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Physiotherapeutische Kontrolle bei Lagerungsschwindel

Das häufigste Schwindelsyndrom ist der benigne periphere paroxysmale Lagerungsschwindel (BPPV). Durch eine Lageänderung zur Schwerkraft kommt es dabei zu Drehschwindelattacken, die einige Sekunden andauern. Dafür verantwortlich sind Kalziumkristalle, die sich im Gleichgewichtsorgan im Innenohr lösen und in den Bogengang gelangen.
© SpringerMedizin

Es besteht die Möglichkeit, die Kristalle mit Befreiungsmanövern, also bestimmten Bewegungen, aus dem Bogengang zu entfernen. Sie gelangen dann zurück in den Utriculus, haften dort an oder werden abgebaut. Helfen diese Manöver zunächst nicht, sollten Patienten die Befreiungsmanöver unter physiotherapeutischer Anleitung weiter durchführen. So kann sich der Physiotherapeut davon überzeugen, ob die Bewegungen korrekt ausgeführt werden.

Quelle: P. Trillenberg, NeuroTransmitter, Ausgabe 3/2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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