Recht / Steuern / Finanzen

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Steuer-Software: Nur drei Produkte erhalten die Note „Gut“

Wer seine Steuererklärung beim Finanzamt einreicht, bekommt laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich 974 Euro zurück. Digitale Steuerprogramme versprechen beim Ausfüllen Hilfe. Stiftung Warentest hat kürzlich 14 dieser Programme untersucht. Das Urteil fällt ernüchternd aus: Nur drei Produkte schnitten mit der Note gut ab, fünf waren wegen der vielen Rechenfehler nicht empfehlenswert.

Urteil: Anwalt wollte nur Diskriminierungsentschädigung

Wer eine Stelleanzeige schaltet, begibt sich mitunter auf dünnes Eis. Denn erhalten Jobanwärter aus den vermeintlich falschen Gründen eine Absage, droht Arbeitgebern möglicherweise eine Klage. Warum also den Spieß nicht einfach umdrehen und daraus ein Geschäft machen – dachte sich wohl ein besonders findiger Anwalt und bewarb sich auf eine …

Hauskauf: Versicherungsrisiko liegt beim Käufer

Wer ein Grundstück kauft, kann nicht darauf vertrauen, dass eine Gebäudeversicherung ungekündigt fortbesteht und auf ihn übergeht. Käufer müssen vielmehr selbst dafür sorgen, dass zum Zeitpunkt des sogenannten Gefahrübergangs weiter Versicherungsschutz besteht. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm kürzlich entschieden, berichtet die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ des Eigentümerverbandes Haus & Grund.

Datenschutz?…! „Entlastung durch die Gesetzesänderung? Es kommt darauf an…“

Die Bestellpflicht auf mindestens 20 Beschäftigte anzuheben bedeutet zunächst nur, dass die Pflicht einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, entfällt, wenn man unter dieser Grenze bleibt. Die Umsetzung der Pflichten aus der DSGVO bleiben aber weiterhin vollständig bestehen. Dies wird so nicht immer deutlich gemacht.

Wer kann? Wer darf? Wer muss?

Kinderbetreuung, Pflege eines Angehörigen oder einfach der Wunsch nach mehr Freizeit – es gibt viele Gründe, warum sich Mitarbeiter dafür entscheiden, in Teilzeit zu arbeiten. Haben sie eine volle Stelle und möchten Stunden reduzieren, wirkt sich das natürlich auch auf die Praxis aus. Inhaber sollten darum Bescheid wissen, wer ein …

Bundeseinheitliche Höchstpreise: Verordnungsverhalten beobachten und Ängste nehmen

Die neuen Preise wirken sich nicht nur auf Therapeuten und Patienten aus, auch die Ärzte sind indirekt davon betroffen. Denn sie verordnen nun Leistungen, die höhere Kosten verursachen, ihre Heilmittelbudgets sind aber (noch) gleichgeblieben. Außerdem reagiert der ein oder andere Arzt möglicherweise mit Unverständnis oder gar Neid, wenn er die …

Bundeseinheitliche Höchstpreise: Selbstbewusst neue Preise vertreten

Die gestiegenen Preise gehen auch gleichzeitig mit zunehmenden Kosten für die Patienten einher. GKV-Patienten werden höhere Zuzahlungen leisten, Beihilfe-Patienten einen größeren Eigenanteil in Kauf nehmen müssen. Auch bei den PKV-Patienten werden sich einige Versicherer möglicherweise zunächst weigern, die vollen Behandlungskosten zu übernehmen. Lassen Sie sich davon nicht beeindrucken. Die …

Bundeseinheitliche Höchstpreise: Erwartungen der Angestellten lenken

Mit der Einführung der bundeseinheitlichen Preise steigt die Vergütung für therapeutische Leistungen. Da ist es nur natürlich, dass auch die Mitarbeiter ihren Teil vom Kuchen abhaben möchten. Schließlich subventionieren auch sie seit Jahren ein krankendes System mit ihrer Arbeit, haben Schulgeld für ihre Ausbildung bezahlt und finanzieren teilweise auch Fortbildungen …

Auswirkungen der bundeseinheitlichen Höchstpreise

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Datenschutzbeauftragter zukünftig erst ab 20 Mitarbeitern erforderlich?

Die Frage, wer einen Datenschutzbeauftragten benötigt, beschäftigt die Inhaber von Heilmittelpraxen auch mehr als ein Jahr nach dem Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Allgemein ist gemäß Art. 37 Abs. 1 lit. c DSGVO ein Datenschutzbeauftragter erforderlich, „wenn die Kerntätigkeit des Verantwortlichen in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemäß Artikel …

Falsche Umsetzung des TSVG kostet mehr als 100 Millionen Euro

Die seit dem 1. Juli 2019 vom GKV-Spitzenverband vorgelegten Preislisten weisen im Bereich der Hausbesuchsvergütung deutliche Unterschiede auf. Obwohl die Heilmittelpositionsnummer in den verschiedenen Fachbereichen (Ergo, Physio, Logo, Podo) bundesweit identisch ist, ergeben sich Unterschiede von teilweise über 40 Prozent. Das entspricht nicht der Vorgaben des Gesetzgebers, kostet die Heilmittelbranche …

