Recht / Steuern / Finanzen

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Ausgabe 08/2020 – Krisenfest durch turbulente Zeiten

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Kommentar zum WAT-Gutachten

6,5 Prozent aller Heilmittelpraxen (IKen) haben an der Befragung zum WAT-Gutachten (Wirtschaftlichkeitsanalyse ambulanter Therapiepraxen) teilgenommen. Das ist ein respektables Ergebnis und liefert Daten, die so bisher in diesem Umfang nicht erfasst wurden. Hoffentlich erweisen sich diese als nützlich, wenn es darum geht, nach vermutlich gescheiterten Preisverhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband Anfang …

Patienteninformation: Medizinische Hilfsmittel von der Steuer absetzen

Die Kosten für medizinische Hilfsmittel, die die Krankenkasse nicht übernimmt, können Patienten als außergewöhnliche Belastung von der Steuer absetzen. Darauf weist die Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH) hin. Per Definition sind Hilfsmittel „sächliche medizinische Leistungen, die von zugelassenen Leistungserbringern abgegeben werden“, heißt es in einer Mitteilung des VLH.

Urteil: Sozialamt muss Autismustherapie zahlen

Eine Autismustherapie für Grundschüler muss unabhängig vom Einkommen der Eltern aus Mitteln der Sozialhilfe bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen in Celle kürzlich entschieden (Az.: L 8 SO 240/18). Praxisinhaber können die Eltern ihrer Patienten auf dieses Urteil hinweisen, denn die Kostenübernahme war lange Zeit umstritten.

Der Rettungsschirm in Zahlen

Die GKV-Heilmittel-Schnellinformationen für Deutschland (GKV-HIS) liefern genau die Daten, die die Grundlage für die Auszahlung des Heilmittelrettungsschirms waren. Auf Basis dieser Daten lässt sich auswerten, wie hoch die vermutliche Inanspruchnahme des Rettungsschirms durch den Heilmittelpraxen gewesen ist.

Rettungsschirm für Heilmittelpraxen

„Schnelle und effektive Hilfe für die Heilmittelpraxen war das oberste Ziel“

Der Verband der Ersatzkasssen e. V. (vdek) hat maßgeblich bei der Umsetzung des Rettungsschirms für die Heilmittelbranche mitgewirkt. Wir haben mit Frau Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek, unter anderem darüber gesprochen, wie zufrieden sie mit dem Rettungsschirm ist, wo es ihrer Meinung nach Verbesserungspotential gab und was sie zu der …

Corona-Soforthilfe: Wann droht eine Rückzahlung der Zuschüsse?

In den vergangenen Wochen haben zahlreiche kleine und mittlere Betriebe Corona-Soforthilfen erhalten. Grundsätzlich waren die finanziellen Zuschüsse zur Deckung von betrieblichen Kosten wie Miete, Leasing-, Strom- und Telefonkosten gedacht. Doch nicht jeder Unternehmer befand sich in einer Existenzkrise. Daher fragen sich viele, ob die Zuschüsse zurückgezahlt werden müssen.

NRW setzt Rückzahlung von Corona-Soforthilfe vorerst aus

Nordrhein-Westfalen hat die Rückzahlung der Corona-Sorthilfe vorerst gestoppt. Zuvor hatte es massive Proteste aus der Wirtschaft gegeben. Kritisiert wurden die Abrechnungen, die das Land zum Ende des Förderzeitraums verschickt hatte. Wer Hilfen zu Unrecht beantragt hatte, weil er beispielsweise die Zuschüsse zur Deckung von Personalkosten benutzt hatte, wurde zur Rückzahlung …

Mehr Elterngeld bei monatlicher Umsatzbeteiligung

Angestellte Therapeuten, die eine Umsatzbeteiligung aus den Einkünften der Praxis erhalten, sollten sich diese unbedingt monatlich auszahlen lassen, wenn für sie das Thema Elterngeld in näherer Zukunft im Raum stehen könnte. Denn auch wenn die Höhe der Umsatzbeteiligung schwankt, kann sie dann bei der Berechnung der Elterngeldes berücksichtigt werden. Das …

Coronakrise: Ab jetzt Überbrückungshilfe beantragen

Kleine und mittelständige Unternehmen sowie Soloselbständige und Freiberufler können seit dem 10. Juli 2020 die im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets angekündigten Überbrückungshilfen beantragen. Die Zuschüsse sollen dabei helfen, das wirtschaftliche Überleben von stark von der Coronakrise betroffenen Unternehmen zu sichern. Sie müssen nicht zurückgezahlt werden.

