Im Jahr 2017 haben Ärzte 37,2 Millionen Heilmittelrezepte mit rund 44,1 Millionen Leistungen an die mehr als 71 Millionen GKV-Versicherten ausgestellt. Das geht aus dem aktuellen Heilmittelbericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Der Heilmittelumsatz in der GKV erreichte ein Gesamtvolumen von 6,8 Milliarden Euro, davon 2,43 Milliarden für Versicherte der AOK.

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Knapp zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland nehmen innerhalb eines Jahres Physiotherapie in Anspruch, 6,1 Prozent nutzen Logopädie und vier Prozent Ergotherapie. Das geht aus der zweiten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS Welle 2, 2014 bis 2017) des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, die kürzlich im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurde.

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Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Der Berufsverband der Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin steht dem Direktzugang in der Physiotherapie positiv gegenüber. In einem Diskussionspapier plädieren sie für „eine verbesserte Zusammenarbeit mit den therapeutischen Berufsgruppen und ein gemeinsames Streiten für eine medizinisch sinnvolle Versorgung“.

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Operation

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

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Im Rahmen einer Analyse des Science Media Center Germany zum Thema Knieprothesen wurden Klinik- und niedergelassene Ärzte gefragt, wie sie zu konservativen Therapien stehen. Alle hielten es für sinnvoll, diese stärker zu fördern und zu vergüten. Doch was kann die Physiotherapie bei Arthrose, einer der häufigsten Gründe für Knieprothesenoperationen, eigentlich bewirken? Und in welche Mitarbeiterfortbildungen lohnt es sich, diesbezüglich zu investieren? Wiebke Starke gibt Antworten.

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Knapp die Hälfte der Patienten, denen eine Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (TEP) bevorstand, erhielten vor der Operation eine physikalische Therapie. Das ist das Ergebnis einer versorgungsepidemiologischen Analyse, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Der Orthopäde“ veröffentlicht wurde. Die Verordnungshäufigkeit entspreche nicht vollständig den aktuellen Behandlungsempfehlungen, lautet das Fazit der Autoren.

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Eine neue Therapie gibt Querschnittgelähmten Hoffnung: Mit einer Kombination aus elektrischer Rückenmarkstimulation und spezieller Physiotherapie konnte ein 29-Jähriger Patient an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota, USA) wieder 331 Schritte gehen – mit einer Gehhilfe und Unterstützung von Therapeuten. Voraussetzung für diesen Therapieerfolg, über den die Fachzeitschrift „Nature Medicine“ kürzlich berichtete, scheinen neuronale Restverbindungen zum Gehirn zu sein.

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Schulter

Zwei neue Studien haben wieder einmal die Effektivität physiotherapeutischer Behandlung bestätigt, diesmal als Therapie des Impingement-Syndroms der Schulter. Sowohl die im britischen Ärzteblatt BMJ veröffentliche CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) als auch die in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienene FIMPACT-Studie („Finnish Shoulder Impingement Arthroscopy Controlled Trial“) haben den Nutzen einer subakromialen Dekompression als Standard-Operation in Zweifel gezogen.

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