Arbeitsrecht

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Arbeitsrecht

Wer kann? Wer darf? Wer muss?

Kinderbetreuung, Pflege eines Angehörigen oder einfach der Wunsch nach mehr Freizeit – es gibt viele Gründe, warum sich Mitarbeiter dafür entscheiden, in Teilzeit zu arbeiten. Haben sie eine volle Stelle und möchten Stunden reduzieren, wirkt sich das natürlich auch auf die Praxis aus. Inhaber sollten darum Bescheid wissen, wer ein …

EuGH-Urteil: Arbeitszeit muss systematisch erfasst werden

Um einen effektiven Schutz der Arbeitnehmer zu gewährleisten, müssen Arbeitgeber die tägliche Arbeitszeit eines jeden Mitarbeiters systematisch erfassen, so urteilte jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) (Az.: C-55/18). Dazu müssen die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber dazu verpflichten, ein objektives, verlässliches und zugängliches Zeiterfassungssystem einzurichten. Denn ohne ein solches System lasse sich weder die …

Bei Verspätung wegen Schnee tragen Mitarbeiter das Wegerisiko

In Süddeutschland und in den Alpen meldet sich der Winter mit Nachdruck, und der Schnee sorgt in manchen Regionen für Chaos. Einige Angestellte kommen daher zu spät zur Arbeit. Doch wer trägt das Risiko? Das Gesetz ist eindeutig: Grundsätzlich ist es Sache des Arbeitnehmers, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen, er …

Mit Asthma an die Ostsee: Arbeitsunfähigkeit bedeutet nicht zwangsläufig Bettruhe

Wer krank ist, gehört ins Bett. Da ist es schon befremdlich, wenn man auf dem Social Media Profil die neusten Urlaubsfotos der kranken Mitarbeiter entdeckt. Der erste Gedanke: Betrug – der Mitarbeiter spielt seine Arbeitunfähigkeit nur vor. Das kann, muss aber nicht sein. Denn wer krank ist, muss nicht automatisch …

Nebenjob: Was Mitarbeiter dürfen und was nicht

Die Gehälter in der Heilmittelbranche sind nicht gerade üppig. Kein Wunder also, wenn sich der ein oder andere Therapeut mit einem Nebenjob etwas dazuverdienen möchte – um einen tollen Urlaub zu finanzieren, sich besondere Wünsche zu erfüllen oder weil die Abwechslung einfach Spaß macht. Doch was, wenn die Hauptarbeit darunter …

Verdacht auf Straftat reicht für Kündigung

Wird ein Praxismitarbeiter einer Straftat oder schweren Pflichtverletzung beschuldigt, droht ihm eine außerordentliche Kündigung. Denn dazu reicht schon allein der Verdacht. Allerdings muss der Praxisinhaber den verdächtigten Mitarbeiter vor der fristlosen Entlassung anhören. iStock: Stadtratte

Abmahnung wegen Verspätungen möglich – Wegerisiko trägt der Arbeitnehmer

Die dunkle Jahreszeit mit Schnee- und Eisglätte steht wieder bevor. Doch schlechte Witterung ist keine Entschuldigung für Mitarbeiter, zu spät zur Arbeit zu erscheinen. Bei Verspätungen darf der Praxischef Mitarbeiter abmahnen oder sogar den Lohn kürzen. Laut Rechtsprechung gehört es nämlich zu den arbeitsvertraglichen Pflichten, pünktlich zu sein. iStock: Aldo …

up|Umfrage: Wie hältst du es mit der Arbeitskleidung im Praxisteam?

Kleidung ist ein Ausdruck von Individualität. Doch wie viel davon ist im Praxisalltag sinnvoll und angemessen? Was darf der Chef vorschreiben und was nicht? 

Urlaubsanspruch verfällt zum Jahresende – zumindest theoretisch

Grundsätzlich müssen Arbeitnehmer ihren Jahresurlaub innerhalb des laufenden Kalenderjahres nehmen. Liegen gute persönliche oder betriebliche Gründe vor, haben sie laut Gesetz Zeit bis zum 31. März des Folgejahres – wobei Arbeitgeber diese Fristverlängerung in der Praxis häufig bedingungslos gewähren. Fotolia: Creatix

Alles rund ums Weihnachtsgeld

Um das Weihnachtsgeld gibt es immer wieder gibt es Streit, weil Chefs es kürzen oder ganz streichen wollen. Für Praxisinhaber ist die Zahlung eine freiwillige Leistung – zu der sie aber in bestimmten Fällen vertraglich verpflichtet sind. Fotolia: anmaro

Hochzeit, Geburt und Umzug – wann gibt es Sonderurlaub?

