Recht / Steuern / Finanzen

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Kosten für PC, Laptop, Notebook und Software sofort absetzen

Statt der bisherigen drei Jahre können Ausgaben für PC, Laptop, Notebook, Software und Co. künftig schon im Jahr der Anschaffung komplett steuerlich abgesetzt werden – egal, wie teuer sie waren. Grundlage ist ein Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen (BMF), in dem die Nutzungsdauer im Rahmen der steuerlichen Abschreibung verkürzt wurde.

BSG: Tankgutscheine statt Gehalt sind beitragspflichtig

Sachleistungen an Praxismitarbeiter, wie Tankgutscheine bis zu einem bestimmten Wert, und Einnahmen aus der Vermietung von Werbeflächen auf dem privaten Pkw sind nicht in allen Fällen sozialversicherungsfrei. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel kürzlich entschieden (Az.: B 12 R 21/18 R).

Mann mit Kreditkarte öffnet Tankdeckel

Datenschutz?…! Verschlüsselungstrojaner = Meldepflicht nach DSGVO?

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden Ob Verschlüsselungstrojaner, Krypto-Trojaner oder Ransomware (Ransom = engl. für Lösegeld), alle Begriffe beschreiben dasselbe: Einen Angriff auf den Server und Arbeitsplätze, bei denen alle Dateien verschlüsselt und gegen Zahlung (hoffentlich) wieder entschlüsselt werden.

Abgabefrist der Steuererklärung für 2020 bis Ende Oktober verlängert

Steuerzahler aufgepasst: Wer eine Steuererklärung für 2020 abgeben muss, hat dafür bis Ende Oktober 2021 Zeit. Der Bundesrat stimmte kürzlich einer dreimonatigen Verlängerung der Abgabefrist zu. Hintergrund des Aufschubs sind den Angaben zufolge die hohen Belastungen der Bürger während der Corona-Pandemie.

Barmer: Flutopfer erhalten Krankengeld auch bei verspäteter Meldung

Betroffene der Flutkatastrophe, die ihre Krankmeldung verspätet einreichen, erhalten von der Barmer dennoch weiterhin Krankengeld. Darüber informiert die Krankenkasse in einem FAQ für vom Hochwasser betroffene Versicherte. Sie müssen nur glaubhaft machen können, dass sie aufgrund der Auswirkungen der Flut die Meldung ohne eigenes Verschulden nicht rechtzeitig einreichen konnten.

Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA): M-Sense

M-Sense gehört zu den digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), die unter bestimmten Voraussetzungen auf Kosten der GKV von Ärzten und Psychotherapeuten verschrieben werden können. Es handelt sich um ein umfangreiches digitales Behandlungsprogramm, das eine personalisierte und mobile Migränetherapie ermöglicht.

Reihe: Umgang mit Behörden, Ämtern und Co.

Vier Jahre sind um – die Rentenversicherung kommt zur Betriebsprüfung

Heilmittelerbringer, die selbstständig tätig sind und/oder Angestellte oder freie Mitarbeiter beschäftigen, werden höchstwahrscheinlich alle vier Jahre von der Deutschen Rentenversicherung kontaktiert. Dann heißt es: Antreten zur Betriebsprüfung. Aber was prüfen die Kontrolleure überhaupt? Müssen Sie sie in die Praxis lassen und welche Rechte haben die Prüfer?

“Digital Jetzt”: Förderprogramm zur Digitalisierung wurde aufgestockt

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt kleine und mittelständige Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler finanziell, wenn sie in digitale Technologien investieren (wir berichteten). Das Förderprogramm wurde nun deutlich aufgestockt – allein in diesem Jahr von 57 auf 114 Millionen Euro.

Basiszinssatz unverändert bei -0,88 Prozent

Zum 1. Juli 2021 liegt der Basiszinssatz unverändert bei -0,88 Prozent. Das hat die Deutsche Bundesbank kürzlich bekanntgegeben. Damit hat er sich seit Juli 2016 nicht mehr verändert.

Auch DGUV verlängert Hygienepauschale bis zum 30. September

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) verlängert die Hygienepauschale von 1,50 Euro je Heilmittelverordnung bis zum 30. September 2021. Das meldete kürzlich der VPT Bayern. So können Praxisinhaber also auch weiterhin den pauschalen Ausgleich für den coronabedingten Hygiene-Mehraufwand abrechnen.

Reihe: Umgang mit Behörden, Ämtern und Co.

