Die Steuerlast in Deutschland ist so hoch wie schon lange nicht mehr und wird nach Angaben des Bundesfinanzministeriums noch weiter steigen. Aktuell liegt das Steueraufkommen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei 23,7 Prozent, wie eine Grafik des Statistik-Portals Statista deutlich macht. Es reicht damit fast an den bisherigen Rekordwert des Jahres 1980 (23,8 Prozent) heran. Für 2023 rechnet das Bundesfinanzministerium mit dem erneuten Erreichen der Rekord-Steuerbelastung von rund 23,8 Prozent am BIP.

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Wer gegen seinen Steuerbescheid über Elster online Einspruch einlegt, muss darauf achten, dass dieser nicht nur gespeichert, sondern auch abgesendet wird: Ein aus NRW kommender Steuerzahler hatte seinen Einspruch online formuliert, diesen aber nicht mit dem Befehl „Senden“ an das Finanzamt verschickt. Er hatte stattdessen den Befehl „Speichern und Verlassen“ verwendet.

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Nach einer schweren Erkrankung kann die Rückkehr in die eigenen vier Wände schwierig werden. Ein Umzug ist manchmal der einzige Ausweg, verbunden mit hohen Kosten. Therapeuten können ihre Patienten darauf hinweisen, dass das Finanzamt sich unter bestimmten Umständen an den Umzugskosten beteiligt.

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Seit Beginn des Jahres gelten für die umsatzsteuerliche Behandlung von Gutscheinen neue Regeln: Es wird nun nicht mehr nach Sach-, Wert- und Waren-, sondern in Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheine unterschieden. Durch die Neuregelung wird eine EU-Richtlinie in nationales Recht übertragen, die bereits 2016 verabschiedet wurde. In § 3 Abs. 13-15 Umsatzsteuergesetz (UstG) finden sich entsprechende Ergänzungen. Hier wird jetzt auch erstmals der Begriff Gutschein umsatzsteuerrechtlich definiert.

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Ob Lebensversicherungen steuerfrei sind oder nicht, hängt davon ab, wann die Police abgeschlossen wurde. Stichtag ist der 1. Januar 2005. Altverträge bis zum 31. Dezember 2004 sind steuerfrei, sofern sie mindestens eine Laufzeit von zwölf Jahren hatten, mindestens fünf Jahre lang Beiträge gezahlt wurden und der Todesfallschutz mindestens 60 Prozent der Beitragssumme beträgt.

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Laut Statistik des Bundesfinanzministeriums gingen 2016 rund 3,3 Millionen Einsprüche gegen Steuerbescheide bei den deutschen Finanzämtern ein. In 63,5 Prozent der Fälle bekamen die Steuerzahler Recht. Es lohnt also, den Bescheid genau zu prüfen und im Zweifel anzufechten. Das ist auch per E-Mail möglich, hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, sofern im Bescheid eine E-Mail-Adresse angegeben ist.

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