Studien & Umfragen

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Studien & Umfragen

Studie: Mund-Nasen-Schutz mindert Infektionrisiko mit COVID-19

Einer Studie der Texas A&M University in Houston zufolge reduziert das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Infektion mit COVID-19 drastisch. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass sich die Kurven in Italien und in New York deutlich abgeflacht haben, seitdem ein Mund-Nasen-Schutz vorgeschrieben war. Für sie sei der Mund-Nasen-Schutz sogar wichtiger …

Experten warnen: COVID-19 kann auch Diabetes auslösen

Neue Studien zeigen, dass eine Infektion mit COVID-19 auch bei gesunden Menschen Diabetes auslösen und bei bereits bestehender Erkrankung schwerwiegende Komplikationen verursachen kann. In einem Brief, der kürzlich im Fachblatt „The New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurde, weisen 17 führende Diabetes-Experten aus neun Ländern auf diese Gefahr hin.

Studie: Rheumatoide Arthritis erhöht Risiko für Sarkopenie

Menschen mit Rheumatoider Arthritis (RA) haben ein deutlich höheres Risiko, an Sarkopenie zu erkranken. Das Forschungsprojekt “Sarkopenie bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen” der Deutschen Rheuma-Liga mit knapp 300 Rheumapatienten kam zu dem Ergebnis, dass Rheumatiker elf Mal so häufig betroffen sind als Gleichaltrige ohne diese Erkrankung.

Mit Musik fällt MS-Patienten das Gehen leichter

Mit Musik fällt Menschen mit Multipler Sklerose (MS) das Gehen leichter. Einer belgischen Studie zufolge zeigten MS-Patienten dabei eine höhere Motivation und eine geringere Erschöpfung. Die Kombination von Musik und Gehen könnten Bewegungstraining und Bewegungstests für MS-Patienten künftig abwechslungsreicher gestalten, so die Autoren der Studie, die kürzlich in der niederländischen …

US-Kardiologen raten nach Infektion mit COVID-19 zu Sportpause

US-Kardiologen warnen davor, nach einer Infektion mit COVID-19 zu schnell zum Sport zurückzukehren. In der Fachzeitschrift JAMA Cardiology haben führende Sportmediziner der USA Empfehlungen formuliert, wie aus ihrer Sicht eine Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten aussehen kann.

Umfrage: Jeder zweite Logopäde hat in Corona-Krise weniger zu tun

Über die Hälfte der Logopäden und Sprachtherapeuten in Deutschland haben seit Ausbruch der Corona-Krise weniger zu tun. Rund 90 Prozent verzeichnen einen Rückgang der Patientenzahlen und damit einhergehend der Umsätze. Das sind wesentliche Ergebnisse der Umfrage „Heilberufler in Zeiten von Corona“ der Deutschen Apotheker- und ÄrzteBank (apoBank).

Mediterrane Kost und Bewegung positiv bei Arthrose

Mediterrane Kost und Bewegung können die Arthrose-Therapie positiv unterstützen. Bestimmte Nährstoffe fördern Entzündungsprozesse, andere wiederum hemmen sie. So zeigt eine aktuelle Studie, dass eine mediterrane Kost die Knie-Knorpelqualität verbessert hat, je strenger die Mittelmeerküche eingehalten wurde.

Neue Studie: Placebos lindern Rückenschmerzen

Placebos können das Befinden verbessern, selbst wenn die Patienten wissen, dass es sich um ein wirkstofffreies Medikament handelt. Das bestätigt eine neue Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Pain“ veröffentlicht wurde. Eine Information, die Therapeuten an ihre Patienten mit chronischen Rückenschmerzen, die regelmäßig starke Schmerzmittel einnehmen, weitergeben können.

Fördermöglichkeiten der kindlichen Motorik

Motorische Fähigkeiten entwickeln sich besonders im Vorschul- (4. bis 6./7. Lebensjahr) und im Grundschulalter (7. bis 9./10. Lebensjahr) deutlich weiter. Allerdings zeigen Studien, dass die motorischen Leistungen von Grundschulkindern in den Jahren von 1975 bis 2006 abgenommen haben. Dies sei auf den zunehmenden Bewegungsmangel zurückzuführen.

Frauen profitieren von strukturierter Diabetesversorgung

Die Bilanz nach 20 Jahren strukturierter Diabetesversorgung zeigt: Frauen nehmen Therapieangebote intensiver wahr und profitieren davon mehr als Männer. Das teilte die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kürzlich auf ihrer Jahrespressekonferenz in Berlin mit. Schon seit Ende der 90er Jahre helfen strukturierte Versorgungsprogramme Menschen mit Diabetes, ihre Therapieziele besser zu erreichen.