„Das Finanzamt hier, wir kommen zur Betriebsprüfung“

Dingdong. Es klingelt an der Praxistür und eine Frau betritt die Räumlichkeiten. „Meyer, vom Finanzamt. Ich komme, um eine Betriebsprüfung, genauer eine Lohnsteuer-Nachschau durchzuführen.“ Unangekündigt? Ist das erlaubt? Müssen Sie die Dame in die Praxis lassen und ihr Einblick in Ihre Unterlagen gewähren?

Immer mehr im Trend: Dienstrad statt Dienstwagen

Mit einem Dienstrad zur Arbeit zu fahren, wird für immer mehr Arbeitnehmer attraktiv – vor allem in großen Städten. Viele Chefs haben den Drahtesel bereits als Alternative zum Dienstwagen entdeckt und stellen ihren Mitarbeiter ein Dienstrad zur Verfügung.

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA): Rehappy

Die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Rehappy ist eine von aktuell 17 DiGAs, die Ärzte und Psychotherapeuten unter bestimmten Voraussetzungen auf GKV-Kosten verschreiben können. Sie unterstützt Schlaganfallpatienten in der Nachsorge. Wir zeigen Ihnen, wie sich die Anwendung zusammensetzt und für welche Diagnosen sie erstattet werden kann.

Finanzamt beteiligt sich an Umzugskosten

Neuer Job, Familienzuwachs oder nur der Wunsch nach persönlicher Veränderung: Es gibt viele Gründe für einen Umzug, der meist mit hohen Kosten verbunden ist. Gut, dass sich das Finanzamt unter bestimmten Umständen an den Kosten beteiligt.

Datenschutz?…! Fax vor dem Aus?

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden Das klassische Fax hat in vielen Praxen noch immer eine Daseinsberechtigung. Zu Unrecht, sagt jedenfalls die Bremer Landesbeauftragte für Datenschutz. Sie sagt, ein Telefax sei nicht Datenschutz konform, jedenfalls dann nicht, wenn besondere Kategorien von personenbezogenen Daten (wie Gesundheitsdaten) übertragen werden. Ob dies …

Ab 1. Juli gelten neue Preise in der Podologie

Ab 1. Juli 2021 werden die Preise in der Podologie erhöht. Wie der Deutsche Verband für Podologie (ZFD) mitteilt, gilt die Preisvereinbarung für die Behandlung von Anspruchsberechtigten der gesetzlichen Krankenversicherung und ist bis 30. Juni 2022 gültig. So wird die Podologische Behandlung (klein) mit 29,35 Euro vergütet, die Podologische Behandlung …

Praxisinhaber müssen Einhaltung der Masernimpfpflicht kontrollieren

Das Masernschutzgesetz sieht vor, dass u. a. medizinisches Personal, das nach 1970 geboren ist, gegen Masern geimpft sein muss. Die Impfung oder eine bereits durchgemachte Krankheit müssen bis zum Jahresende 2021 nachgewiesen werden. Mitarbeiter ohne Masernschutz dürfen in Therapiepraxen nicht beschäftigt werden.

Steuerfreier Corona-Bonus bis Ende März 2022 verlängert

Eine gute Nachricht für Arbeitnehmer: Praxischefs können ihren Mitarbeiter nun noch bis zum 31. März 2022 einen steuerfreien Corona-Bonus zahlen. Das teilte kürzlich der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) mit. Bislang war die Regelung bis zum 30.Juni 2021 befristet.

Frist zum Nachweis des Masernschutzes bis Ende Dezember verlängert

Die Frist für den Nachweis eines Masernschutzes ist bis zum 31. Dezember verlängert worden. Nach dem Bundestag hat kürzlich auch der Bundesrat dem „Gesetz zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen“ zugestimmt. Im Masernschutzgesetz, das am 1. März 2020 in Kraft getreten ist, galt noch eine …

Reihe: Umgang mit Behörden, Ämtern und Co.

Wenn das Gesundheitsamt dreimal klingelt

Dienstagmorgen 10.30 Uhr, die Praxistür geht auf, doch da steht kein Patient. „Guten Morgen, ich bin Herr Möller vom örtlichen Gesundheitsamt und würde mich gern ein wenig bei Ihnen umschauen.“ Was nun? Müssen Sie den freundlichen Herrn Möller überhaupt in die Praxis lassen? Und: Was darf er sich eigentlich alles …