Schwerpunkt-Artikel

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Schwerpunkt-Artikel

Hintergrundrecherche und verschiedene Blickwinkel beleuchten ein Thema ausführlicher, als das mit einem einzelnen Artikel gelingt. Mehrere Beiträge bringen Tiefe und reichlich Informationen zu einem Schwerpunktthema.

Typisch Therapeut: Immer für andere da sein, aber nie für sich selbst

„Ich wollte meine Probleme einfach nicht sehen, habe viel zu spät reagiert und es kam einfach sehr viel zusammen“, erzählt Modesta Kriebel, Physiotherapeutin und Praxisinhaberin aus Remchingen in Baden-Württemberg. Sie leidet seit Jahren an einer Fibromyalgie und Depressionen. Uns erzählt sie, wo sie Hilfe gefunden hat, und zeigt, wie sie …

Psychologische Hilfen und Informationen

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich im Falle von psychischen Problemen Hilfe zu holen. Wir haben eine Übersicht erstellt, aus der sich jeder die Angebote heraussuchen kann, die passend erscheinen – für sich selbst, Familienangehörige und natürlich auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wenn das Telefon klingelte, habe ich gezittert und konnte nicht drangehen“

Katrina (Name anonymisiert) lebt und arbeitet in Brandenburg. Sie hat eine Ergotherapiepraxis, mittlerweile drei erwachsene Kinder und leidet seit Jahren an Anpassungsstörungen, depressiven Phasen und einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS). Sie erzählt, wie sie es geschafft hat, mit den Erkrankungen gut zu leben, rechtzeitig zu erkennen, wenn es ihr wieder schlechter geht und dann entsprechend gegenzusteuern.

Depressionen, Angststörungen und Co.: Anzeichen erkennen

Die Symptome von Depressionen oder auch Angststörungen sind oft sehr diffus. Sie lassen sich nicht sofort als Anzeichen einer psychischen Erkrankung erkennen. Wir haben einmal Ursachen und typische Hinweise der beiden häufigsten psychischen Erkrankungen zusammengefasst.

„Ohne mein Team hätte ich meine Depression nicht so gut überstanden“

Die Physiotherapeutin und Praxisinhaberin Modesta Kriebel leidet seit einigen Jahren unter Depressionen, Ursache dafür ist unter anderem ihre Fibromyalgie-Erkrankung (mehr zu ihrer Geschichte lest Ihr unter www.up-aktuell.de/mk). Sie erzählt uns, wie sie es geschafft hat, dass es ihr heute besser geht und auch, welche Rolle ihr Praxis-Team dabei spielt. Denn ihre Mitarbeiterinnen haben sich gekümmert, ihr …

Ersthelfer für psychische Gesundheit erkennen Auffälligkeiten und sprechen sie an

Enge Termintaktungen, Patientengeschichte, die einem nahegehen, Fachkräftemangel, kranke Teammitglieder. Der Druck auf Führungskräfte und Mitarbeiter:innen ist hoch. Aber wer kümmert sich um die psychische Gesundheit aller Beteiligten? Hier kommen die Ersthelfer:innen für psychische Gesundheit ins Spiel. Wir haben mit den Psychologinnen Dr. Simona Maltese und Lisa Naab gesprochen, die diese „Mental Health First Aid“-Kurse anbieten.

Checkliste Praktikumsbetreuung

Du möchtest Praktikumsstellen in Deiner Praxis anbieten, um schon heute die Therapeutinnen und Therapeuten von morgen an Dich zu binden? Diese Checkliste unterstützt Dich bei der Organisation. Sie gibt einen Überblick, worum Du Dich vor, während und nach dem Praktikum kümmern solltest.

Wer übernimmt die Praktikumsbetreuung?

Praktikumsplätze sind eine Investition in die Zukunft. Voraussetzungen für ein erfolgreiches Praktikum sind eine gute Betreuung und Organisation. Praxisinhaberinnen und -inhaber können sich selbst um diese Aufgabe kümmern oder sie an Mitarbeiter:innen übertragen. Wichtig ist nur, dass die Praktikumbetreuer:innen folgende Eigenschaften mitbringen:

„Fast ein Drittel unseres Teams sind ehemalige Praktikanten“

Die beiden Physiotherapeutinnen kümmern sich mit großer Begeisterung um die Betreuung der Praktikanten in der Praxis. Sie möchten positive Aspekte fortführen und dafür sorgen, dass sich negative Erfahrungen, die auch sie selbst während der Ausbildung in Praktika gemacht haben, bei ihnen in der Praxis nicht wiederholen. Im Interview erzählen sie, …

How to: Reflexionsgespräche im Praktikum

Gute Kommunikation ist ein entscheidender Faktor für ein gelungenes Praktikum. Denn nur so lassen sich die unterschiedlichen Wünsche und Erwartungen abgleichen und ein Weg finden, mit dem Praxis und Praktikanten zufrieden sind. Neben einem Gespräch vor und am Ende des Praktikums sind Reflexionsgespräche, die während der Praktikumszeit stattfinden, sehr sinnvoll. …

