Kommunikation Krankenkassen

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Kommunikation Krankenkassen

Regelungen zu Kinderkrankentagen bis zum 23. September 2022 verlängert

Stand: 30.03.2022. Am 18. März 2022 wurde das Gesetz zur Verlängerung des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes und weiterer Regelungen beschlossen. Darin wurde die bis zum 19. März 2022 geltende Regelung bezüglich des pandemiebedingten Kinderkrankengeldes bis zu 23. September 2022 verlängert.

Wir brauchen die Blankoverordnung für die Zukunft der Heilmittelbranche

Stand: 17.03.2022. Stellen Sie sich mal vor, dass vor der Grundschule in der Dreißigerzone die meisten Autofahrer einfach 60 fahren. Das fällt dem Verkehrsminister auf. Um diesen unhaltbaren Zustand zu ändern, schafft er die Dreißigerzone ab! Irrsinn? Von wegen: Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat gerade einen Gesetzentwurf (liegt der Redaktion vor) …

Themenschwerpunkt 3.2022: Dashboard Berufspolitik

Ein Schritt vor, einer zurück und zwei zur Seite – so sieht die Entwicklung der Berufspolitik derzeit aus: Es gibt neue Versorgungsverträge, aber es laufen noch Klagen vor Gericht. Es gibt ein Konsultationsverfahren zur Reform der Berufsgesetze, aber seit über einem halben Jahr haben wir nichts weiter davon gehört, auch …

Erklärung zum Dashboard | Digitalisierung des Gesundheitswesens

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie viel doch auf digitalem Weg möglich ist, wenn man will und muss. Unwahrscheinlich, dass wir ohne die pandemiebedingten Ausnahmeregelungen etwa bei der Videotherapie so weit wären, wie wir es sind. Und auch in anderen Bereichen tut sich etwas. So können immerhin Physiotherapeuten in NRW mittlerweile …

Dashboards bieten Orientierung

Überall in den Medien finden sich sogenannte Dashboards – zu Themen wie Corona, Klimawandel, Wahlen und vielem mehr. Warum? Ganz einfach, Dashboards sind eine gute Möglichkeit, komplizierte Inhalte verständlich zu präsentieren und den Überblick zu halten. Ideal für eine Branche mit vier Berufsgruppen und vielen Baustellen, deren Umsetzung Jahre in …

Erklärung zum Dashboard | Direktzugang für Therapeuten

Der Direktzugang für Heilmittelerbringer ist schon lange eine Forderung an die Politik. Denn die Patientenversorgung immer durch das Nadelöhr Arzt laufen zu lassen, ist schon längst nicht mehr zeitgemäß. Im Prinzip gibt es den Direktzugang schon längst – über den sektoralen Heilpraktiker. Nur hängt er da nicht an einer Qualifikation, …

Erklärung zum Dashboard | Beteiligung im G-BA (Gemeinsamen Bundesausschuss) für Therapeuten

Die Forderung nach einer Beteiligung der Heilmittelerbringer im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) ist nicht neu. Schon lange wird gefordert, dass Therapeuten eine Stimme benötigen, wenn es um Entscheidungen geht, die die Heilmittelerbringer betreffen. Die Ampelkoalition hat dies auch erkannt und mehr Mitsprachemöglichkeiten von Gesundheitsberufen im G-BA in den Koalitionsvertrag aufgenommen. Um …

Darum ist es wichtig, seine Ziele im Auge zu behalten

Berufspolitik ist mehr, als sich von einer Preisverhandlung zur nächsten zu hangeln. Darum möchten wir mit dem Dashboard Berufspolitik den Blick auf das große Ganze richten und es als Fokus nutzen, um diese Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Denn wie bereits erwähnt, geht es hier oft zwei Schritte …

AOK führt digitalen Nachweis über Zuzahlungsbefreiung ein

Ab Ende Februar können AOK-Versicherte den Nachweis über eine Befreiung von der Zuzahlung digital abrufen – über ihr Smartphone. Die Zuzahlungsbefreiung wird in der „Meine AOK-App“ angezeigt und besitzt laut AOK die gleiche Gültigkeit wie der bisherige Nachweis im Papierformat.

