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Ausgabe 09/2020 – Sicher?

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Sozialgericht Dortmund: Sturz beim Firmenlauf ist kein Arbeitsunfall

Verletzt sich ein Arbeitnehmer bei einem privat organisierten Firmenlauf, so ist dies kein Arbeitsunfall. Wer sich die Verletzung nicht bei Ausübung der beruflichen Tätigkeit zugezogen habe, hat auch keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherung, urteilte kürzlich das Sozialgericht Dortmund (Az.: S 17 U  237/18).

Krankengeld: Kasse muss Frist richtig berechnen

Wer mehr als sechs Wochen krankgeschrieben ist und Krankengeld erhält, sollte die Folge-Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) unverzüglich bei der Krankenkasse einreichen. Geschieht dies nicht, kann der Anspruch auf Krankengeld ruhen. Mit welcher Frist das geschehen muss, hat kürzlich das Düsseldorfer Sozialgericht entschieden (Az.: S 9 KR 589/19).

Datenschutz?…! Verspätete Auskunft nach DSGVO = Schadensersatz?

Von Niels Köhrer, externer Datenschutzbeauftragter für up|plus-Kunden Die DSGVO gewährt die Möglichkeit, dass z. B. Kunden, Patienten oder auch Mitarbeiter Auskunft beim Verantwortlichen darüber verlangen können, welche Daten zu welchen Zwecken verarbeitet werden. Der Verantwortliche hat einen Monat Zeit diese Auskunft vollständig zu beantworten.

Ausgabe 08/2020 – Krisenfest durch turbulente Zeiten

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Urteil: Sozialamt muss Autismustherapie zahlen

Eine Autismustherapie für Grundschüler muss unabhängig vom Einkommen der Eltern aus Mitteln der Sozialhilfe bezahlt werden. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen in Celle kürzlich entschieden (Az.: L 8 SO 240/18). Praxisinhaber können die Eltern ihrer Patienten auf dieses Urteil hinweisen, denn die Kostenübernahme war lange Zeit umstritten.

Mehr Elterngeld bei monatlicher Umsatzbeteiligung

Angestellte Therapeuten, die eine Umsatzbeteiligung aus den Einkünften der Praxis erhalten, sollten sich diese unbedingt monatlich auszahlen lassen, wenn für sie das Thema Elterngeld in näherer Zukunft im Raum stehen könnte. Denn auch wenn die Höhe der Umsatzbeteiligung schwankt, kann sie dann bei der Berechnung der Elterngeldes berücksichtigt werden. Das …

COVID-19 in mehr als 5.700 Fällen als Berufskrankheit anerkannt

5.762 Fälle von COVID-19 wurden mittlerweile (Stand 3. Juli 2020) als Berufskrankheit anerkannt, wie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf Anfrage der Ärzte Zeitung mitteilt. Alle Betroffenen seien Angehörige der Gesundheitsberufe.

Ausgabe 07/2020 – GKV beendet Ausnahmen / Rassismus

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Corona als Grund für befristeten Arbeitsvertrag nicht ausreichend

Die Corona-Pandemie hat auch Folgen für den Arbeitsmarkt. In vielen Praxen fehlen Fachkräfte, doch gleichzeitig fehlt es vielen Praxisinhabern aktuell an Planungssicherheit. Was also tun, wenn der vielversprechende Kandidat sofort anfangen will, es aber unklar ist, ob künftig genug Arbeit in der Praxis anfällt.

Urteil: Corona-Soforthilfe darf nicht gepfändet werden

Ziel der Soforthilfe des Bundes ist es, aktuelle wirtschaftliche Engpässe zu überbrücken und nicht, alte Schulden zu begleichen. Darum darf die Corona-Soforthilfe nicht gepfändet werden. Das hat das Landgericht Köln kürzlich entschieden (Az.: 39 T 57/20).

COVID-19 kann als Berufskrankheit anerkannt werden

Eine Infektion mit COVID-19 kann für Beschäftigte im Gesundheitswesen unter bestimmten Voraussetzungen als Berufskrankheit anerkannt werden. Darauf weisen die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) kürzlich in einer gemeinsamen Information für Betriebe und Beschäftigte hin.

Neue Rechtsverordnung soll Ausbildung während Pandemie sichern

Mit einer neuen Rechtsverordnung will die Bundesregierung die Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen während der Corona-Pandemie sichern. Die „Verordnung des Bundesministeriums für Gesundheit zur Sicherung der Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen während einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ ist kürzlich im Bundesanzeiger veröffentlicht worden. Sie ist rückwirkend zum 23. Mai 2020 in …

Ausgabe 06/2020 – Rettungsschirm / Privatpreise erhöhen

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BGH: Privatpatienten über eventuelle Kosten aufklären

Ärzte müssen Privatpatienten über eventuelle Kosten einer Behandlung aufklären. Verletzten sie diese Pflicht, muss der Patient, um eine Entschädigung zu erhalten, nachweisen, dass er sich bei korrekter Information gegen die Behandlung entschieden hätte. Anders als bei der medizinischen Aufklärung kommt es hier nicht zu einer Beweislastumkehr, wie der Bundesgerichtshof (BGH) …

Schadenersatz bei Infektion mit Covid-19

Die Angst, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, ist bei vielen Patienten, aber auch Therapeuten nach wie vor groß. Es gibt Situationen, in denen der empfohlene Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht eingehalten werden kann – nicht nur in Therapiepraxen. Auch beim Einkaufen etwa kann es passieren, dass ein anderer Kunde …

Coronakrise: Selbstzahlerleistungen weiterhin erlaubt

Nach anfänglichem Hin und Her ist mittlerweile zweifelsfrei klar: Auch in der Coronakrise bleiben die Heilmittelpraxen geöffnet und dürfen Patienten vor Ort behandeln. Anderslautende Regelungen wurden schnell wieder zurückgenommen. Als Kriterium für die Behandlung gilt die medizinische Notwendigkeit, in der Regel belegt durch die ärztliche Verordnung. Unsicher sind sich manche …

Physiotherapeut steht an Behandlungsliege

Ausgabe 05/2020 – Teletherapie nutzen

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Jahresurlaub: Werktage nicht gleich Arbeitstage

Die Berechnung des Jahresurlaubs führt auch in Therapiepraxen häufig zu Verwirrungen. Sind in Arbeitsverträgen die Urlaubstage in Werktagen angegeben, haben Mitarbeiter möglicherweise einen geringeren Urlaubsanspruch als sie denken.

BSG: Tanken auf Arbeitsweg ist nicht unfallversichert

Wer auf dem Weg zur Arbeit sein Auto auftankt, ist nicht unfallversichert. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Leipzig kürzlich entschieden und damit seine bestehende Rechtsprechung geändert (Az.: B 2 U 9/18 R).