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COVID-19 in mehr als 5.700 Fällen als Berufskrankheit anerkannt

5.762 Fälle von COVID-19 wurden mittlerweile (Stand 3. Juli 2020) als Berufskrankheit anerkannt, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf Anfrage der Ärzte Zeitung mitteilt. Alle Betroffenen seien Angehörige der Gesundheitsberufe.

Ausgabe 07/2020 – GKV beendet Ausnahmen / Rassismus

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Corona als Grund für befristeten Arbeitsvertrag nicht ausreichend

Die Corona-Pandemie hat auch Folgen für den Arbeitsmarkt. In vielen Praxen fehlen Fachkräfte, doch gleichzeitig fehlt es vielen Praxisinhabern aktuell an Planungssicherheit. Was also tun, wenn der vielversprechende Kandidat sofort anfangen will, es aber unklar ist, ob künftig genug Arbeit in der Praxis anfällt.

Urteil: Corona-Soforthilfe darf nicht gepfändet werden

Ziel der Soforthilfe des Bundes ist es, aktuelle wirtschaftliche Engpässe zu überbrücken und nicht, alte Schulden zu begleichen. Darum darf die Corona-Soforthilfe nicht gepfändet werden. Das hat das Landgericht Köln kürzlich entschieden (Az.: 39 T 57/20).

Mehr Elterngeld bei monatlicher Umsatzbeteiligung

Angestellte Therapeuten, die eine Umsatzbeteiligung aus den Einkünften der Praxis erhalten, sollten sich diese unbedingt monatlich auszahlen lassen, wenn für sie das Thema Elterngeld in näherer Zukunft im Raum stehen könnte. Denn auch wenn die Höhe der Umsatzbeteiligung schwankt, kann sie dann bei der Berechnung der Elterngeldes berücksichtigt werden. Das …

COVID-19 kann als Berufskrankheit anerkannt werden

Eine Infektion mit COVID-19 kann für Beschäftigte im Gesundheitswesen unter bestimmten Voraussetzungen als Berufskrankheit anerkannt werden. Darauf weisen die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) kürzlich in einer gemeinsamen Information für Betriebe und Beschäftigte hin.

Neue Rechtsverordnung soll Ausbildung während Pandemie sichern

Mit einer neuen Rechtsverordnung will die Bundesregierung die Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen während der Corona-Pandemie sichern. Die „Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zur Sicherung der Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen während einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ ist kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Sie ist rückwirkend zum 23. Mai 2020 in …

Ausgabe 06/2020 – Rettungsschirm / Privatpreise erhöhen

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

BGH: Privatpatienten über eventuelle Kosten aufklären

Ärzte müssen Privatpatienten über eventuelle Kosten einer Behandlung aufklären. Verletzten sie diese Pflicht, muss der Patient, um eine Entschädigung zu erhalten, nachweisen, dass er sich bei korrekter Information gegen die Behandlung entschieden hätte. Anders als bei der medizinischen Aufklärung kommt es hier nicht zu einer Beweislastumkehr, wie der Bundesgerichtshof (BGH) …

Schadenersatz bei Infektion mit Covid-19

Die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, ist bei vielen Patienten, aber auch Therapeuten nach wie vor groß. Es gibt Situationen, in denen der empfohlene Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann – nicht nur in Therapiepraxen. Auch beim Einkaufen etwa kann es passieren, dass ein anderer Kunde …

Coronakrise: Selbstzahlerleistungen weiterhin erlaubt

Nach anfänglichem Hin und Her ist mittlerweile zweifelsfrei klar: Auch in der Coronakrise bleiben die Heilmittelpraxen geöffnet und dürfen Patienten vor Ort behandeln. Anderslautende Regelungen wurden schnell wieder zurückgenommen. Als Kriterium für die Behandlung gilt die medizinische Notwendigkeit, in der Regel belegt durch die ärztliche Verordnung. Unsicher sind sich manche …

Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Ausgabe 05/2020 – Teletherapie nutzen

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Jahresurlaub: Werktage nicht gleich Arbeitstage

Die Berechnung des Jahresurlaubs führt auch in Therapiepraxen häufig zu Verwirrungen. Sind in Arbeitsverträgen die Urlaubstage in Werktagen angegeben, haben Mitarbeiter möglicherweise einen geringeren Urlaubsanspruch als sie denken.

BSG: Tanken auf Arbeitsweg ist nicht unfallversichert

Wer auf dem Weg zur Arbeit sein Auto auftankt, ist nicht unfallversichert. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Leipzig kürzlich entschieden und damit seine bestehende Rechtsprechung geändert (Az.: B 2 U 9/18 R).

Subventionen: Bei der Wahrheit bleiben

Aufgrund der Corona-Krise wurden seitens der Bundesregierung und der Länder vielseitige Maßnahmenpakete geschnürt, um Unternehmen, die Corona-bedingt Liquiditätsengpässe erleiden, zu unterstützen. So können etwa nichtrückzahlbare Soforthilfen in Anspruch genommen, günstige KfW-Kredite aufgenommen oder schon bei geringen Arbeitsausfällen Kurzarbeitergeld bezogen werden.

Coronakrise und Arbeitsrecht

Die Coronakrise sorgt für viele Veränderungen. Das wirft bei Praxisinhabern auch arbeitsrechtliche Fragen auf: Darf ich Homeoffice anordnen? Wann kann ich Mitarbeiter freistellen? Was gilt beim Thema Urlaub? Wer bezahlt Mitarbeiter, die in Quarantäne müssen oder ein behördliches Tätigkeitsverbot erhalten? Was, wenn Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen? Hier finden Sie …

Gut zu wissen…. – Kennen Sie schon diese Corona-Hilfsmaßnahmen?

1. Entschädigung bei Tätigkeitsverboten und Quarantänemaßnahmen Grundsätzlich haben Praxisinhaber keinen Anspruch auf Kompensation, wenn sie aus Angst vor Ansteckung oder aufgrund fehlender Nachfrage die Praxis schließen (müssen). Anders sieht es bei Tätigkeitsverboten und Quarantänemaßnahmen aus. Werden gegenüber Selbständigen Tätigkeitsverbote oder Quarantänemaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ausgesprochen, erhalten Sie nach § …

Corona: Kurzarbeit und Neueinstellungen

Trotz Kurzarbeit möchte ich einen neuen Mitarbeiter einstellen. Ist das möglich? Nein, in der Regel nicht, so die Rechtsanwältin Karina Lübbe. Während der Kurzarbeit hat die Beschäftigung des bestehenden Personals zunächst Vorrang vor Neueinstellungen. Nur in wenigen Fällen sind Ausnahmen möglich.

Anwälte: Keine Abmahnung wegen selbstgenähter Masken bekannt

Seit einiger Zeit tauchen im Netz immer wieder Warnungen über rechtliche Konsequenzen von selbstgenähten „Schutzmasken“ auf. Von teuren Abmahnungen ist die Rede, die den Hobbyschneidern drohen. Allerdings, so die Hamburger Rechtsanwälte Rieck & Partner, sei bislang noch keine einzige Abmahnung bekannt. Vielmehr habe jeder das Recht, Masken privat herzustellen und …

Ausgabe 04/2020 – Heilmittelpraxis in der Corona-Krise

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