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Kosten für PC, Laptop, Notebook und Software sofort absetzen

Statt der bisherigen drei Jahre können Ausgaben für PC, Laptop, Notebook, Software und Co. künftig schon im Jahr der Anschaffung komplett steuerlich abgesetzt werden – egal, wie teuer sie waren. Grundlage ist ein Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF), in dem die Nutzungsdauer im Rahmen der steuerlichen Abschreibung verkürzt wurde.

Abgabefrist der Steuererklärung für 2020 bis Ende Oktober verlängert

Steuerzahler aufgepasst: Wer eine Steuererklärung für 2020 abgeben muss, hat dafür bis Ende Oktober 2021 Zeit. Der Bundesrat stimmte kürzlich einer dreimonatigen Verlängerung der Abgabefrist zu. Hintergrund des Aufschubs sind den Angaben zufolge die hohen Belastungen der Bürger während der Corona-Pandemie.

Reihe: Umgang mit Behörden, Ämtern und Co.

Vier Jahre sind um – die Rentenversicherung kommt zur Betriebsprüfung

Heilmittelerbringer, die selbstständig tätig sind und/oder Angestellte oder freie Mitarbeiter beschäftigen, werden höchstwahrscheinlich alle vier Jahre von der Deutschen Rentenversicherung kontaktiert. Dann heißt es: Antreten zur Betriebsprüfung. Aber was prüfen die Kontrolleure überhaupt? Müssen Sie sie in die Praxis lassen und welche Rechte haben die Prüfer?

Reihe: Umgang mit Behörden, Ämtern und Co.

„Das Finanzamt hier, wir kommen zur Betriebsprüfung“

Dingdong. Es klingelt an der Praxistür und eine Frau betritt die Räumlichkeiten. „Meyer, vom Finanzamt. Ich komme, um eine Betriebsprüfung, genauer eine Lohnsteuer-Nachschau durchzuführen.“ Unangekündigt? Ist das erlaubt? Müssen Sie die Dame in die Praxis lassen und ihr Einblick in Ihre Unterlagen gewähren?

Immer mehr im Trend: Dienstrad statt Dienstwagen

Mit einem Dienstrad zur Arbeit zu fahren, wird für immer mehr Arbeitnehmer attraktiv – vor allem in großen Städten. Viele Chefs haben den Drahtesel bereits als Alternative zum Dienstwagen entdeckt und stellen ihren Mitarbeiter ein Dienstrad zur Verfügung.

Auto-Abos werden steuerlich wie Dienstwagen behandelt

Abonnements gibt es heute schon in vielen Bereichen, etwa beim Handy oder im Fitnessstudio. Inzwischen kann man sogar ein Auto-Abo abschließen – mit einer monatlichen Flatrate für Nutzung, Wartung und Versicherung. Dies kann sich auch für Praxisinhaber lohnen, sie sollten jedoch die steuerlichen Aspekte berücksichtigen.

Übungsleiterfreibetrag und Ehrenamtspauschale für 2021 angehoben

Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2020 hat der Bundestag eine Reihe an steuerlichen Verbesserungen auf den Weg gebracht. Dazu zählt auch die Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags und der Ehrenamtspauschale für 2021.

Urteil: Kosten für Hausrufnotsystem steuerlich absetzbar

Die Kosten für ein Hausnotrufsystem sind als haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich absetzbar. Das hat das Sächsische Finanzgericht kürzlich entschieden. Dies gelte nicht nur für Senioren, die in betreuten Wohnanlagen leben (wie es der Bundesfinanzhof schon 2015 entschied), sondern auch für Alleinlebende (Az. 2 K 323/20).

Auch Sachspenden sind steuerlich begünstigt

Ob mit Geld, Kleidung, Büchern oder Laptops – viele Deutsche wollen gemeinnützige Organisationen unterstützen. Nach deutschem Steuerrecht (§ 10b Einkommensteuergesetz) sind Spenden unter bestimmten Voraussetzungen als Sonderausgaben abzugsfähig. Dazu zählen auch Sachspenden.

Urteil: Arbeitgeberzuschuss auf Kinderbetreuungskosten anrechnen

Kosten für Kinderbetreuung können als Sonderausgabe von der Steuer abgesetzt werden. Zahlt der Arbeitgeber einen steuerfreien Zuschuss, wird dieser allerdings abgezogen, wie kürzlich zwei Finanzgerichte entschieden haben.

