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Kein Testkonzept für kostenlose Corona-Tests erforderlich

Praxisinhaber, die für sich und ihre Mitarbeiter einen kostenlosen Corona-Test in Anspruch nehmen möchten, müssen dazu kein Testkonzept beim zuständigen Gesundheitsamt einreichen. Das hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) auf Anfrage des Deutschen Bundesverbandes für akademische Sprachtherapie und Logopädie (dbs) bestätigt. Die Praxen sollten sich bei den Gesundheitsämtern vor Ort …

Ausgabe 11/2020 – Mit einer Marke kann man die Rentabilität der Praxis erhöhen

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Neue Corona-Regeln: Therapiepraxen bleiben offen

Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder haben gestern (28. Oktober 2020) neue Corona-Regeln beschlossen, die ab Montag, den 2. November bis zum Monatsende gelten sollen. Mit diesen Maßnahmen, die das öffentliche Leben erneut massiv einschränken werden, erhofft man sich, die in letzter Zeit massiv gestiegene Zahl an Neuinfektionen einzudämmen. …

Datenschutz?…! Der Umgang mit Datenpannen

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden Eine „Datenpanne“ ist schnell geschehen. Ob durch Unachtsamkeit, fehlendes Bewusstsein oder Fehler anderer. Mal werden Namen verwechselt, Unterlagen an den falschen Arzt/ Patienten weitergeleitet, ein USB-Stick oder der Schlüssel für die Praxis geht verloren. Bereits vorab: Fehler können immer passieren, nur die Wahrscheinlichkeit …

Flexibler Teamzuwachs

Es gibt in Ihrer Praxis Zeiten, in denen immer besonders viele Patienten einen Termin vereinbaren möchten. Leider können sich Ihre Mitarbeiter nicht teilen. In anderen Phasen des Tages passen Ihre Kapazitäten aber ganz gut. Eine Vollzeitkraft einzustellen, würde sich für Sie also nicht lohnen. Wie wäre es dann mit einem …

BFH: Pfändung der Corona-Soforthilfe ist rechtswidrig

Nun hat es auch der Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt und sich der Rechtsprechung der Finanzgerichte angeschlossen: Die Pfändung der Corona-Soforthilfe durch die Finanzverwaltung ist rechtswidrig (Az.: VII S 23/20).

Ausgabe 10/2020 – Die Suche nach dem richtigen Preis: um Prozente feilschen oder kalkulieren?

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Datenschutz?…! Datenerhebung und volle Archive

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden Häufig steht im Datenschutz die Frage der Erhebung und Speicherung im Vordergrund, also „ob“ Daten überhaupt erhoben werden dürfen. Sei es bei einem Praxisbesuch oder wie aktuell der auszufüllenden Corona-Listen in Cafés, überall werden Daten erhoben.

Gehalt zu spät gezahlt: Arbeitgeber muss Differenz beim Elterngeld erstatten

Bekommt ein Mitarbeiter weniger Elterngeld, weil der Arbeitgeber das Gehalt nicht rechtzeitig gezahlt hat, haftet dieser und muss die Differenz zum Elterngeld, das dem Beschäftigten eigentlich zugestanden hätte, ausgleichen. So hat es das Landesarbeitsgericht Düsseldorf entschieden (Az. 5 Ca 450/19).

Ausgabe 09/2020 – Sicher?

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Sozialgericht Dortmund: Sturz beim Firmenlauf ist kein Arbeitsunfall

Verletzt sich ein Arbeitnehmer bei einem privat organisierten Firmenlauf, so ist dies kein Arbeitsunfall. Wer sich die Verletzung nicht bei Ausübung der beruflichen Tätigkeit zugezogen habe, hat auch keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, urteilte kürzlich das Sozialgericht Dortmund (Az.: S 17 U  237/18).

Krankengeld: Kasse muss Frist richtig berechnen

Wer mehr als sechs Wochen krankgeschrieben ist und Krankengeld erhält, sollte die Folge-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) unverzüglich bei der Krankenkasse einreichen. Geschieht dies nicht, kann der Anspruch auf Krankengeld ruhen. Mit welcher Frist das geschehen muss, hat kürzlich das Düsseldorfer Sozialgericht entschieden (Az.: S 9 KR 589/19).

Datenschutz?…! Verspätete Auskunft nach DSGVO = Schadensersatz?

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden Die DSGVO gewährt die Möglichkeit, dass z. B. Kunden, Patienten oder auch Mitarbeiter Auskunft beim Verantwortlichen darüber verlangen können, welche Daten zu welchen Zwecken verarbeitet werden. Der Verantwortliche hat einen Monat Zeit diese Auskunft vollständig zu beantworten.

Ausgabe 08/2020 – Krisenfest durch turbulente Zeiten

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Urteil: Sozialamt muss Autismustherapie zahlen

Eine Autismustherapie für Grundschüler muss unabhängig vom Einkommen der Eltern aus Mitteln der Sozialhilfe bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen in Celle kürzlich entschieden (Az.: L 8 SO 240/18). Praxisinhaber können die Eltern ihrer Patienten auf dieses Urteil hinweisen, denn die Kostenübernahme war lange Zeit umstritten.

Mehr Elterngeld bei monatlicher Umsatzbeteiligung

Angestellte Therapeuten, die eine Umsatzbeteiligung aus den Einkünften der Praxis erhalten, sollten sich diese unbedingt monatlich auszahlen lassen, wenn für sie das Thema Elterngeld in näherer Zukunft im Raum stehen könnte. Denn auch wenn die Höhe der Umsatzbeteiligung schwankt, kann sie dann bei der Berechnung der Elterngeldes berücksichtigt werden. Das …

COVID-19 in mehr als 5.700 Fällen als Berufskrankheit anerkannt

5.762 Fälle von COVID-19 wurden mittlerweile (Stand 3. Juli 2020) als Berufskrankheit anerkannt, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf Anfrage der Ärzte Zeitung mitteilt. Alle Betroffenen seien Angehörige der Gesundheitsberufe.

Ausgabe 07/2020 – GKV beendet Ausnahmen / Rassismus

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Corona als Grund für befristeten Arbeitsvertrag nicht ausreichend

Die Corona-Pandemie hat auch Folgen für den Arbeitsmarkt. In vielen Praxen fehlen Fachkräfte, doch gleichzeitig fehlt es vielen Praxisinhabern aktuell an Planungssicherheit. Was also tun, wenn der vielversprechende Kandidat sofort anfangen will, es aber unklar ist, ob künftig genug Arbeit in der Praxis anfällt.

Urteil: Corona-Soforthilfe darf nicht gepfändet werden

Ziel der Soforthilfe des Bundes ist es, aktuelle wirtschaftliche Engpässe zu überbrücken und nicht, alte Schulden zu begleichen. Darum darf die Corona-Soforthilfe nicht gepfändet werden. Das hat das Landgericht Köln kürzlich entschieden (Az.: 39 T 57/20).