Recht / Steuern / Finanzen

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BGH: Privatpatienten über eventuelle Kosten aufklären

Ärzte müssen Privatpatienten über eventuelle Kosten einer Behandlung aufklären. Verletzten sie diese Pflicht, muss der Patient, um eine Entschädigung zu erhalten, nachweisen, dass er sich bei korrekter Information gegen die Behandlung entschieden hätte. Anders als bei der medizinischen Aufklärung kommt es hier nicht zu einer Beweislastumkehr, wie der Bundesgerichtshof (BGH) …

Themenschwerpunkt 6.2020: Rettungsschirm

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, kurz COVID-19-VSt-SchutzV – für alle GKV-Heilmittelerbringer ist dieses Wortungetüm wie Musik in den Ohren. Denn mit Inkrafttreten zum 5. Mai 2020 war endgültig klar: Der lang ersehnte Rettungsschirm kommt! Mit den am 15. Mai 2020 vom GKV-Spitzenverband veröffentlichten Bestimmungen zur Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV haben wir die nächste Hürde genommen …

GKV-Rettungsschirm: So spannen Sie ihn auf

Die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (COVID-19-VSt-SchutzV) ist die Grundlage für den lang ersehnten GKV-Rettungsschirm. Damit Sie jetzt als zugelassener Leistungserbringer für den Zeitraum vom 1. April 2020 bis zum 30. Juni 2020 eine Ausgleichszahlung für Corona-bedingte Ausfälle der Einnahmen erhalten, müssen Sie einen entsprechenden Antrag bei Ihrer zuständigen Arbeitsgemeinschaft Heilmittelzulassung (ARGE) stellen. Welche …

BFH: Praxisverkauf nur unter bestimmten Bedingungen tarifbegünstigt

Der Gewinn aus dem Verkauf einer freiberuflichen Praxis ist nicht tarifbegünstigt, wenn der Verkäufer kurz darauf wieder eine freiberufliche Tätigkeit aufnimmt. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden (Az.: VIII R 2/15). Das Urteil lässt sich auch auf Therapiepraxen übertragen.

Von der Schockstarre in die Handlung

Wenn Uwe Harstes Notfallhandy klingelt, weiß er, dass jemand in Hamburg dringend seine Unterstützung benötigt. Der Physiotherapeut mit eigener Privatpraxis ist seit zehn Jahren ehrenamtlich im Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes tätig und leistet insbesondere bei plötzlichen Todesfällen „Erste Hilfe für die Seele“ bei Hinterbliebenen. Um mittelfristig aus so einer Krise …

Mit professioneller Hilfe durch die Krise

Die Coronakrise stellt viele Praxisinhaber vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Arbeitsplätze sind bedroht, mitunter sogar das weitere Fortbestehen der Praxis. Eine Unternehmensberatung kann Praxisinhabern in dieser schwierigen Situation weiterhelfen, beispielsweise bei der Suche nach neuen Geschäftsfeldern, der Wiederherstellung der Liquidität oder der Umstellung auf digitale Angebote. Auf Antrag übernimmt der Bund …

Schadenersatz bei Infektion mit Covid-19

Die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, ist bei vielen Patienten, aber auch Therapeuten nach wie vor groß. Es gibt Situationen, in denen der empfohlene Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann – nicht nur in Therapiepraxen. Auch beim Einkaufen etwa kann es passieren, dass ein anderer Kunde …

up_Nachrichten Webcast #23 – Mitschnitt und die Downloads vom 19.05.2020

Regelungen Beantragung Ausgleichszahlungen / Antworten auf Zuschauerfragen an die GKV

Krankenkassen droht ein Minus von mehr als 14 Milliarden Euro

Einem Bericht des Berliner Tagesspiegels zufolge droht den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) im laufenden Jahr ein Minus von 14,1 bis 14,6 Milliarden Euro. Der Tagesspiegel beruft sich auf interne Schätzungen der GKV. Grund seien sinkende Beitragseinnahmen wegen Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit sowie zusätzliche Ausgaben beispielsweise für Intensivbetten und Corona-Tests.

