Die Steuerbefreiung für Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gilt seit Anfang 2019 nur noch, wenn diese zertifiziert sind. Die zusätzlich zum Arbeitslohn erbrachten Leistungen sind gemäß § 3 Nummer 34 Einkommensteuergesetz (EStG) bis zu einer Höhe von 500 Euro pro Jahr steuerfrei. Dies gilt dann, wenn diese Arbeitgeberleistungen „hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielgerichtetheit den Anforderungen der §§ 20 und 201 SGB V genügen“. Zu den steuerbefreiten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung gehören Bewegungsprogramme, Ernährungsangebote, Angebote zur Stressbewältigung und Suchtprävention. Die Lohnsteuerbefreiung gilt nicht für Fitnessstudio- oder Sportvereinsbeiträge.

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Ab dem Schuljahr 2019/2020 will nun auch Hamburg das Schulgeld für die Therapieberufe abschaffen. Das sieht ein gemeinsamer Antrag der SPD und Grünen in der Bürgerschaft vor. Demnach soll die Ausbildung angehender Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden durch Landesmittel finanziert werden, sollte eine vom Bund angekündigte Schulgeldbefreiung nicht bis Ende Mai erfolgen.

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Der gesetzliche Mindestlohn erhöht sich von 8,84 Euro (2018) auf 9,19 Euro (2019). Das entspricht einer Steigerung um 3,9 Prozent. In einer zweiten Stufe folgt im Jahr 2020 eine Erhöhung auf 9,35 Euro. Laut Mindestlohngesetz wird der gesetzliche Mindestlohn alle zwei Jahre neu festgelegt. Im Juni 2018 hat die Mindestlohn-Kommission empfohlen, den gesetzlichen Mindestlohn in zwei Schritten zu erhöhen. Die Bundesregierung ist diesem Vorschlag gefolgt.

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Gute Nachrichten für gesetzlich Krankenversicherte: Viele Kassen senken 2019 die Zusatzbeiträge. So wird u.a. die Techniker Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag auf 0,7 Prozent senken, der Beitragssatz beträgt somit 15,3 Prozent statt 15,5 Prozent. Dagegen halten die AOK PLUS (Zusatzbeitrag 0,6 Prozent, Beitragssatz 15,2 Prozent), die Barmer (Zusatzbeitrag 1,1 Prozent, Beitragssatz 15,7 Prozent) und die DAK Gesundheit (Zusatzbeitrag 1,5 Prozent, Beitragssatz 16,1 Prozent) an ihren Beitragssätzen fest. Durchschnittlich liegt der Zusatzbeitrag der Krankenkassen wie im Vorjahr bei 0,97 Prozent.

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Auch 2019 bringt der 1. Januar wieder einige Veränderungen. Über viele haben wir bereits berichtet, zu anderen werden Sie in den kommenden Wochen mehr erfahren. Hier die anstehenden Veränderungen für 2019 in der Übersicht:

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Die Beiträge zur Pflegeversicherung steigen: Zum 1. Januar 2019 erhöht sich der Beitragssatz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlen jeweils die Hälfte. Für Beitragszahler ohne Kinder kommt noch der Kinderlosenzuschlag von 0,25 Prozent hinzu. Die Anhebung soll die Finanzen der Pflegekassen stabilisieren.

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Der goldene Herbst hat sich endgültig  verabschiedet – und der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern mit heftigen Sturmböen und starkem Regen. Um im Ernstfall wirklich geschützt zu sein, lohnt es sich, die bestehende Wohngebäude- und Hausratversicherung unter die Lupe zu nehmen. Denn: In den meisten Fällen deckt sie Elementarschäden nicht ab.

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Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat die Inhaber von Heilmittelpraxen darüber informiert, dass ab dem 1. Januar 2019 neue Tarife gelten. Diese werden zur Folge haben, dass Inhaber von Physio-, Ergotherapie- und Podologie-Praxen zukünftig mehr Geld für den Versicherungsschutz der Berufsgenossenschaft zahlen müssen. Dagegen wird der Versicherungsbeitrag für Stimm-, Sprech- und Sprachpraxen sinken.

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Fotografieren und Filmen mit anschließender Bearbeitung

Das Ausgabevolumen, das im Jahr 2019 für Heilmittel bereitsteht, soll sich nach den Rahmenvorgaben von KBV und GKV-Spitzenverband um circa 0,8 Prozent erhöhen. Allerdings ist geplant, in den Ländern das Budget 2018 rückwirkend um etwa ein Prozent zu kürzen, weil die geplanten Modellversuche zur Blankoverordnung ausgeblieben sind.

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