Kommunikation Krankenkassen

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Kommunikation Krankenkassen

Barmer: Flutopfer erhalten Krankengeld auch bei verspäteter Meldung

Betroffene der Flutkatastrophe, die ihre Krankmeldung verspätet einreichen, erhalten von der Barmer dennoch weiterhin Krankengeld. Darüber informiert die Krankenkasse in einem FAQ für vom Hochwasser betroffene Versicherte. Sie müssen nur glaubhaft machen können, dass sie aufgrund der Auswirkungen der Flut die Meldung ohne eigenes Verschulden nicht rechtzeitig einreichen konnten.

Hochwasser: AOK NORDWEST ermöglicht Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Die AOK NORDWEST bietet vom Hochwasser betroffenen Unternehmen und Selbstständigen die Möglichkeit, die Sozialversicherungsbeiträge sofort zinsfrei zu stunden. „Als größte gesetzliche Krankenkasse in der Region haben wir eine schnelle Regelung gefunden, um die Betroffenen vorübergehend finanziell zu entlasten“, so AOK-Vorstand Dr. Vauth.

Digitale Gesundheitsanwendung (DiGA): M-Sense

M-Sense gehört zu den digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA), die unter bestimmten Voraussetzungen auf Kosten der GKV von Ärzten und Psychotherapeuten verschrieben werden können. Es handelt sich um ein umfangreiches digitales Behandlungsprogramm, das eine personalisierte und mobile Migränetherapie ermöglicht.

GKV: Hygienepauschale gilt bis zum 31. Dezember 2021

Das Bundesministerium für Gesundheit hat die Hygienepauschale in Höhe von 1,50 Euro pro Verordnung bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Die Änderung gilt rückwirkend zum 1. Juli 2021.

Verordnung: „Falsche“ Diagnose kein Grund für Absetzung

Setzen Krankenkassen eine Verordnung mit der Begründung ab, die angegebene Diagnose passe nicht zur Diagnosegruppe, ist das nicht gerechtfertigt. Praxisinhaber sollten sich ein solches Vorgehen nicht gefallen lassen und die Absetzung zurückweisen.

Bewegungstherapie beschert Krebspatienten mehr Lebensqualität

Für jeden Menschen ist die Diagnose Krebs zunächst ein Schock. „Warum gerade ich?“ lautet meist die typische Frage. Viele fühlen sich mit der Situation überfordert und verfallen in Resignation. Doch aufzugeben ist nach Ansicht der Physiotherapeutin Nina Rekert keine Option. Vielmehr sollte der Erkrankung aktiv begegnet werden – beispielsweise mit …

GKV-Spitzenverband aktualisiert eigenmächtig Fragen-Antworten-Katalog Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie

Am 25. Mai 2021 hat der GKV-Spitzenverband seinen aktualisierten Fragen-Antworten-Katalog (FAK) Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie veröffentlicht. Dieser gilt als Grundlage für die Prüfung von Verordnungen durch die Krankenkassen für alle Leistungen ab dem 16. März 2021.

Nachhilfe für GKV-Spitzenverband und Heilmittelverbände

Seit Monaten verhandeln die Heilmittel-Verbände mit dem GKV-Spitzenverband über die angemessene Vergütung. Und das vergleichsweise erfolglos, denn entweder sind die Ergebnisse aus Sicht der Heilmittelerbringer ungenügend, wie bei den Logopäden, oder es gibt keine Ergebnisse, sondern nur kryptische Ausführungen der Schiedsstelle, wie sich die Verhandlungspartner auf wirtschaftlich angemessene Preise einigen.

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

1. Januar 2024: Finanzierung der TI-Anbindung für Heilmittelerbringer ist vereinbart

Die Anbindung an die Telematikinfrastruktur ist nicht ganz billig, deswegen verpflichtet der Gesetzgeber die Kassen, sowohl die einmaligen Investitionskosten also auch den laufenden Betrieb der TI-Anbindung zu finanzieren. Dazu sollen die Heilmittelverbände mit dem GKV-Spitzenverband entsprechende Vereinbarungen schließen, die sich an den Vereinbarungen orientieren sollen, die zwischen GKV und den …

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

1. Juli 2024: Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Ernährungstherapeuten bekommen Anbindung an die TI erstattet

Damit 2026 die Einführung der elektronischen Heilmittel-Verordnung reibungslos abläuft, müssen alle Heilmittelpraxen in der Lage sein, die Verordnung elektronisch abzurufen. Dafür müssen sie sich an die Telematikinfrastruktur anbinden, zunächst ist dieser Anschluss noch vollkommen freiwillig. Die im Zusammenhang mit der Anbindung an die Telematikinfrastruktur verbundenen Ausstattungs- und weiteren Betriebskosten werden …

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

1. Juli 2024: Vorbereitung für elektronische Heilmittelverordnung abgeschlossen

Um die Telematikinfrastruktur ab dem 1. Juli 2026 auch für die elektronische Übermittlung vertragsärztlicher elektronischer Verordnungen von Heilmitteln nutzen zu können, wird die Gesellschaft für Telematik (Gematik) mit der Erarbeitung der dafür notwendigen Vorgaben bis zum 1. Juli 2024 beauftragt.