Praktikumsablauf: Vom ersten Kontakt bis zum Abschlussgespräch

Im Athera Therapiezentrum in Hamburg-Barmbek ist nach dem Praktikum gleich vor dem Praktikum, denn die Praktikant:innen geben sich praktisch die Klinke in die Hand. Kirsten Stomberg und Aileen Pralle sind für die Praktikumsbetreuung verantwortlich und kümmern sich von Januar bis Dezember um alles Organisatorische. Sie haben uns den Ablauf geschildert, …

Checkliste Praktikum: Dos und Don’ts im Überblick

Die Praktikumszeit ist die perfekte Chance, Deiner Praxis die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von morgen zu sichern. Was bei den angehenden Therapeut:innen gut ankommt und womit Du nicht punkten kannst, haben wir hier kurz und knapp für Dich zusammengefasst.

„Ich achte darauf, was mir bei der Arbeit wichtig ist und überlege, ob ich mir vorstellen könnte, nach der Ausbildung hier zu arbeiten.“

Aliya Blake ist im zweiten Jahr ihrer schulischen Ausbildung zur Physiotherapeutin. Ein Praktikum hat sie bereits komplett abgeschlossen. Zum Zeitpunkt des Interviews Mitte Dezember 2022 war sie kurz vor dem Abschluss des zweiten. Wir haben mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen und sie gefragt, wie sie sich ein gelungenes Praktikum …

Praktika als Investition in die Zukunft

Praktika in der Praxis gehören zur Ausbildung von Therapeutinnen und Therapeuten. Doch manchmal haben sie Schwierigkeiten, Praktikumsplätze zu finden. Der Grund: Manche Praxen scheuen sich vor dem Aufwand, der mit der Praktikantenbetreuung verbunden ist. Natürlich bedeutet sie einen Mehraufwand für die Praxis. Sie bringt aber auch Vorteile und ist eine …

Checkliste: Alles bereit für mehr wirtschaftlichen Erfolg durch private Zusatzleistungen?

Als kleine Gedächtnisstütze haben wir zum Abschluss eine Checkliste für Dich zusammengestellt. Wenn Du alle Punkte abhaken kannst, kann es losgehen mit mehr Therapie für die Patient:innen und mehr Umsatz für die Praxis.

Schritt 6: Passende Preise bestimmen

Was sollen die privaten Zusatzleistungen kosten? Das bestimmt jede Praxis selbst. Das heißt, Du kannst hier Preise ansetzen, die wirtschaftlich sinnvoll sind. Wie Du Privatpreise berechnest, haben wir im Themenschwerpunkt 6.2022 „Mit höheren Preisen zum Erfolg“ genau erklärt. Bei den privaten Zusatzleistungen für GKV-Versicherte hast Du zudem die Möglichkeit, einen …

Schritt 5: Behandlungsvertrag schriftlich abschließen – immer!

Um später Probleme zu vermeiden, ist ganz wichtig, für jede zusätzliche Leistung, die Patient:innen auf eigene Kosten in Anspruch nehmen, einen schriftlichen Behandlungsvertrag abzuschließen. Denn damit ist schwarz auf weiß festgehalten, dass die Praxis ihre Pflicht zur schriftlichen, wirtschaftlichen Aufklärung der Patient:innen vor Behandlungsbeginn erfüllt hat.

Schritt 4: Angebote auswählen, die zur Praxis passen

Wenn Du mehr private Zusatzleistungen in Deiner Praxis anbieten möchtest, mach Dir einen Plan. Denn vieles ist möglich, aber nicht alles sinnvoll. Die Angebote sollten zum Konzept der Praxis mit ihren Behandlungsschwerpunkten passen, auf die Patientenklientel abgestimmt sein und sich in die täglichen Abläufe einfügen.

Schritt 3: Patientenwünsche erkennen und erfüllen

Oftmals rennen Therapeuten offene Türen ein, wenn sie private Zusatzleistungen anbieten. Denn Patientinnen und Patienten signalisieren sehr deutlich, dass sie sich mehr wünschen, als ihnen ihre derzeitige Behandlung bietet. Wenn Du Deine Mitarbeiter für diese Signale sensibilisiert und ihnen zeigst, wie sie darauf am besten reagieren, verkaufen sich private Zusatzleistungen …

Schritt 2: Das Team mit ins Boot holen

Um private Zusatzleistungen erfolgreich verkaufen zu können, müssen Therapeuten sie anbieten und Patienten die Angebote annehmen. Es ist also wichtig, dass Du Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ins Boot holst und sie von privaten Zusatzleistungen überzeugst. Nur dann können sie diese Überzeugung auch authentisch weitergeben und die Angebote erfolgreich verkaufen.