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GKV-Zusatzbeitrag steigt 2020 auf 1,1 Prozent

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird im nächsten Jahr um 0,2 Prozent auf 1,1 Prozent steigen. Das gab das Bundesministerium für Gesundheit kürzlich bekannt. Gewollte Verbesserungen in der Versorgung und medizinischer Fortschritt ließen die Ausgaben stärker steigen als die Einnahmen, heißt es in der Mitteilung des Ministeriums. …

Geben und nehmen

Sie haben in der Nähe einen Verein, der sich für Schlaganfallpatienten einsetzt oder eine Institution, die mit Kindern mit Behinderung arbeitet. Sie bewundern deren Arbeit schon lange und möchten nun einen kleinen Beitrag in Form einer Geld- oder Sachspende leisten. Das ist eine gute Idee. Achten Sie jedoch darauf, dass …

Beitragsbemessungsgrenzen werden auch 2020 wieder steigen

Aufgrund der positiven Einkommensentwicklung hat das Bundeskabinett für 2020 höhere Beitragsbemessungsgrenzen für die Renten- sowie Kranken- und Pflegeversicherung beschlossen. Ab 1. Januar 2020 steigt die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung auf 6.900 Euro monatlich (West) bzw. 6.450 Euro (Ost). Bisher lag sie bei 6.700 Euro in den alten sowie 6.150 Euro …

Foto von Frau, die einen Fünzig-Euro-Schein aus ihrem Portemonnaie holt

Rahmenvorgaben 2020 verlagern Budgetanpassungen erneut auf Landesebene

Das Ausgabevolumen, das im Jahr 2020 für Heilmittel bereitsteht, soll sich nach den Rahmenvorgaben von KBV und GKV-Spitzenverband um circa 0,9 Prozent erhöhen. Damit soll unter anderem die Verlagerung von Leistungen aus dem stationären in den ambulanten Bereich berücksichtigt werden. Das Budget 2019 soll rückwirkend ebenfalls um 0,9 Prozent angehoben …

Fotografieren und Filmen mit anschließender Bearbeitung

Verbraucherschützer: Banken und Sparkassen zahlten zu wenig Zinsen

Viele Banken und Sparkassen haben ihren Kunden jahrelang zu wenig Zinsen auf ihr Guthaben gezahlt. Trotz klarer Vorgaben des Bundesgerichtshofs (BGH) an die Transparenz von Zinsänderungsklauseln in langfristigen Sparverträgen (Az.: ZR 197/09) haben Verbraucherschützer bei 31 Geldinstituten „unzulässige Klauseln“ in den Verträgen gefunden. Das zeigte kürzlich die Untersuchung „Zinsänderungen in …

GKV-Finanzergebnisse: Heilmittelausgaben steigen überproportional

Die Heilmittelausgaben sind im ersten Halbjahr 2019 überproportional um 13 Prozent gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) zur Entwicklung der GKV-Finanzen hervor. Grund hierfür seien vor allem die vom Gesetzgeber schrittweise vorgegebenen Honorarsteigerungen, heißt es in der Pressemitteilung des Ministeriums. Die Ausgaben im Heilmittelbereich beliefen sich …

Geld wächst heran in Einmachgläsern

Neue Regeln fürs Online-Banking

Ab 14. September gelten neue Regeln beim Online-Banking. Zum einen sollen Überweisungen dadurch sicherer werden. Zum anderen können außer Banken künftig auch Drittanbieter auf Konten zugreifen, wenn Kunden dem zugestimmt haben. iStock: andrei_r

Themenschwerpunkt: Tipps und Tricks für mehr Geld auf dem Konto Ihrer Mitarbeiter – ganz ohne klassische Gehaltserhöhung

Seit dem 1. Juli 2019 gibt es die bundeseinheitlichen Preise. Für Praxisinhaber eine gute Nachricht. Aber was ist mit den Mitarbeitern? Wer ihnen ein Stück vom Kuchen der höheren Vergütungen abgeben möchte, kann statt einer Gehaltserhöhung steuer- und sozialabgabenfreie oder -arme Zusatzleistungen anbieten. Das kostet die Praxis weniger und die …

Bundeseinheitliche Höchstpreise: Verordnungsverhalten beobachten und Ängste nehmen

Die neuen Preise wirken sich nicht nur auf Therapeuten und Patienten aus, auch die Ärzte sind indirekt davon betroffen. Denn sie verordnen nun Leistungen, die höhere Kosten verursachen, ihre Heilmittelbudgets sind aber (noch) gleichgeblieben. Außerdem reagiert der ein oder andere Arzt möglicherweise mit Unverständnis oder gar Neid, wenn er die …

