up 09-2010

Zwei Drittel der Menschen in Deutschland befragen Dr. Google zu ihren Krankheitssymptomen, bevor sie zum Arzt gehen. Vier von zehn beginnen daraufhin sogar sich selbst zu therapieren – ohne sich medizinischen Rat von einem Experten zu holen. Das zeigt eine repräsentative Studie, die im Auftrag des Senders Health TV 1.000 Bundesbürger befragt hat. Doch selbst diejenigen, die zum Arzt gehen und eine Diagnose erhalten, bleiben teilweise mit Fragen zurück. Hier setzt www.deine-diagnose.de an.

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Patienten, die unter chronischen Schmerzen des Iliosakralgelenks (ISG) leiden, sollten erst operiert werden, wenn alle konservativen Therapiemöglichkeiten die Beschwerden nicht lindern können. Zur Behandlung kommen verschiedene physiotherapeutische Maßnahmen infrage. Es sei zudem wichtig, dass auch die Patienten selbst für ihre Behandlung Verantwortung übernehmen, sich also nicht nur als „Empfänger“ der Therapie verstehen, erklärte Peter Grüning, Praxis für Physiotherapie, Würzburg. Die Patienten müssen Vertrauen in die Belastbarkeit des eigenen Körpers, insbesondere der Wirbelsäule, entwickeln.

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Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Jungen leiden deutlich häufiger unter Sprachstörungen als Mädchen. Einer aktuellen Auswertung von Versichertendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) zufolge musste fast jeder sechste Junge im Alter zwischen vier und sieben Jahren zur Sprachtherapie. Bei den Mädchen war dies nur jedes zehnte. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren knapp 29.000-mal zum Sprachtherapeuten überwiesen.

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Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Immer wieder warnen Gesundheitsexperten, dass mangelnde Bewegung der Entwicklung von Kindern schadet – so auch kürzlich die Kaufmännische Krankenkasse KKH in Hamburg. Laut Versichertendaten der Kasse haben motorische Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 18 Jahren zwischen 2006 und 2016 um 76 Prozent zugenommen, bei den 6- bis 10-Jährigen um 63 Prozent. Immer mehr Kinder haben demnach Probleme beim Hüpfen, Balancieren, Rückwärtslaufen oder Ballwerfen und erlernen Fahrradfahren oder Schwimmen nur schwer.

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Stottern und Schule verträgt sich nicht gut, betroffene Schüler haben häufig Probleme. Um ihnen und ihren Eltern hilfreiche Tipps und nützliche Informationen zu geben, hat die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe e.V. eine neue Internetseite ins Leben gerufen: www.stottern-und-schule.de . Auch Lehrer, die sich mit dem Thema vielleicht noch nicht näher befasst haben, finden hier Antworten auf viele Fragen, etwa, wie sie Vermeidungsverhalten erkennen oder wie sie sich stotternden Schülern gegenüber am besten verhalten.

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Im Rahmen einer Analyse des Science Media Center Germany zum Thema Knieprothesen wurden Klinik- und niedergelassene Ärzte gefragt, wie sie zu konservativen Therapien stehen. Alle hielten es für sinnvoll, diese stärker zu fördern und zu vergüten. Doch was kann die Physiotherapie bei Arthrose, einer der häufigsten Gründe für Knieprothesenoperationen, eigentlich bewirken? Und in welche Mitarbeiterfortbildungen lohnt es sich, diesbezüglich zu investieren? Wiebke Starke gibt Antworten.

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„Und, hast du auch schon ein künstliches Kniegelenk?“ Wenn man sich die Analyse des Science Media Center Germany zum Thema Knieprothesen anschaut, scheint diese Frage gar nicht so abwegig. Demnach steigt die Zahl an Knieprothesenoperationen hierzulande seit 2013 kontinuierlich an. Doch muss es immer gleich die Operation sein? Nein, in vielen Fällen könnte laut abgebildeter Expertenmeinung die konservative Therapie eine Alternative sein. Ein Überblick.

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Unter dem Titel „Physiotherapie ohne ärztliches Rezept?“ befasst sich die Apotheken Umschau erneut mit dem Thema Direktzugang. Während die Therapeuten schon seit Jahren eine solche Regelung in Deutschland fordern, sehen Ärzte dies immer noch kritisch und fürchten Behandlungsfehler und steigende Kosten.

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