Zahnärztliche VO: Genehmigungspflicht bei im Ausland krankenversicherten Patienten

Patienten, die im Ausland krankenversichert sind und sich vorübergehend in Deutschland aufhalten, müssen eine zahnärztliche Heilmittelverordnung der gewählten deutschen aushelfenden Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen. Das sieht die „Vereinbarung zur Behandlung von Patienten im Rahmen über- und zwischenstaatlichen Krankenversichertenrechts bei vorübergehendem Aufenthalt in Deutschland“ vor, die als Anlage 18 Bestandteil des …

Vier gute Gründe, warum sich niemand vor mehr Behandlungsfreiraum sorgen muss

Seit über einem Jahr könnte es einen Vertrag über die sogenannte Blankoverordnung geben. Die gesetzlichen Voraussetzungen dafür hat das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) geschaffen, die Heilmittel-Richtlinie ist schon seit langem vorbereitet. Und wenn die Heilmittel-Schiedsstelle ihren gesetzlichen Auftrag ernst genommen hätte, dann gäbe es Anfang 2022 bereits diverse Schiedssprüche zum …

Corona-Hygienepauschale: PKV zahlt bis Ende März 2022

Bereits seit dem Frühjahr 2020 zahlt die Private Krankenversicherung (PKV) eine Hygienepauschale in Höhe von 1,50 Euro je Behandlung. Wie die PKV nun mitteilt, wurde diese Regelung über den 31. Dezember 2021 erneut verlängert und gilt nun bis Ende März 2022.

Präventionskurse: Die Crux mit der Zertifizierung

Die Physiotherapeutin Lena Winter* bietet seit 20 Jahren Präventionskurse an. Doch in den vergangenen Jahren wurde die Zertifizierung der Kurse immer undurchsichtiger, kein Kurs wird mehr auf Anhieb rezertifiziert. Ähnliche Erfahrungen machte auch die Physiotherapeutin Beate Tunnel*. Wir haben mit beiden über ihre Probleme gesprochen und wollten erfahren: Was können …

BKK: Neue ärztlich begleitete App-gestützte Bewegungstherapie

Seit dem 1. Oktober 2021 gibt es eine neue App-gestützte Bewegungstherapie – vom Facharzt individuell auf den einzelnen Patienten angepasst und betreut. Mit dem neuen Behandlungskonzept OrthoHeroBKK sollen Patienten bei Rücken- und Knieleiden unterstützt werden. Versicherte der teilnehmenden Betriebskrankenkassen in Baden-Württemberg können sich bei ihrem Facharzt für das Programm anmelden. …

PKV, DGUV und SVLFG: Hygienepauschale bis zum 31. Dezember 2021 verlängert

Die Private Krankenversicherung (PKV) teilt mit, dass Heilmittelerbringer bis zum 31. Dezember 2021 eine Hygienepauschale von 1,50 Euro je Behandlung erhalten. Zudem ist die Videotherapie weiterhin unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Der behandelnde Arzt sollte auf der Verordnung angeben: „ggf. auch per Videotherapie“.

#ZappelnLassen funktioniert

Während bei den Ergotherapeuten das Schiedsverfahren zum bundeseinheitlichen Rahmenvertrag weiterhin ausgesetzt ist, sind die Podologen und Logopäden schon einen Schritt weiter. Nicht nur gelten ihre Rahmenverträge, auch die ursprünglich angesetzten Anerkennungsfristen von sechs Monaten sind bereits abgelaufen. Sie lesen richtig, die ursprünglichen Fristen. Denn Sie, die Praxisinhaber, haben die GKV …

Hochwassergebiete: Sonderregeln bis zum 31. März 2022 verlängert

Die Krankenkassenverbände und der GKV-Spitzenverband haben die Sonderregelungen für Praxen, die vom Hochwasser betroffen sind, bis zum 31. März 2022 verlängert. Konkret bedeutet dies, dass betroffene Praxen neben der Möglichkeit von Videotherapie (coronabedingt) auch weiterhin Heilbehandlungen außerhalb der Praxisräume erbringen dürfen.

Heilberufsausweis: Testphase mit Physiotherapeuten startet Ende Oktober

„Freiwillige Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Hebammen testen in der Pilotphase das Antragsverfahren für die elektronischen Heilberufsausweise“, erklärt Stephan Pohlkamp, zuständiger Referent für das elektronische Gesundheitsberuferegister (eGBR) im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium gegenüber Handelsblatt Inside. Die Pilotphase beginnt Ende Oktober, reguläre Anträge sollen dann ab Anfang 2022 entgegengenommen werden können.

KVH beschäftigt sich mit der Zukunft der ambulanten Gesundheitsversorgung

Medizinische Versorgungszentren (MVZ) werden in der ambulanten ärztlichen Versorgung immer wichtiger. Seit Jahren steigt ihre Zahl an und damit auch die Zahl der Mediziner, die nicht als selbständig niedergelassene, sondern als angestellte Ärzte im ambulanten Sektor arbeiten. Auf dem 3. Versorgungsforschungstag der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg haben Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, …

Besonderer Verordnungsbedarf

Krankenkasse muss Sprachsoftware für Förderschülerin zahlen

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für eine Spracherkennungssoftware übernehmen, wenn dies die Schulfähigkeit behinderter Kinder unterstützt. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen kürzlich entschieden (Az.: L4 KR 187/18).