Kommunikation Krankenkassen

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Kommunikation Krankenkassen

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Wirtschaftlichkeitsprüfungen unterscheiden sich regional stark

Je nach KV-Gebiet variiert die Art der Wirtschaftlichkeitsprüfungen, insgesamt geht die Zahl an Regressen zurück. Das zeigt eine Abfrage des Deutschen Ärzteblatts in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen).

eTherapiebericht mit TERMINHELD

Alle Praxisinhaber mit Institutionskennzeichen (IK) in Sachsen oder Thüringen, die mit TERMINHELD arbeiten, können ab sofort über die Software eTherapieberichte (eTB) digital an den behandelnden Arzt versenden – datenschutzkonform und sicher verschlüsselt. Diese Möglichkeit ist aus einer Kooperation mit der AOK PLUS entstanden. Wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie …

„Wir sind die ersten“

Als erste Krankenkasse deutschlandweit bietet die AOK PLUS Therapeuten die Möglichkeit, Therapieberichte digital an Ärzte zu versenden. Doch ist das auch sicher? Kann die AOK PLUS lesen, was in den Berichten steht? Und wie sieht es mit der Vergütung aus? Ein Interview mit Christina Grizenko, Projektleiterin für die Bereiche eTherapiebericht …

Gütersloh und Warendorf: Ausnahmeregelung zur telefonischen Krankschreibung

Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen in den nordrhein-westfälischen Landkreisen Gütersloh und Warendorf dürfen Vertragsärzte mit Sitz in einem der beiden Landkreise befristet bis zum 14. Juli 2020 wieder telefonische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen. Diese Information veröffentlichte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) am 26. Juni 2020.

Wie steht es um die Versorgung von CF-Patienten?

Im Herbst 2019 sprachen wir mit Herrn Stephan Kruip, Bundesvorsitzender des Mukoviszidose e. V., über die prekäre Situation in der ambulanten Versorgung von Mukoviszidose-Patienten (up 12-2019). Ein großes Thema war eine Petition des Vereins, die genau darauf aufmerksam macht und am 26. Juni 2019 vom Bundestag an die Petitionsausschüsse der …

Sonderregelungen für Heilmittelbereich bis Ende Juni verlängert

Die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband haben beschlossen, dass aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 30. Juni 2020 für den Heilmittelbereich weiterhin Sonderregelungen gelten sollen. Für Physiotherapeuten, einschließlich Masseure und medizinische Bademeister, Ergotherapeuten, Podologen sowie Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapeuten sind dementsprechend u.a. die Fristen für den Behandlungsbeginn sowie bei …

Präventionskurse ab sofort auch digital möglich

„Die an der Zentralen Prüfstelle Prävention beteiligten gesetzlichen Krankenkassen ermöglichen es Anbietern von Präventionskursen ab sofort, ihre Angebote auch digital durchzuführen, zum Beispiel im Live-Stream“ – so steht es in einer gemeinsamen Presserklärung vom 23. April 2020, herausgegeben vom Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek).

PKV: Vereinfachte Rückkehr zum Ursprungstarif geplant

Aus einem Entwurf für das “Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite” geht hervor, dass Privatversicherte, die aufgrund der Coronakrise nach dem 16. März 2020 vorübergehend in den Basistarif gewechselt sind, ein Rückkehrrecht in ihren vorherigen Versicherungstarif erhalten sollen.

Hygienemehrbedarf für spätere Kostenerstattung dokumentieren

Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen bekommen die durch das Coronavirus verursachten Mehrkosten für erhöhte Hygienemaßnahmen erstattet. Auch für Heilmittelerbringer ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie sich die Mehrkosten erstatten lassen können. Treffen Sie dafür schon jetzt Vorbereitungen.

Das ist doch mal ein Anfang

Coronavirus: Fristenregelung bis Ende April ausgesetzt

Damit trotz Corona weiterhin ein reibungsloser Versorgungsprozess mit Heilmitteln gewährleistet ist, haben sich die Kassenverbände mit den Spitzenorganisationen auf Bundesebene abgestimmt und nun ihre Empfehlungen veröffentlicht. Bis einschließlich 30.04.2020 wird demnach eine Prüfung von Fristen zu Unterbrechungen oder Beginn der Behandlung geben. Das gilt sowohl für vertragsärztliche als auch für …

Kommentar

Krisenmanagement sieht anders aus

Die zwei großen Verbände Physio Deutschland und der VPT, sowie der Miniverband VDB haben fast gleichzeitig gemeldet, dass der GKV-Spitzenverband wegen des Coronavirus die Fristenproblematik entschärfen will. Hört sich gut an, ist aber erbärmlich schlecht umgesetzt:

Coronavirus

GKV-Spitzenverband mit verunglücktem „Krisenmanagement“

Der Corona-Virus bestimmt längst das Leben der meisten Menschen in Deutschland und auch viele Heilmittelpraxen sind massiv von Ausfällen und Absagen betroffen. Den Praxen bei diesen Problemen helfen will eigentlich der GKV-Spitzenverband und schafft es dann leider doch nur eine halbherzige und kleinlichen Empfehlung zu verfassen, die niemandem hilft und …

Indikation Rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis, auch chronische Polyarthritis genannt, ist die häufigste rheumatisch-entzündliche Gelenkerkrankung. Als Teil der nicht medikamentösen Therapie leisten Physio- und Ergotherapie hier einen wichtigen Beitrag. In der bundesweit geltenden Diagnoseliste langfristiger Heilmittelbedarf/besonderer Verordnungsbedarf der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist der besondere Verordnungsbedarf (BVB) nach § 106b Abs. 2 Satz 4 …

Kassenärztliche Vereinigungen

Berlin: Neues Prüfverfahren für Ärzte ab 2020

Für Wirtschaftlichkeitsprüfungen gilt seit 1. Januar 2020 in Berlin ein neues Prüfverfahren. Damit treten für die Verordnung von Arznei- und Heilmitteln wichtige Änderungen in Kraft: Die bisherige Richtgrößenprüfung wird durch eine Prüfung nach Durchschnittswerten ersetzt. Das berichtet das KV-Blatt der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin und fasst die wesentlichen Inhalte der neuen …

Fotografieren und Filmen mit anschließender Bearbeitung

Abrechnungstipp GKV: Auch Krankenkassen müssen Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren zahlen

Krankenkassen bezahlen ihre Rechnungen in der Regel pünktlich. Es sei denn, es werden vertragswidrige Absetzungen vorgenommen. Dann gerät die Krankenkasse in Verzug und es gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen säumigen Zahler auch: Verzugszinsen und Bearbeitungsgebühren werden fällig. So klappt‘s mit der Umsetzung.

Glosse

Kurz vor Schluss: (Kommunikations-)Fail beim GKV-Spitzenverband

Im Artikel “TSVG beim Bürokratieabbau seiner Zeit voraus” haben wir über die Probleme berichtet, die das TSVG in Sachen Bürokratieabbau bei Genehmigungsverfahren mit sich bringt. Wir haben die Krankenkassen und auch den GKV-Spitzenverband zu deren Interpretation gefragt. Dabei hatten wir uns besonders von letzterem eine zielführende Antwort gewünscht. Schließlich ist …

Abrechnungstipp: Behandlungsunterbrechungen richtig auf der Verordnung dokumentieren

Der Abstand zwischen zwei Behandlungen soll gemäß Heilmittel-Richtlinie 14 Kalendertage nicht überschreiten. In der täglichen Praxis funktioniert das aber nicht immer. Damit die Verordnung trotz Fristüberschreitung gültig bleibt, ist es wichtig, die entsprechenden Ausnahmen zu kennen und richtig zu dokumentieren.

TSVG gibt Heilmittelverbänden mehr Einfluss: Bundeseinheitliche Verträge gelten für alle GKV-Praxen

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) verändert Vertragsstrukturen grundlegend und gibt damit Heilmittelverbänden deutlich mehr Einfluss – und auch mehr Verantwortung. Das stellt die Verbandslandschaft der Heilmittelbranche vor erhebliche Herausforderungen.

Abrechnungstipp: Doppelbehandlungen sind normaler Bestandteil der Heilmittel-Richtlinie

Zum Thema Doppelbehandlung gibt es viele Gerüchte und Fehlinformationen, die gezielt von einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) und Krankenkassen in die Welt gesetzt werden: Sie wollen Geld sparen! Dabei sind Doppelbehandlungen bei bestimmten Indikationen medizinisch zwingend indiziert, (sozial-)rechtlich erlaubt, normaler Bestandteil der HeilM-Richtlinie und kein Grund für Arztregresse oder Honorarabsetzungen bei …

Abrechnungstipp: Gang vors Sozialgericht nicht scheuen

Normalerweise kann man Abrechnungszentren bei offensichtlichen Fehlern helfen, diese zu korrigieren. Das Abrechnungszentrum Emmendingen, als Dienstleister für die mhplus BKK, erweist sich in diesem Fall jedoch als beratungsresistent. Da hilft dann nur noch die Bereitschaft, vor das Sozialgericht zu ziehen.