Gesundheitspolitik

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Gesundheitspolitik

Physiotherapeuten in Berlin und Brandenburg für DiVAs gesucht

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) sucht in Berlin und Brandenburg Physiotherapeuten, die digitale Versorgungsangebote (DiVAs) zur Unterstützung bei Rückenschmerzen testen wollen. Diese Tests sollen ab April 2021 im Rahmen der BMG-Initiative „Zukunftsregion digitale Gesundheit“ (ZDG) erfolgen. Ziel der bis Ende 2022 angelegten Initiative ist es, digitale Lösungen in der Testregion Berlin-Brandenburg in …

Kassenärztliche Vereinigungen

Niedersachsen: Serviceangebote für Ärzte rund um das Thema Heilmittel

Mit Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinie wurde die Verordnung von Heilmitteln bundesweit vereinfacht. Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) informiert Vertragsärzte und Psychotherapeuten über die Neuerungen und gibt ihnen eine Ausfüllanleitung für das Formular 13 an die Hand. Ihnen stehen zudem verschiedene Serviceangebote der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zur Verfügung, die sie nutzen …

Kassenärztliche Vereinigungen

Hessen: Ärzte können seit Januar 2021 einfacher Heilmittel verordnen

Die KV Hessen stellt die wichtigsten Neuerungen der Heilmittel-Richtlinie vor. So gibt es nur noch ein Formular, um Physio- und Ergotherapie, Stimm-, Sprech-, Sprach- und Schlucktherapie sowie Podologie und Ernährungstherapie zu verordnen: das Muster 13. Anstatt 14 Tage haben die Patienten nun 28 Tage Zeit, die Verordnung zu beginnen. Außerdem …

Kassenärztliche Vereinigungen

Baden-Württemberg: Neue Heilmittel-Richtwerte für 2021

Das Ausgabenvolumen für Heilmittel beträgt in Baden-Württemberg für 2021 1.112.108.203 Euro, so die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Im aktuellen Jahr gibt es außerdem neue Heilmittel-Richtwerte für verschiedene Fachgruppen – etwa Anästhesisten, Fachärzte für Innere Medizin, Neurologen und Psychiater mit Schwerpunkt Psychotherapie.

Kassenzahnärztliche Vereinigungen

Bayern: Neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte – das Wichtigste zusammengefasst

Die Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte wurde im Mai 2020 an das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) angepasst und ist am 1. Januar 2021 in Kraft getreten. Auf dem 61. Bayerischen Zahnärztetag in München fasste der Rechtsanwalt Nikolai Schediwy, Leiter des Geschäftsbereichs Qualität der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayern (KZVB), die wesentlichen Aspekte zusammen.

Logopäden: Videotherapie dauerhaft in Regelversorgung aufnehmen

Im Vorfeld des Europäischen Tages der Logopädie am 6. März 2021 haben Logopäden gefordert, Videobehandlungen dauerhaft in den Leistungskatalog der gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen aufzunehmen. Die Teletherapie könne nicht nur dazu beitragen, Patienten in Zeiten einer Pandemie zu schützen. Sie „ermöglicht es auch, den Zugang zur Logopädie sicherzustellen, wenn dies …

„Versorgungsforschung braucht eine breitere Anerkennung“

Die Versorgungsforschung kommt, zumindest was den Bereich der Heilmitteltherapie betrifft, nicht wirklich voran. Das liegt auch daran, dass es schwierig ist, für Forschungsvorhaben die nötigen Fördergelder zu erhalten – etwa aus dem Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Dr. Roy Kühne sieht dabei die Krankenkassen und auch die Verbände in der …

„Wir sind auf die Daten aus den Praxen angewiesen“

Wie wirksam ist Therapie? Welchen Einfluss hat der Wissenserwerb um Evidenzbasierung im Rahmen einer akademischen Ausbildung auf den Behandlungserfolg? Kann durch eine gute physiotherapeutische Behandlung eine Operation vermieden werden? Rund um die Heilmitteltherapie gibt es viele wichtige Fragen, auf die valide Antworten weitestgehend fehlen. Das liegt daran, dass so gut …

Therapeuten dürfen Corona-Tests nicht selbst vornehmen

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Corona-Testverordnung angepasst und stellt klar, dass „ausschließlich Ärzte, Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore oder Apotheken“ durch den Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) mit der Testung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 beauftragt werden können (§ 6 Abs. 1). Zahnärzte, zahnärztlich geführte Einrichtungen und Apotheken dürfen nur PoC-Antigen-Tests …

Corona-Warn-App wird weiter ausgebaut

Die Corona-Warn-App der Bundesregierung soll weiter ausgebaut und ab Mitte Februar auch auf älteren Handys nutzbar sein. Das kündigte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) kürzlich an. In der Version 11.1 stehen nun Kennzahlen zum aktuellen Infektionsgeschehen zur Verfügung und die Anzahl der geteilten Positiv-Meldungen innerhalb der App werden angezeigt.

