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Zahnärzte

Physiotherapie als ein neuer Therapieansatz bei CMD

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) umfasst unterschiedliche Krankheitsbilder. Dazu gehören Erkrankungen der Kaumuskulatur (Myopathie), der Kiefergelenke (Arthropathie) und der Okklusion (Okklusopathie). Neben Aufklärung und Beratung gilt die Therapie mit Okklusionsschienen als Goldstandard in der zahnärztlichen Behandlung. In den letzten Jahren sind aber neue Therapieansätze hinzugekommen, die die bisher bewährten Maßnahmen in der Behandlung von CMD-Patienten ergänzen und/oder als Alternative dienen.
Foto von junger Frau im Zahnartstuhl mit zahnarzt
© iStock: hoozone

Im Rahmen einer multimodalen Therapie sollten auch Physiotherapeuten hinzugezogen werden, die CMD-Patienten ein Programm für Eigenübungen vermitteln sollen. Auch wenn diese Übungen schon seit vielen Jahren empfohlen werden, gewinnen sie in den letzten Jahren an Bedeutung, wie die neue Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte zeigt. In dieser wird als Therapieziel nach physiotherapeutischer Behandlung festgelegt, dass der Patient Eigenübungen erlernt haben soll, um seine Gesundheit zu erhalten (Prävention vor Therapie). In der Praxis sollten sich Zahnärzte mit Physiotherapeuten abstimmen, welche Übungen empfohlen werden und wer die Unterweisung der CMD-PatientInnen vornimmt.

Quelle: B. Imhoff, der junge Zahnarzt, Ausgabe 2/2022 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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