Schon 3.500 Lübecker für Corona-Studie gemeldet

In Lübeck ist eine große Längsschnittstudie gestartet, um die Ausbreitung des Coronavirus im Großraum der Hansestadt zu untersuchen. Für die Teilnahme an der Studie „ELISA“ (LübeckEr Längsschnittuntersuchung zu Infektionen mit SARS-CoV-2) haben sich nach Angaben der Initiatoren schon mehr als 3.500 Lübecker per App angemeldet. Gesucht werden 20.000+.

Illustration Menschen in Netzwerk verbunden

Studie testet Blut von 5.000 Rheinländern auf Corona-Antikörper

Mit groß angelegten Bluttests will das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in Bonn neue Erkenntnisse über die Infektion mit dem Coronavirus gewinnen. Im Zuge der „Rheinland Studie“ soll das Blut von 5.000 Rheinländern auf Antikörper gegen das Virus untersucht werden.

Forscher zuversichtlich: Kontaktsperre bringt Corona-Wende

Die tiefgreifenden Maßnahmen, die in Deutschland gegen COVID-19 ergriffen wurden, zeigen offenbar die erhoffte Wirkung. Nach einer Modellrechnung vom Max-Planck-Institut (MPI) für Dynamik und Selbstorganisation und der Universität Göttingen sinken die täglichen Fallzahlen. Dies sei auf die Kontaktsperre zurückzuführen, die seit dem 22. März gilt.

Kassenärztliche Vereinigungen

Hessen: Regresse vermeiden – Verordnungs-Workshop für junge Ärzte

Um Nachwuchsmediziner beim Thema Verordnungen fit zu machen, hat die Kassenärztliche Vereinigung Hessen einen speziellen Workshop konzipiert. „Das Einmaleins der Verordnung“ soll jungen Ärzten dabei helfen, sich vor Regressen zu schützen. Denn Umfragen zeigten häufig, dass diese sich aus Angst vor Regressen vor Niederlassung scheuen, so die KV Hessen.

PwC-Studie: Patienten sind offen für Gesundheits-Apps

Viele Patienten sind offen für digitale Gesundheitsdienste. Vor allem junge Leute begrüßen Angebote wie elektronische Rezepte und Krankschreibungen (82 Prozent). Dennoch bleibt die Angst vor Datenmissbrauch, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie Healthcare-Barometer 2020 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC zeigt.

KAMMER-O-MAT: Mehrheit der Physiotherapeuten in Bayern für Berufskammer

Die Mehrheit der bayerischen Physiotherapeuten befürworten die Idee einer eigenen Berufskammer. Das ergab eine aktuelle Auswertung des Online-Tools KAMMER-O-MAT.

Einmal Joggen pro Woche senkt das Sterberisiko

Um die Mortalität zu senken, reicht es schon aus, einmal wöchentlich zu joggen. Das geht aus einem systemischen Review einschließlich Metaanalyse mit 232 149 Teilnehmern hervor. Für den positiven Effekt genügten schon eine Geschwindigkeit von weniger als 9 km/h und eine Dauer von unter 50 Minuten. Ausgedehntere Läufe führten nicht …

Rheumatoide Arthritis: Bewegung kann Gedächtnisleistung verbessern

Patienten mit rheumatoider Arthritis (RA) haben seltener kognitive Störungen, wenn sie körperlich aktiv sind. Das ist das Ergebnis einer US-Studie, im Rahmen derer untersucht wurde, welche Effekte regelmäßige Bewegung auf die Gedächtnisleistung von RA-Patienten hat.

Neurologe

Chronische Aphasie: Benenntraining bessert nicht die funktionelle Kommunikation

Nur durch intensives Training mit mindestens fünf Stunden pro Woche lassen sich bei einer chronischen Aphasie alltagsrelevante Verbesserungen erzielen – ein Umfang, der in der ambulanten Therapie oft nicht möglich ist.

Präventionsprogramm „fit4future Kids“ macht Grundschüler fitter

Grundschüler ernähren sich bewusster, bewegen sich mehr und streiten weniger – das sind die positiven Effekte der bundesweiten Initiative „fit4future Kids“, die 2016 startete. Nach einer aktuellen Untersuchung der Technischen Universität München macht das gemeinsame Präventionsprogramm von Cleven-Stiftung und DAK-Gesundheit Grundschüler nachweislich fitter.