Die Gesundheitsminister der Länder möchten die Ausbildungsbedingungen für alle nichtakademischen Gesundheitsfachberufe wie Physiotherapie-, Ergotherapie- und Logopädieschüler bis Ende 2019 verbessern. Wie es bereits manche Länder praktizieren, soll bald für alle Therapeuten die Schulgeldfreiheit eingeführt werden – und zwar einheitlich und bundesweit.

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In Rheinland-Pfalz soll es künftig mehr Ausbildungsplätze für Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden geben. Nach dem neuen Ausbildungsstättenplan 2019-2022 steigt die Zahl der Ausbildungsplätze in zwölf Gesundheitsfachberufen, die an Krankenhäusern ausgebildet werden, von 4.337 auf 4.488. In der Physiotherapie können ab dem Schuljahr 2019/20 künftig 1.556 Auszubildende eine schulgeldfreie Ausbildung an den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern beginnen. Außerdem wurden 300 neue schulgeld­freie Ausbildungsplätze in der Ergotherapie im Plan verankert und die Ausbildungs­ka­pazitäten in der Logopädie ausgebaut.

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Stand Anfang 2019 wird nur in vier Bundesländern die Ausbildung der Heilmittelerbringer vom Staat finanziert: Brandenburg, Hamburg, Saarland und Schleswig-Holstein.In Bremen gibt es einen Zuschuss von 40 Prozent, in Nordrhein-Westfalen beträgt der Zuschuss immerhin 70 Prozent. In allen anderen Bundesländern ist die Ausbildung schulgeldpflichtig. An den kommunalen Kliniken und den Unikliniken (im Tarifbereich der Länder) gibt es schon länger keinen Grund überhaupt Schulgeld zu erheben, denn die Finanzierung der Ausbildungsstätten ist eindeutig im Krankenhausfinanzierungsgesetz geregelt. Trotzdem kommt es immer wieder dazu, dass solche Kliniken Schulgeld erheben. Hier fehlt noch ein in den Berufsgesetzen verankertes Verbot, wie es das schon für die Pflege gibt.

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Am 1. Juni 2019 beginnen an der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) gleich zwei neue berufsbegleitenden Zertifikatsmodule. Sie gehören zu den beiden weiterbildenden Masterstudiengängen ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ und ‚Advanced Nursing Practice‘ (ANP).

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In Niedersachsen rückt für angehende Physiotherapeuten sowie Masseure und medizinische Bademeister die Schulgeldfreiheit in weite Ferne. Aufgrund der angespannten Haushaltslage sei damit zu rechnen, dass das Thema frühestens 2020 angegangen werde, sagte die Niedersächsische Ministerin für Gesundheit und Soziales, Dr. Carola Reimann, kürzlich bei einem Treffen mit dem Landesgruppenvorsitzenden des VPT, Dieter Förster, und dem Vorsitzenden des VBD-Landesverbands Niedersachsen und Bremen, Edgar Lerch.

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Seit Mitte September 2017 läuft das deutschlandweit einmalige Projekt MIA  an der Universitätsklinik Mannheim. MIA steht für Mannheimer Interprofessionelle Ausbildungsstation. Hier kümmern sich zukünftige Physiotherapeuten, Pflegeschüler und Medizinstudenten in einem berufsübergreifenden Team um die Versorgung der Patienten auf einer normalen Station der Inneren Medizin.

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Der Arbeitskreis Berufsgesetz (AK BerufsG) hat eine Rahmenstudienordnung (RaStO) für den Studiengang der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie fertiggestellt. In diesem Entwurf werden Inhalt und Aufbau des Studiums differenziert und als Grundlage für eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung dargestellt. Der Arbeitskreis informierte die politischen Entscheidungsträger auf Bundes- und Länderebene über den aktuellen Stand seiner Arbeit ebenso wie den Wissenschaftsrat und die Hochschulrektorenkonferenz.

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Noch im Januar will die SPD-Fraktion einen Antrag „Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen schulgeldfrei gestalten“ in den Schleswig-Holsteinischen Landtag einbringen. „Die Zahl der Physiotherapieschüler hat in den vergangenen Jahren nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung um 30 Prozent abgenommen“, erklärt Birte Pauls, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Neben zum Teil schlechten Arbeitsbedingungen und geringen Einkommen sei auch die teure Ausbildung ein Grund für diese Entwicklung.

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