Abrechnung GKV

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Abrechnung GKV

Heilmittel-Richtlinie heute und Neufassung ab Oktober 2020

Der G-BA (Gemeinsame Bundesausschuss) hat die Neufassung der Heilmittel-Richtlinie beschlossen, die voraussichtlich ab Oktober 2020 in Kraft treten wird. Bis dahin vergeht fast noch ein ganzes Jahr, trotzdem sind viele Praxisinhaber neugierig. Deshalb hier schon einmal vorab eine Zusammenfassung: In der folgenden Übersicht dokumentieren wir die wichtigsten Änderungen der Neufassung. …

Rahmenvorgaben 2020 verlagern Budgetanpassungen erneut auf Landesebene

Das Ausgabevolumen, das im Jahr 2020 für Heilmittel bereitsteht, soll sich nach den Rahmenvorgaben von KBV und GKV-Spitzenverband um circa 0,9 Prozent erhöhen. Damit soll unter anderem die Verlagerung von Leistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich berücksichtigt werden. Das Budget 2019 soll rückwirkend ebenfalls um 0,9 Prozent angehoben …

Fotografieren und Filmen mit anschließender Bearbeitung

Lasst uns endlich (be)handeln

Therapeuten, die ihre Patienten medizinisch sinnvoll behandeln wollen, müssen Tag für Tag überlegen, wie sie das Korsett an unsinnigen Verordnungsregeln umgehen können. Die GKV-Bürokratie und uninformierte Ärzte begrenzen die Möglichkeiten, Patienten angemessen zu versorgen. Höchste Zeit, der Heilmitteltherapie den Raum zu geben, den sie braucht, um zu wirken. Viele tausend …

G-BA: Motorbetriebene Bewegungsschienen bleiben Kassenleistung

Der häusliche Einsatz motorbetriebener Bewegungsschienen (CPM) nach operativen Eingriffen am Knie- oder Schultergelenk bleibt Kassenleistung. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) kürzlich festgelegt. G-BA

Website listet neue zentrale Zulassungsstellen

Seit dem 1. September gilt das deutlich vereinfachte Zulassungsverfahren für Heilmittelerbringer. Therapeuten, die eine neue Praxis eröffnen oder ihre GKV-Zulassung ändern lassen möchten, können sich dafür nun an die zentrale Zulassungsstelle der GKV in ihrem Bundesland wenden. Welche das ist, können Sie auf www.zulassung-heilmittel.de nachschauen. Dort sind die Träger der …

Zuzahlungsinkasso ohne Patientenstress

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass GKV-Versicherte zu einer Heilmittelverordnung zuzahlen müssen. Gleichzeitig sind die Leistungserbringer dazu verpflichtet, diese Zuzahlungen von den Versicherten einzuziehen. Allerdings treibt ein Therapeut das Geld im Namen und auf Rechnung der jeweiligen Krankenkasse ein und bekommt sein Geld von der Krankenkasse, wenn der Patienten nicht zahlt …

Falsche Umsetzung des TSVG kostet mehr als 100 Millionen Euro

Die seit dem 1. Juli 2019 vom GKV-Spitzenverband vorgelegten Preislisten weisen im Bereich der Hausbesuchsvergütung deutliche Unterschiede auf. Obwohl die Heilmittelpositionsnummer in den verschiedenen Fachbereichen (Ergo, Physio, Logo, Podo) bundesweit identisch ist, ergeben sich Unterschiede von teilweise über 40 Prozent. Das entspricht nicht der Vorgaben des Gesetzgebers, kostet die Heilmittelbranche …

FAQs: Häufige Fragen und Antworten zu den bundeseinheitlichen Preisen

Die Einführung der bundeseinheitlichen Höchstpreise für Heilmittel führt bei manchem Praxisinhaber zu Verunsicherungen. Wir haben die am häufigsten gestellten Fragen und Antworten für Sie gesammelt: Fotolia.com: N-Media-Images

Bundesweit geltende Preise veröffentlicht: 24 Prozent höhere Vergütung als im Vorjahr, 900 Mio. Euro mehr im 2. Halbjahr 2019

Der GKV-Spitzenverband hat gerade noch rechtzeitig die gesetzlich vorgeschriebene Veröffentlichung der bundesweit geltenden Höchstpreise zum 30.06.2019 geschafft. Damit treten zum 1. Juli 2019 neue Preise in Kraft, die den GKV-Heilmittelpraxen im Vorjahresvergleich 24 Prozent höhere Vergütungen bescheren. Deutliche Zuwächse gibt es für alle Fachrichtung, Ost- wie Westländer. iStock: baona

Abrechnungstipp GKV: Auch Krankenkassen müssen Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren zahlen

Krankenkassen bezahlen ihre Rechnungen in der Regel pünktlich. Es sei denn, es werden vertragswidrige Absetzungen vorgenommen. Dann gerät die Krankenkasse in Verzug und es gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen säumigen Zahler auch: Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren werden fällig. So klappt‘s mit der Umsetzung.