Bundeseinheitliche Höchstpreise: Selbstbewusst neue Preise vertreten

iStock: shapecharge

Bundeseinheitliche Höchstpreise: Erwartungen der Angestellten lenken

Mit der Einführung der bundeseinheitlichen Preise steigt die Vergütung für therapeutische Leistungen. Da ist es nur natürlich, dass auch die Mitarbeiter ihren Teil vom Kuchen abhaben möchten. Schließlich subventionieren auch sie seit Jahren ein krankendes System mit ihrer Arbeit, haben Schulgeld für ihre Ausbildung bezahlt und finanzieren teilweise auch Fortbildungen …

Auswirkungen der bundeseinheitlichen Höchstpreise

iStock: GaudiLab

Falsche Umsetzung des TSVG kostet mehr als 100 Millionen Euro

Die seit dem 1. Juli 2019 vom GKV-Spitzenverband vorgelegten Preislisten weisen im Bereich der Hausbesuchsvergütung deutliche Unterschiede auf. Obwohl die Heilmittelpositionsnummer in den verschiedenen Fachbereichen (Ergo, Physio, Logo, Podo) bundesweit identisch ist, ergeben sich Unterschiede von teilweise über 40 Prozent. Das entspricht nicht der Vorgaben des Gesetzgebers, kostet die Heilmittelbranche …

Auch Selbständige bekommen für Fortbildung Geld vom Staat

Niedergelassene Heilmittelerbringer sind durch Kassenverträge verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden. Doch Fortbildungen sind teuer. Mit der Bildungsprämie haben auch Selbständige die Möglichkeit, vom Staat eine Finanzspritze von bis zu 500 Euro zu erhalten. Voraussetzungen: Sie sind durchschnittlich mindestens 15 Stunden in der Woche erwerbstätig oder befinden sich in Eltern- oder Pflegezeit …

Praxisverkauf: „Durch das Kapital ist eine hochwertige weitere Entwicklung möglich“

Anita Brüche, ehemalige Inhaberin eines Therapiezentrums, erklärt, warum sie sich dafür entschieden hat, an ein Unternehmen zu verkaufen Vor mehr als 30 Jahren begann alles mit einer kleinen Praxis für Physiotherapie. Mittlerweile hat Anita Brüche rund 60 Mitarbeiter, die in ihrem Therapiezentrum in Hamburg interdisziplinär Physio-, Ergotherapie und Logopädie anbieten. …

Investoren, Ketten, Kooperationen – Der Heilmittelmarkt ist in Bewegung

Der Verkauf der Mehrheitsanteile der Rehacon-Gruppe an die Waterland Private Equity GmbH folgt einer Tendenz zur Ketten- und Netzwerkbildung am deutschen Heilmittelmarkt. So verfolgt auch die medaktiv GmbH aus Augsburg – bereits seit 2011 ein Unternehmen im Beteiligungsportfolio von Auctus Capital Partners –eine klare Wachstumsstrategie. medaktiv verfügt nach eigenen Angaben …

„Bitte kaufen Sie meine Praxis!“ – Michael Reeder, Gründer der Rehacon GmbH, erklärt, warum Praxisinhaber an ihn verkaufen

Herr Reeder, Sie sind in der Branche bekannt, als derjenige, der als Erster auf die Idee gekommen ist, Therapiepraxen in Form von Ketten zu betreiben. Da könnte man jetzt vermuten, Sie sind Finanzinvestor. Aber tatsächlich sind Sie von Beruf… REEDER: Physiotherapeut. up|unternehmen praxis

Größe ist kein Selbstzweck... Ein Interview mit Svenja Streb

„Private Equity” – bei denen einen löst der Begriff Gedanken an Investmentgesellschaften aus, die wie Heuschrecken über andere Unternehmen herfallen, bei anderen steht ein großes Fragezeichen. Wir haben mit Svenja Streb, Investmentmanagerin bei Waterland Private Equity, gesprochen. Waterland hat Anfang 2019 die Mehrheit an der Rehacon GmbH übernommen und ist …

Der Gewinn bestimmt den Preis – Wer an einen Investor verkaufen will, muss möglicherweise andere Prioritäten setzen

Die beiden Interviews dieses Schwerpunkts haben gezeigt, warum sich Unternehmen für Heilmittelpraxen interessieren. Zum Ende drehen wir den Spieß um und beschäftigen uns noch einmal mit dem Verkauf aus Sicht der Praxisinhaber. Denn ein wichtiger Punkt kam dabei noch nicht zur Sprache: der Preis. Um den möglichst hoch anzusetzen, muss …

Private Equity Investoren entdecken den deutschen Heilmittelmarkt

Die Rente steht an, der Akku ist leer oder Sie fühlen sich den Aufgaben nicht mehr gewachsen – es gibt viele Gründe, warum Therapeuten ihre Praxis verkaufen möchten. Oft ist es so, dass sich ein jüngerer Kollege findet, der Räume, Ausstattung, Personal und Patienten übernimmt. Manche Praxisinhaber gehen aber auch …