Praxisinhaber sind in der Regel nicht dazu verpflichtet, bezahlten Sonderurlaub zu gewähren. Wollen sie das doch tun, können sie sich an den Regeln in Tarifverträgen orientieren. iStock: Image Source

Foto von Figur von Braut und Bräutigam auf Hochzeitstorte

Kündigungsfrist: Arbeitnehmer müssen Briefkasten sonntags nicht leeren

Wird ein Kündigungsschreiben sonntags in den Briefkasten des Mitarbeiters geworfen, gilt es erst am nächsten Werktag als zugestellt. Das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein hat entschieden, dass Arbeitnehmer den Briefkasten am Sonntag grundsätzlich nicht leeren müssen. iStock: AndreyPopov

weibliche Hand wirft Brief in Postkasten ein

Häusliche Pflege von Angehörigen – Anspruch auf Freistellung vom Job

Seit 2015 können sich Berufstätige, die ihre Angehörigen pflegen, ganz oder teilweise von der Arbeit befreien lassen. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz hat sich 2017 der Kreis der Anspruchsberechtigten erhöht: Nun haben auch Angehörige von Menschen mit geringer Beeinträchtigung ihrer Selbstständigkeit (Pflegegrad 1) ein Recht auf Freistellung. iStock: SilviaJansen

Entgeltfortzahlungen: Kranke Mitarbeiter bekommen sechs Wochen lang ihr volles Gehalt

Dass Chefs Ihren kranken Mitarbeitern den Lohn weiter bezahlen, erscheint uns ganz selbstverständlich. Es ist aber an einige Voraussetzungen geknüpft. Nach sechs Wochen Krankheit übernimmt die Krankenversicherung und zahlt Krankengeld. Fotolia.com: Joachim Wendler

Foto Chef übergibt Geldscheine

Mitarbeiter dürfen trotz Krankschreibung zur Arbeit kommen – wenn sie wirklich wieder fit sind

Krankgeschriebene Arbeitnehmer dürfen wieder zur Arbeit kommen, wenn sie früher als gedacht genesen sind – ohne dass Sie sich „gesundschreiben“ lassen müssen. Praxischefs sollten aber darauf achten, dass Ihre Mitarbeiter auch wirklich wieder arbeitsfähig sind.

Urteil: Krankheitsbedingte Kündigung in Praxis möglich

Hohe krankheitsbedingte Fehlzeiten können eine Kündigung rechtfertigen, wenn sie erhebliche organisatorische Probleme mit sich bringen. Das hat kürzlich das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz entschieden. Fotolia: Werner Stapelfeldt

Unterschiedliche Kündigungsfristen: Was Praxischefs bei Kündigungen beachten müssen

Inhaber von Therapiepraxen sind nicht nur Therapeuten, sondern auch Arbeitgeber. Sie werden im Praxisalltag daher auch mit Situationen konfrontiert, die eine personalpolitische Entscheidung erfordern – beispielsweise, wenn eine Mitarbeiterin oft zu spät kommt oder unfreundlich gegenüber den Patienten auftritt. Kündigen können Praxisinhabern ihren Angestellten aber nur unter bestimmten Bedingungen oder …

Nach langer Krankheit besteht Anspruch auf langsame Rückkehr in Job

Wer lange wegen Krankheit fehlt, dem fällt sein Wiedereinstig ins Berufsleben oft schwer. Praxischefs müssen aufpassen, Betroffene in solchen Fällen nicht zu überlasten. Eine Lösung kann die stufenweise Wiedereingliederung sein, auf die Mitarbeiter dann auch einen Anspruch haben. Ist ein Arbeitnehmer häufig krank, steht ihm außerdem ein Betriebliches Eingliederungsmanagement zu. …

Wer krank ist, muss in der Regel nicht zum Personalgespräch

Krankgeschriebene Mitarbeiter müssen grundsätzlich nicht am Arbeitsplatz erscheinen, auch nicht zu einem Personalgespräch über die weitere Zusammenarbeit. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt kürzlich entschieden. Es könne aber auch Fälle geben, in denen ausnahmsweise eine solche Pflicht besteht.  Fotolia: Werner Stapelfeldt

Ärzte müssen Anspruch auf Krankengeld bestätigen

Urteil zu Krankschreibungen Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf ein Krankengeld, wenn sie mehr als sechs Wochen arbeitsunfähig sind. Diesen müssen sie sich jedoch von einem Arzt für den entsprechenden Zeitraum bestätigen lassen. Liegt jedoch schon ein Gutachten des Sozialmedizinischen Dienstes der Krankenkassen vor, reiche das als Bestätigung aus, entschied kürzlich …