Ausgabe 02/2021 – Extrabudgetär verordnen lassen: So überzeugen Sie Ärzte und helfen den Patienten

Faktisch, informativ, ideenreich. Der interdisziplinäre Newsletter für Heilmittelerbinger "up|unternehmen praxis" bringt Sie über die aktuelle Gesundheits- und Berufspolitik, betriebswirtschaftliche Themen, sowie Abrechnungs- und Praxismanagement auf den neuesten Stand.

Kassennärztliche Vereinigungen

Baden-Württemberg: Ab Januar 2021 können Psychotherapeuten Ergotherapie verordnen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auf der Basis des Gesetzes zur Reform der Psychotherapeutenausbildung beschlossen, dass auch psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendpsychotherapeuten ab dem 1. Januar 2021 Ergotherapie verordnen dürfen.

Kommentar

Falsche Antworten vom GKV-Spitzenverband

Die Schiedsverhandlungen der Physiotherapeuten sind gerade in die Verlängerung gegangen, der GKV-Spitzenverband und die maßgeblichen Physio-Verbände sollen sich noch einmal über strittige Punkte austauschen. Das Warten auf gültige Verträge geht also in die Verlängerung – und zwar noch bis mindestens Ende Februar

Kommentar

Die Sehnsucht der Therapeuten nach mehr Bürokratie

Die Krankenkassen haben vor über einem Jahr, nämlich am 15. Januar 2020 den verbindlichen Entwurf für das seit dem 1. Januar 2021 geltende Heilmittel-Verordnungsformular Muster 13 veröffentlicht. Seit diesem Zeitpunkt wissen also alle, dass es keine Taxfelder auf dem neuen Muster 13 gibt. Alle bedeutet: Softwarehersteller, Verbände, Abrechnungszentren und Praxisinhaber.

Bayern: FFP2-Maskenpflicht gilt auch in Praxen

Seit Montag (18. Januar 2021) ist in Bayern das Tragen einer FFP2-Maske nicht nur in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr verpflichtend. Betroffen sind nun auch die Praxen von Therapeuten. Das geht aus der neuesten Corona-Verordnung hervor, die die bayerische Staatsregierung kürzlich beschlossen hat.

Der gelbe AU-Schein wird 2021 abgeschafft

Die Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit (AU) auf Papier, auch bekannt als „Gelber Schein“, soll in diesem Jahr abgeschafft werden. Laut Terminservicegesetz soll der AU-Schein ab 1. Oktober 2021 digital zwischen Ärzten und Krankenkassen übermittelt werden.

Corona-Sonderregelungen für verordnete Leistungen bis Ende März verlängert

Aufgrund des anhaltenden dynamischen Infektionsgeschehens werden die geltenden Corona-Sonderregelungen für ärztlich verordnete Leistungen erneut verlängert – und zwar bis zum 31. März 2021. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) heute (21. Januar 2021) bekannt gegeben.

Corona-Krise: Eltern erhalten länger Kinderkrankengeld

Gesetzlich versicherte Eltern können in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie je 20 statt zehn Tage Kinderkrankengeld beantragen. Das hat der Bundestag kürzlich beschlossen. Alleinerziehende erhalten 40 statt 20 Tage pro Kind. Die Regelung, die der Bundesrat am Montag (18. Januar) in einer Sondersitzung zustimmte, tritt rückwirkend zum 5. Januar in …

Auch DGUV verlängert Hygienepauschale bis Ende März 2021

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) schließt sich den Empfehlungen der Kassenverbände an und verlängert die Hygienepauschale von 1,50 Euro je Heilmittelverordnung bis zum 31. März 2021.

Viele Krankenkassen erhöhen 2021 den Zusatzbeitrag

Die Folgen der Corona-Pandemie werden auch für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen spürbar. Viele Krankenkassen heben ihren Zusatzbeitrag an. Im Oktober hatte der Schätzerkreis beim Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) empfohlen, den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz um 0,2 Punkte auf 1,3 Prozent zu erhöhen.