Unser Gesundheitswesen leidet unter der Arztzentrierung. Versicherte sind gezwungen, immer zunächst einen Mediziner aufzusuchen, bevor sie eine Leistung/Therapie erhalten. Dieses ärztliche Verordnungsmonopol führt zu hohen Kosten und viel Aufwand für die Patienten. Außerdem verzögert es die zeitnahe Versorgung. 

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Eine neue Vereinbarung zur multimodalen Therapie von chronischen Schmerzpatienten soll die ambulante Versorgung verbessern. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland (BVSD), die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und Kassenärztlichen Vereinigungen haben den Entwurf erarbeitet. Im Mittelpunkt der „Vereinbarung zur interdisziplinären schmerzmedizinischen Versorgung“ steht die koordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachdisziplinen. Unter ärztlicher Leitung sollen auch Physio- und Ergotherapeuten gleichberechtigt eingebunden werden.

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Die Telematikinfrastruktur muss perspektivisch alle Leistungserbringer erfassen, damit auch für die Telemedizin ein sicherer Kommunikationskanal zur Verfügung steht. Darauf weist die 92. Gesundheitsministerkonferenz (GMK) bei ihrem Treffen vom 5. und 6. Juni 2019 in Leipzig hin. Die GMK bittet das Bundesgesundheitsministerium zudem, bis Ende 2019 eine bundeseinheitliche Regelung zur Schulgeldfreiheit für alle nichtakademischen Gesundheitsfachberufe vorzulegen – und die Krankenversicherung dabei einzubeziehen (up berichtete).

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„Gesundheit neu denken!“ - unter diesem Motto findet die 15. Nationale Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft vom 12. bis 13. Juni 2019 in Rostock-Warnemünde statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die kritische Diskussion der Ökonomisierung der Gesundheit. Ist der Arzt als Dienstleister, der Patient als Kunde und die Gesundheit als Ware zu betrachten? Weitere Themenschwerpunkte sind sektorenübergreifende Versorgung, Personal- und Kompetenzprofile, innovative Technologien sowie unterschiedliche Finanzierungsmodelle in der Gesundheitsversorgung.

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In Rheinland-Pfalz soll es künftig mehr Ausbildungsplätze für Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden geben. Nach dem neuen Ausbildungsstättenplan 2019-2022 steigt die Zahl der Ausbildungsplätze in zwölf Gesundheitsfachberufen, die an Krankenhäusern ausgebildet werden, von 4.337 auf 4.488. In der Physiotherapie können ab dem Schuljahr 2019/20 künftig 1.556 Auszubildende eine schulgeldfreie Ausbildung an den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern beginnen. Außerdem wurden 300 neue schulgeld­freie Ausbildungsplätze in der Ergotherapie im Plan verankert und die Ausbildungs­ka­pazitäten in der Logopädie ausgebaut.

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Das Bundesministerium für Gesundheit wird die Ausbildungen in den Gesundheitsfachberufen neu ordnen und stärken. Gemeinsam mit den Ländern sollen bis Ende 2019 Eckpunkte für ein Gesamtkonzept erarbeitet werden. Dazu gehören auch das Thema Schulgeldfreiheit und damit einhergehende Finanzierungsfragen. Das kündigte die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion „Die Linke“ an.

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„Der 122. Deutsche Ärztetag 2019 stellt fest, dass die Akademisierung und Ausbildungsreform nichtärztlicher Heilberufe nicht zu parallelen Versorgungssystemen zum derzeit integralen medizinischen Versorgungssystem führen darf“, so steht es im Beschlussprotokoll des 122. Deutschen Ärztetages, der in diesem Jahr in Münster stattfand. 250 Delegierte aus der gesamten Bundesrepublik diskutierten über gesundheits-, sozial- und berufspolitische Themen. Die Ergebnisse sind im Beschlussprotokoll zusammengefasst.

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Angehende Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen, die ihre Ausbildung 2019 in Niedersachsen beginnen oder begonnen haben, können sich freuen: Ab dem 1. August 2019 wird ihre Ausbildung kostenlos. Das hat das niedersächsische Landeskabinett gestern (3.6.2019) beschlossen. Die Schulgeldfreiheit gilt dann sowohl für diejenigen, die zum 1.8. mit der Ausbildung starten als auch für diejenigen, die in 2019 bereits vor dem 1. August damit begonnen haben.

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Auch in diesem Jahr treten die Therapeuten am Limit (TAL) wieder in die Pedale. Da die Situation in der Heilmittelbranche durch das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) nicht ausreichend gesichert ist, ruft das TAL-Team vom 29. Mai bis 6. Juni erneut zu einer Sternfahrt nach Berlin auf. Es geht u.a. um die Forderungen nach einer bundesweiten Abschaffung des Schulgeldes, um eine Ausbildungsreform, eine Stärkung der akademischen Ausbildung, eine am Bedarf ausgerichtete faire Honorierung sowie eine sofortige, deutliche Anhebung der Hausbesuchspauschalen.

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Zu einem Workshop über die Zukunft der Heilmittelberufe hatte Dr. Roy Kühne (MdB) die Vertreter der Heilmittelverbände, Krankenkassen und Politik eingeladen. Jeweils eingeleitet durch einen Impulsvortrag bearbeiteten Kleingruppen eine konkrete Fragestellung zu den drei Themenbereichen Nachwuchs, Wirtschaftlichkeit und Zukunft der Branche. Das Ergebnis waren 18 Pinnwände voller Ideen zur Zukunft der Heilmitteltherapie und reger Austausch zwischen allen Teilnehmern.

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