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

Mitte 2021: Alle Heilmittelerbringer erhalten Zugriff auf die elektronische Patientenakte

Bisher hatten aus der Berufsgruppe der Heilmittelerbringer lediglich die Physiotherapeuten Zugriff auf die Daten der elektronischen Patientenakte. Dieses Zugriffsrecht wird nun auf alle Heilmittelerbringer ausgeweitet. Sie erhalten Zugriff auf die Daten der elektronischen Patientenakte, die sich aus der Behandlung durch den jeweiligen Heilmittelerbringer ergeben.

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

31. Dezember 2021: Rahmenverträge beinhalten Details telemedizinischer Versorgung

Der Gesetzgeber verpflichtet im DVPMG den GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Heilmittelverbände zu Erweiterung der bundeseinheitlichen Rahmenverträge nach § 125 SGB V um die telemedizinische Versorgung. Dazu sollen die Einzelheiten der Versorgung mit Heilmitteln, die telemedizinisch erbracht werden, für die jeweiligen Heilmittelbereiche konkret geregelt werden:

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

1. Januar 2023: DiGAs liefern Daten in die ePatientenakte, Leistungen von Heilmittelerbringern berücksichtigt

Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) müssen ab dem 1. Januar 2023 so programmiert sein, dass die Daten mit Einwilligung des Versicherten in die elektronische Patientenakte übermittelt werden können.

Themenschwerpunkt 6.2021: DVPMG

1. Januar 2026: Alle Heilmittelerbringer müssen an die TI angeschlossen sein

Jetzt ist Schluss mit freiwillig: Alle Heilmittelerbringer mit GKV-Zulassung müssen verpflichtend an die Telematik-Infrastruktur angeschlossen sein. Bezahlt wird diese Anbindung durch die Pauschalen aus den Finanzierungsvereinbarungen zwischen GKV und Heilmittelverbänden. Vermutlich werden in den Finanzierungsvereinbarungen auch Vertragsstrafen vereinbart, die dann greifen, wenn Praxen nicht rechtzeitig an die TI angeschlossen sind. …

Kassenärztliche Vereinigungen

Sachsen: Heilmittel-Richtlinie – Druckfehler in KVS MITTEILUNGEN 12/2020

In der Ausgabe 12/2020 der KVS MITTEILUNGEN enthielt die Tabelle zu den Diagnosegruppen einige Druckfehler. Darauf weist die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS) hin. Betroffen sind Diagnosegruppen und Indikationsschlüssel im Bereich der Ergotherapie. Die KVS hat eine korrigierte Tabelle mit entsprechenden Vermerken veröffentlicht.

BSG: Krankenkasse muss Basis-Pflege in Senioren-WGs übernehmen

Krankenkassen müssen die Kosten für die Basis-Pflege auch in ambulant betreuten Senioren-WGs tragen. Das hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel kürzlich entschieden (Az.: B 3 KR 1/20 R; B 3 KR 2/20 R; B 3 KR 14/19 R).

Themenschwerpunkt 5.2021: Preis und Leistung

Wenn man aus den aktuellen Vertragsverhandlungen zwischen Heilmittelverbänden und der GKV etwas lernen kann, dann, dass zu viel über Geld und Honorare und zu wenig über Strukturen, Leistungen und Ergebnisse geredet wird. Die aktuellen Strukturen führen leider nicht dazu, dass die Ergebnisse der Therapie besser werden. Ganz im Gegenteil, sie …

LHB: Antragsverfahren verschlechtert und Risiko der Überbehandlung

Ein Schritt vor und einen zurück – so könnte man die Entwicklung um die Verordnung von langfristigem Heilmittelbedarf (LHB) beschreiben. Die Diagnoseliste zum LHB hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gerade noch um sieben Krankheitsbilder erweitert (up berichtete). Doch das individuelle Antragsverfahren auf langfristigen Heilmittelbedarf hat sich verschlechtert. Zudem besteht das …

Sonderregelungen für Heilmittelbereich bis 30. September 2021 verlängert

Die für den Heilmittelbereich beschlossenen Ausnahmeregelungen, die die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband 2020 aufgrund der Corona-Pandemie beschlossen haben, wurden nun bis zum 30. September 2021 verlängert. Heilmittelerbringer können weiterhin die Hygienepauschale in Höhe von 1,50 Euro je Verordnung abrechnen, auch die Videotherapie ist weiter möglich. Bestehen bleiben zudem …