Abfindung: Weniger Steuern zahlen dank der Fünftelregelung

Im Falle einer Kündigung wird oftmals eine Abfindung als Entschädigung gezahlt. Diese muss seit 2006 komplett versteuert werden, was je nach Höhe der Einmalzahlung enorme Auswirkung auf die Steuerlast hat. Mit der sogenannten Fünftelregelung hat der Gesetzgeber eine Steuerermäßigung geschaffen, um die Steuerlast pro Jahr zu minimieren.

Nach Scheidung Ärger mit Steuerschulden

Ein Ehepaar haftet gemeinschaftlich für Steuerschulden, allerdings nicht zu gleichen Teilen, sondern nach dem Verhältnis der Steuerbeträge, die bei Einzelveranlagung angefallen wären. Das hat das Brandenburgische Oberlandesgericht (OLG) kürzlich entschieden (Az.: 15 UF 176/18).

E-Dienstwagen: Stromkosten an privater Steckdose zahlt der Chef

Gute Nachrichten für alle Arbeitnehmer mit einem Elektro- oder Hybrid-Dienstwagen: Wird ein Firmen-Pkw an der privaten Steckdose aufgeladen, können die Stromkosten vom Arbeitgeber als monatliche Pauschale erstattet werden. Diese Regelung gilt auch für Selbstständige.

Digitale Einkommenssteuererklärung nicht immer zwingend notwendig

Steht der finanzielle Aufwand für die Einrichtung und Aufrechterhaltung einer Datenfernübertragungsmöglichkeit in keinem wirtschaftlich sinnvollen Verhältnis zu den Einkünften nach dem EStG, besteht keine Verpflichtung zur Abgabe einer digitalen Einkommenssteuererklärung. So urteilte der Bundesfinanzhof (BFH) im Falle eines selbstständigen Physiotherapeuten, der sein zuständiges Finanzamt gegen die Pflicht zur elektronischen Steuererklärung …

Steuerfreier Corona-Bonus bis Juni 2021

Korrektur, 17.12.2020:  Laut eines aktuellen Entwurfs der Bundesregierung für das Jahressteuergesetz 2020 können Praxisinhaber ihren Mitarbeitern eine Sonderzahlung aufgrund der Corona-Krise bis Ende Juni 2021 zukommen lassen. Der Corona-Bonus in Höhe von bis zu 1.500 Euro ist nach § 3 Nr. 11a Einkommensteuergesetz (EStG) steuer- und sozialversicherungsfrei. Voraussetzung ist, dass …

E-Autos: Befreiung von Kfz-Steuer bis Ende 2030 verlängert

Elektro-Autos sind weiterhin von der Kfz-Steuer befreit. Nach dem Bundestag hat kürzlich auch der Bundesrat der Verlängerung der zehnjährigen Steuerbefreiung zugestimmt. Mit der Änderung des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG 2002) will die Bundesregierung einen Beitrag dazu leisten, dass bis zum Jahr 2030 in Deutschland sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge zugelassen sind – …

Auf den letzten Drücker noch die Steuerlast senken

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Praxisinhaber sollten sich jetzt – sofern nicht schon geschehen – einen Überblick über ihren voraussichtlichen Jahresgewinn verschaffen. Es bleibt noch Zeit, ein wenig gegenzusteuern, um seine Steuerlast zu senken.

BFH: Pfändung der Corona-Soforthilfe ist rechtswidrig

Nun hat es auch der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt und sich der Rechtsprechung der Finanzgerichte angeschlossen: Die Pfändung der Corona-Soforthilfe durch die Finanzverwaltung ist rechtswidrig (Az.: VII S 23/20).

Steuerbescheid: Was tun, wenn das Finanzamt irrt?

Immer wieder kommt es vor, dass der Steuerbescheid Fehler enthält. Aber was tun, wenn das Finanzamt irrt? Steuerzahler sollten den Bescheid sorgfältig prüfen und Einspruch einlegen. Die Erfahrung zeigt: In rund zwei Dritteln der Fälle hat ein Einspruch Erfolg.

Bundesfinanzhof: Kein Aufschub von alten Steuerschulden wegen Corona

Eine Verwaltungsanweisung des Bundesfinanzministeriums schützt vom 19. März 2020 bis zum Jahresende vor Vollstreckungsmaßnahmen. Dieser Aufschub gilt allerdings nur für neue Vollstreckungsmaßnahmen ab dem 19. März 2020, nicht für steuerliche Altschulden, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in München kürzlich entschieden hat (Az.: VII B 73/20 (AdV)).