up_Nachrichten Webcast #22 – Mitschnitt und die Downloads vom 15.05.2020

Regelungen Beantragung Ausgleichszahlungen / Eigener PKV-Rettungsschirm / HeilM-RL Zahnärzte

Coronakrise: Selbstzahlerleistungen weiterhin erlaubt

Nach anfänglichem Hin und Her ist mittlerweile zweifelsfrei klar: Auch in der Coronakrise bleiben die Heilmittelpraxen geöffnet und dürfen Patienten vor Ort behandeln. Anderslautende Regelungen wurden schnell wieder zurückgenommen. Als Kriterium für die Behandlung gilt die medizinische Notwendigkeit, in der Regel belegt durch die ärztliche Verordnung. Unsicher sind sich manche …

Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Rettungsschirm UND Kurzarbeitergeld

Laut der Bundesagentur für Arbeit erhalten vertragsärztliche Praxen in der Regel kein Kurzarbeitergeld (KuG). Diese Entscheidung ist umstritten und betrifft nur die Ärzte. Dennoch hat sie bei manchen Heilmittelerbringern für Unsicherheiten gesorgt. Sie stellen sich nun die Frage, ob es sich auf das Kurzarbeitergeld auswirkt, wenn sie Zahlungen aus dem …

up_Nachrichten Webcast #21 – Mitschnitt und die Downloads vom 05.05.2020

Der Rettungsschirm ist da. Was bedeutet das für Therapeuten?

Rettungsschirm-Verordnung im Bundesanzeiger veröffentlicht

Der Heilmittel-Rettungsschirm ist endlich Realität geworden. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Ernst gemacht und eine Verordnung erlassen, die umfangreiche Einmalzahlungen für Heilmittelpraxen bedeutet und heute, am 5. Mai 2020 in Kraft tritt.

Ausgabe 05/2020 – Teletherapie nutzen

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

up_Nachrichten Webcast #20 – Mitschnitt und die Downloads vom 30.04.2020

Rettungsschirm? / Föderale Kommunikation verstärkt Unsicherheit / Kurzarbeitergeld auch mit Rettungsschirm / Selbstzahler / Skoliosebehandlung zu Corona-Zeiten

Jahresurlaub: Werktage nicht gleich Arbeitstage

Die Berechnung des Jahresurlaubs führt auch in Therapiepraxen häufig zu Verwirrungen. Sind in Arbeitsverträgen die Urlaubstage in Werktagen angegeben, haben Mitarbeiter möglicherweise einen geringeren Urlaubsanspruch als sie denken.

BSG: Tanken auf Arbeitsweg ist nicht unfallversichert

Wer auf dem Weg zur Arbeit sein Auto auftankt, ist nicht unfallversichert. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Leipzig kürzlich entschieden und damit seine bestehende Rechtsprechung geändert (Az.: B 2 U 9/18 R).

Subventionen: Bei der Wahrheit bleiben

Aufgrund der Corona-Krise wurden seitens der Bundesregierung und der Länder vielseitige Maßnahmenpakete geschnürt, um Unternehmen, die Corona-bedingt Liquiditätsengpässe erleiden, zu unterstützen. So können etwa nichtrückzahlbare Soforthilfen in Anspruch genommen, günstige KfW-Kredite aufgenommen oder schon bei geringen Arbeitsausfällen Kurzarbeitergeld bezogen werden.

Coronakrise und Arbeitsrecht

Die Coronakrise sorgt für viele Veränderungen. Das wirft bei Praxisinhabern auch arbeitsrechtliche Fragen auf: Darf ich Homeoffice anordnen? Wann kann ich Mitarbeiter freistellen? Was gilt beim Thema Urlaub? Wer bezahlt Mitarbeiter, die in Quarantäne müssen oder ein behördliches Tätigkeitsverbot erhalten? Was, wenn Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen? Hier finden Sie …