Altschulden, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in München kürzlich entschieden hat (Az.: VII B 73/20 (AdV)).

up_Nachrichten Webcast 02.09.2020 – Mitschnitt und Downloads … exklusiv für Abonnenten

Updates zu: Termin Inkrafttreten HeilM-RL / Neue Preisstruktur für therapeutische Leistungen / Schiedsstelle GKV und Verbände/ Therapeuten in den G-BA / Neue Arbeitsschutzbestimmungen / Neues Heilmittel-Verordnungsformular für Zahnärzte / Corona-Hilfen verlängert / Innovationsforschung für Therapeuten / Corona-Retro

Wer bei Steuererklärung trödelt, muss Verspätungszuschlag zahlen

Seit 2019 haben Steuerzahler zwei Monate länger Zeit, ihre Steuererklärung einzureichen. Neuer Stichtag ist jeweils der 31. Juli des Folgejahres. Wer einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein beauftragt, für den verlängert sich die Frist für das Jahr 2019 bis zum 28. Februar 2021.

Patienteninformation: Medizinische Hilfsmittel von der Steuer absetzen

Die Kosten für medizinische Hilfsmittel, die die Krankenkasse nicht übernimmt, können Patienten als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Darauf weist die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) hin. Per Definition sind Hilfsmittel „sächliche medizinische Leistungen, die von zugelassenen Leistungserbringern abgegeben werden“, heißt es in einer Mitteilung des VLH.

Seit 2020: Umsatzsteuergrenze von Kleinunternehmen bei 22.000 Euro

Mit dem dritten Bürokratieentlastungsgesetz gelten seit Januar 2020 geänderte Vorgaben für die Umsatzsteuerbefreiung von Kleinunternehmen. So wurde die Grenze zur Befreiung von der Umsatzsteuer von 17.500 auf 22.000 Euro angehoben.

Homeoffice-Kosten wie neuer Laptop sind steuerlich absetzbar

Die Corona-Krise „verbannt“ viele Arbeitnehmer ins Homeoffice – auch Therapeuten. Wer keinen Laptop vom Praxischef zur Verfügung gestellt bekommt und sich auf eigene Kosten ein neues Gerät anschafft, kann dies steuerlich geltend machen. Das gilt auch, wenn der tragbare Computer sowohl beruflich als auch privat genutzt wird.

Vorläufige Mehrwertsteueränderungen

Zur Bewältigung der Corona-Krise hat sich die Große Koalition am 3. Juni 2020 auf ein umfangreiches Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket sowie ein Zukunftspaket geeinigt. Ein zentrales Element zur Stärkung der Konjunktur und Wirtschaftskraft soll dabei die befristete Absenkung der Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16 Prozent sowie von 7 auf 5 Prozent …

Corona-Konjunkturpaket: Vorläufige Entlastungen für Unternehmen

Am Mittwoch, den 3. Juni 2020, hat der Koalitionsausschuss ein umfangreiches Konjunkturpaket beschlossen. Dieses umfasst umfangreiche Maßnahmen, die Unternehmen (sowie Kommunen und Familien) dabei helfen sollen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie besser zu bewältigen.

up_Nachrichten Webcast #24 – Mitschnitt und die Downloads vom 29.05.2020

Update zu den Verlängerungen der Ausnahme- / Sonderregelungen für den Heilmittelbereich