Auch Selbständige bekommen für Fortbildung Geld vom Staat

Niedergelassene Heilmittelerbringer sind durch Kassenverträge verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden. Doch Fortbildungen sind teuer. Mit der Bildungsprämie haben auch Selbständige die Möglichkeit, vom Staat eine Finanzspritze von bis zu 500 Euro zu erhalten. Voraussetzungen: Sie sind durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig oder befinden sich in Eltern- oder Pflegezeit …

Praxisverkauf: „Durch das Kapital ist eine hochwertige weitere Entwicklung möglich“

Anita Brüche, ehemalige Inhaberin eines Therapiezentrums, erklärt, warum sie sich dafür entschieden hat, an ein Unternehmen zu verkaufen Vor mehr als 30 Jahren begann alles mit einer kleinen Praxis für Physiotherapie. Mittlerweile hat Anita Brüche rund 60 Mitarbeiter, die in ihrem Therapiezentrum in Hamburg interdisziplinär Physio-, Ergotherapie und Logopädie anbieten. …

Investoren, Ketten, Kooperationen – Der Heilmittelmarkt ist in Bewegung

Der Verkauf der Mehrheitsanteile der Rehacon-Gruppe an die Waterland Private Equity GmbH folgt einer Tendenz zur Ketten- und Netzwerkbildung am deutschen Heilmittelmarkt. So verfolgt auch die medaktiv GmbH aus Augsburg – bereits seit 2011 ein Unternehmen im Beteiligungsportfolio von Auctus Capital Partners –eine klare Wachstumsstrategie. medaktiv verfügt nach eigenen Angaben …

„Bitte kaufen Sie meine Praxis!“ – Michael Reeder, Gründer der Rehacon GmbH, erklärt, warum Praxisinhaber an ihn verkaufen

Herr Reeder, Sie sind in der Branche bekannt, als derjenige, der als Erster auf die Idee gekommen ist, Therapiepraxen in Form von Ketten zu betreiben. Da könnte man jetzt vermuten, Sie sind Finanzinvestor. Aber tatsächlich sind Sie von Beruf… REEDER: Physiotherapeut. up|unternehmen praxis

Größe ist kein Selbstzweck... Ein Interview mit Svenja Streb

„Private Equity” – bei denen einen löst der Begriff Gedanken an Investmentgesellschaften aus, die wie Heuschrecken über andere Unternehmen herfallen, bei anderen steht ein großes Fragezeichen. Wir haben mit Svenja Streb, Investmentmanagerin bei Waterland Private Equity, gesprochen. Waterland hat Anfang 2019 die Mehrheit an der Rehacon GmbH übernommen und ist …

Der Gewinn bestimmt den Preis – Wer an einen Investor verkaufen will, muss möglicherweise andere Prioritäten setzen

Die beiden Interviews dieses Schwerpunkts haben gezeigt, warum sich Unternehmen für Heilmittelpraxen interessieren. Zum Ende drehen wir den Spieß um und beschäftigen uns noch einmal mit dem Verkauf aus Sicht der Praxisinhaber. Denn ein wichtiger Punkt kam dabei noch nicht zur Sprache: der Preis. Um den möglichst hoch anzusetzen, muss …

Private Equity Investoren entdecken den deutschen Heilmittelmarkt

Die Rente steht an, der Akku ist leer oder Sie fühlen sich den Aufgaben nicht mehr gewachsen – es gibt viele Gründe, warum Therapeuten ihre Praxis verkaufen möchten. Oft ist es so, dass sich ein jüngerer Kollege findet, der Räume, Ausstattung, Personal und Patienten übernimmt. Manche Praxisinhaber gehen aber auch …

Bundesweit geltende Preise veröffentlicht: 24 Prozent höhere Vergütung als im Vorjahr, 900 Mio. Euro mehr im 2. Halbjahr 2019

Der GKV-Spitzenverband hat gerade noch rechtzeitig die gesetzlich vorgeschriebene Veröffentlichung der bundesweit geltenden Höchstpreise zum 30.06.2019 geschafft. Damit treten zum 1. Juli 2019 neue Preise in Kraft, die den GKV-Heilmittelpraxen im Vorjahresvergleich 24 Prozent höhere Vergütungen bescheren. Deutliche Zuwächse gibt es für alle Fachrichtung, Ost- wie Westländer. iStock: baona

Datenschutz?…! Ein Jahr DSGVO, ein Grund zum Feiern?

Von Rechtsanwalt Niels Köhrer Die Antwort lautet wie so oft in der Juristerei: Es kommt darauf an. Und zwar darauf, wen man fragt. Selbst die Unternehmen und Vereine, die sich schon vor dem letzten Jahr mit dem Thema Datenschutz intensiv beschäftigt haben, mussten für die DSGVO Aufwand betreiben. Erst recht …