Abrechnungstipp: Behandlungsunterbrechungen richtig auf der Verordnung dokumentieren

Der Abstand zwischen zwei Behandlungen soll gemäß Heilmittel-Richtlinie 14 Kalendertage nicht überschreiten. In der täglichen Praxis funktioniert das aber nicht immer. Damit die Verordnung trotz Fristüberschreitung gültig bleibt, ist es wichtig, die entsprechenden Ausnahmen zu kennen und richtig zu dokumentieren. iStock: kyoshino

Was sich noch mit dem TSVG ändert … sind Anpassungen im Sozialgesetzbuch V

Die wichtigsten Änderungen für den Heilmittelbereich wurden im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) in den §§ 124 (Zulassung) und 125 (Verträge) vorgenommen und durch die §§ 125a (Blankoverordnung) und 125b (Bundeeinheitliche Preise) ergänzt. In diesem Zusammenhang waren einige weitere Änderungen und Anpassungen im Sozialgesetzbuch (SGB) V notwendig, die wir hier dokumentieren: …

Wirtschaftlichkeit im TSVG: Mehr Verantwortung, aber Chance auf bessere Honorare

Das Thema Wirtschaftlichkeit bekommt für Heilmittelpraxen eine vollkommen neue Bedeutung. In absehbarer Zukunft werden alle Praxisinhaber selbst verantwortlich für die Wirtschaftlichkeit der Therapie sein – wenn die Blankoverordnungen eingeführt werden. Und sie müssen mit GKV-Honoraren ihre Praxis wirtschaftlich führen. Beide Aspekte dürften mittelfristig erhebliche Auswirkungen auf niedergelassenen Therapiepraxen haben. iStock: …

TSVG gibt Heilmittelverbänden mehr Einfluss: Bundeseinheitliche Verträge gelten für alle GKV-Praxen

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verändert Vertragsstrukturen grundlegend und gibt damit Heilmittelverbänden deutlich mehr Einfluss – und auch mehr Verantwortung. Das stellt die Verbandslandschaft der Heilmittelbranche vor erhebliche Herausforderungen. iStock: Andrey Popov

„Man möchte uns nur bei Laune halten“ – Interview mit Dr. Claudia Kemper zur Einführung der Blankoverordnung

Dr. Claudia Kemper ist Physiotherapeutin und promovierte Gesundheitswissenschaftlerin. Sie arbeitet in der Praxis ebenso wie in der Lehre an Hochschulen und auch an einer Fachschule für Physiotherapie. An der Universität Bremen hat sie acht Jahre lang unter anderem am Heil- und Hilfsmittelreport der BARMER GEK mitgearbeitet. www.ihr-fotograf.de

Bundestag verabschiedet Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) – Das kommt auf die Heilmittelpraxen zu

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sollte ursprünglich vor allem die Terminvergabe in Arztpraxen vereinfacht und beschleunigt werden. Inzwischen hat sich das TSVG zu einem „Omnibusgesetz“ entwickelt, einem Gesetzesmantel, in dem sehr unterschiedliche Sachverhalte geregelt werden – so auch wesentliche Änderungen für die Versorgung von GKV-Versicherten mit Heilmitteln. In diesem …

Liste der Indikationen für extrabudgetäre Heilmittelverordnungen ergänzt

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) meldet, dass die Diagnoseliste der bundeweit geltenden besonderen Verordnungsbedarfe für Heilmittel erweitert worden ist. Die Kosten für Verordnungen werden dann bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen der Ärzte aus dem Verordnungsvolumen herausgerechnet.

Abrechnungstipp: Späteren Behandlungsbeginn richtig dokumentieren

Der jüngste Grund, eine gültige Verordnung nicht zu bezahlen, stammt von einer Ersatzkasse: Bei einem späteren Behandlungsbeginn, so die Techniker Krankenkasse, müsse auch der Grund für die Verspätung genannt werden. Darüber kann man sich trefflich streiten – oder aber gleich den Grund mit dokumentieren. Wir zeigen wie einfach das geht. …

Abrechnungstipp: Doppelbehandlungen sind normaler Bestandteil der Heilmittel-Richtlinie

Zum Thema Doppelbehandlung gibt es viele Gerüchte und Fehlinformationen, die gezielt von einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und Krankenkassen in die Welt gesetzt werden: Sie wollen Geld sparen! Dabei sind Doppelbehandlungen bei bestimmten Indikationen medizinisch zwingend indiziert, (sozial-)rechtlich erlaubt, normaler Bestandteil der HeilM-Richtlinie und kein Grund für Arztregresse oder Honorarabsetzungen bei …

GKV-HIS: Höhere Preise, weniger Behandlungseinheiten

Der Bundesbericht (Januar bis September 2018) des GKV Heilmittel-Informationssystems (GKV-HIS) zeigt für die ersten drei Quartale 2018 gute und schlechte Nachrichten: Positiv ist, dass die Preise für Heilmittel im Bundesdurchschnitt gestiegen sind, für KG etwa um 15 Prozent, für Manuelle Therapie und KG-ZNS um 16,3 Prozent und für MLD45 sogar …