COVID-19 in mehr als 5.700 Fällen als Berufskrankheit anerkannt

5.762 Fälle von COVID-19 wurden mittlerweile (Stand 3. Juli 2020) als Berufskrankheit anerkannt, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf Anfrage der Ärzte Zeitung mitteilt. Alle Betroffenen seien Angehörige der Gesundheitsberufe.

Seit 2020: Umsatzsteuergrenze von Kleinunternehmen bei 22.000 Euro

Mit dem dritten Bürokratieentlastungsgesetz gelten seit Januar 2020 geänderte Vorgaben für die Umsatzsteuerbefreiung von Kleinunternehmen. So wurde die Grenze zur Befreiung von der Umsatzsteuer von 17.500 auf 22.000 Euro angehoben.

Ausgabe 07/2020 – GKV beendet Ausnahmen / Rassismus

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Corona als Grund für befristeten Arbeitsvertrag nicht ausreichend

Die Corona-Pandemie hat auch Folgen für den Arbeitsmarkt. In vielen Praxen fehlen Fachkräfte, doch gleichzeitig fehlt es vielen Praxisinhabern aktuell an Planungssicherheit. Was also tun, wenn der vielversprechende Kandidat sofort anfangen will, es aber unklar ist, ob künftig genug Arbeit in der Praxis anfällt.

Urteil: Corona-Soforthilfe darf nicht gepfändet werden

Ziel der Soforthilfe des Bundes ist es, aktuelle wirtschaftliche Engpässe zu überbrücken und nicht, alte Schulden zu begleichen. Darum darf die Corona-Soforthilfe nicht gepfändet werden. Das hat das Landgericht Köln kürzlich entschieden (Az.: 39 T 57/20).

Arbeitgeber müssen Feiertage auch in Zeiten von Kurzarbeit zahlen

Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen im Frühjahr 2020 gezwungen, Kurzarbeit anzumelden. Etwa ein Fünftel aller Arbeitnehmer in Deutschland war davon laut Ifo-Institut betroffen. Wie aber wirken sich Feiertage für die Berechnung des Kurzarbeitergeldes aus?

Homeoffice-Kosten wie neuer Laptop sind steuerlich absetzbar

Die Corona-Krise „verbannt“ viele Arbeitnehmer ins Homeoffice – auch Therapeuten. Wer keinen Laptop vom Praxischef zur Verfügung gestellt bekommt und sich auf eigene Kosten ein neues Gerät anschafft, kann dies steuerlich geltend machen. Das gilt auch, wenn der tragbare Computer sowohl beruflich als auch privat genutzt wird.

Konjunkturpäckchen für Praxisinhaber

Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken – der Titel des kürzlich beschlossenen Konjunkturpakets klingt vielversprechend. Es sind 57 Maßnahmen geplant, die nun im nächsten Schritt im Kabinett beraten werden. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch klar, dass nur ein Bruchteil dessen auch für (einige) Praxisinhaber tatsächlich relevant ist – ein Überblick.

Vorläufige Mehrwertsteueränderungen

Zur Bewältigung der Corona-Krise hat sich die Große Koalition am 3. Juni 2020 auf ein umfangreiches Konjunktur- und Krisenbewältigungspaket sowie ein Zukunftspaket geeinigt. Ein zentrales Element zur Stärkung der Konjunktur und Wirtschaftskraft soll dabei die befristete Absenkung der Mehrwertsteuersätze von 19 auf 16 Prozent sowie von 7 auf 5 Prozent …

Kredite für Ihre Praxis: Das Wichtigste auf einen Blick

Wer als Praxisinhaber größere Investitionen tätigen möchte, kommt oft nicht drum herum, diese durch einen Kredit zu finanzieren. Doch auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann die Aufnahme eines Kredits notwendig sein – etwa um Gehälter und Mieten zu zahlen. Für die Finanzierung stehen Praxisinhabern spezielle Firmenkredite zur Auswahl. Ein Überblick.