Eine österreichische Tagesklinik ist von der dortigen Datenschutzbehörde gerügt worden, in unzulässiger Weise Einwilligungserklärungen ihrer Patienten einzuholen. Die Klinik forderte u.a. eine Einwilligung in die unverschlüsselte Versendung von Gesundheitsdaten (z.B. Befundversand per E-Mail). Gleichzeitig versuchte sie die Haftung für die Übermittlung der Daten auszuschließen.

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In Zeiten von Instagram, Facebook und Co. wird das Leben in nie dagewesenem Umfang dokumentiert. Was nicht auf einem Foto festgehalten wurde, ist auch nicht passiert. Wer da nicht zurückstehen will, ist auch bei Praxis-Events stets mit der Kamera oder dem Mobiltelefon unterwegs. Doch Vorsicht, hier sind einige rechtliche Vorgaben zu beachten – sonst können teure Schadenersatzforderung drohen.

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Haben Sie in letzter Zeit zufällig in einem Ordner auf Ihrem PC Bewerbungsunterlagen eines Bewerbers von vor zwei Jahren gefunden? Oder sind in einem Aktenordner noch alte Bewerbungsmappen, weil Sie damals dachten, der Bewerber passt zwar momentan nicht in das Profil der Praxis, möglichweise aber später?

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Nach dem endgültigen DSGVO-Start im Mai 2018 haben sich die Datenschutzbehörden der Länder noch mit Kontrollen zurückgehalten. Es kann sein, dass die Behörden unter sich eine Art Wartezeit vereinbart haben, um den Unternehmen die Chance zu geben, in Sachen Datenschutz noch etwas aufzuholen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass die Datenschutzbehörden mit der Bearbeitung von Meldungen nicht hinterherkamen. Allein seit Mai 2018 sollen 12.600 Datenschutzverstöße in Deutschland gemeldet worden sein.

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Digitale Sprachassistenten finden immer mehr Einzug in unsere Wohnzimmer. Doch auch in Praxen werden diese Assistenten immer häufiger eingesetzt. Microsoft, Apple, Amazon und Google bieten diese Assistenten an, entweder als WLAN-fähige Lautsprecher oder integriert in Mobiltelefon und Tablet. Die Funktion ist im Grunde immer gleich: Wird ein bestimmtes Aktivierungswort (Hey Siri, Alexa, OK Google) gesagt, registriert dies der Assistent und übermittelt die Daten an einen Server. Dort werden sie ausgewertet und eine passende Antwort zurückgesendet.

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Büroarbeit neben Geschenk mit Nikolausmütze

Diese nicht ganz ernst gemeinte Frage kommt mir in den Sinn, wenn ich die aktuellen Meldungen zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in den Medien lese. Die DSGVO scheint so manchem das Weihnachtsfest bereits im Vorwege verderben zu wollen. Senioren einer Kleinstadt können dieses Jahr keine Weihnachtsfeier mehr abhalten, weil die Adressen von der Stadt aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr herausgegeben werden dürfen. Die nötigen Einladungen konnten dadurch nicht verschickt werden.

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