Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Der Berufsverband der Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin steht dem Direktzugang in der Physiotherapie positiv gegenüber. In einem Diskussionspapier plädieren sie für „eine verbesserte Zusammenarbeit mit den therapeutischen Berufsgruppen und ein gemeinsames Streiten für eine medizinisch sinnvolle Versorgung“.

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Operation

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

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Im Rahmen einer Analyse des Science Media Center Germany zum Thema Knieprothesen wurden Klinik- und niedergelassene Ärzte gefragt, wie sie zu konservativen Therapien stehen. Alle hielten es für sinnvoll, diese stärker zu fördern und zu vergüten. Doch was kann die Physiotherapie bei Arthrose, einer der häufigsten Gründe für Knieprothesenoperationen, eigentlich bewirken? Und in welche Mitarbeiterfortbildungen lohnt es sich, diesbezüglich zu investieren? Wiebke Starke gibt Antworten.

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Knapp die Hälfte der Patienten, denen eine Hüft- oder Knie-Totalendoprothese (TEP) bevorstand, erhielten vor der Operation eine physikalische Therapie. Das ist das Ergebnis einer versorgungsepidemiologischen Analyse, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Der Orthopäde“ veröffentlicht wurde. Die Verordnungshäufigkeit entspreche nicht vollständig den aktuellen Behandlungsempfehlungen, lautet das Fazit der Autoren.

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Eine neue Therapie gibt Querschnittgelähmten Hoffnung: Mit einer Kombination aus elektrischer Rückenmarkstimulation und spezieller Physiotherapie konnte ein 29-Jähriger Patient an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota, USA) wieder 331 Schritte gehen – mit einer Gehhilfe und Unterstützung von Therapeuten. Voraussetzung für diesen Therapieerfolg, über den die Fachzeitschrift „Nature Medicine“ kürzlich berichtete, scheinen neuronale Restverbindungen zum Gehirn zu sein.

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Schulter

Zwei neue Studien haben wieder einmal die Effektivität physiotherapeutischer Behandlung bestätigt, diesmal als Therapie des Impingement-Syndroms der Schulter. Sowohl die im britischen Ärzteblatt BMJ veröffentliche CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) als auch die in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienene FIMPACT-Studie („Finnish Shoulder Impingement Arthroscopy Controlled Trial“) haben den Nutzen einer subakromialen Dekompression als Standard-Operation in Zweifel gezogen.

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Foto von Kalender mit einzelnen Tagen

Eine zeitnahe physiotherapeutische Versorgung von Patienten ist aktuell in Deutschland nicht zu gewährleisten. Das zeigt die erste bundesweite Online-Befragung zum „Wartezeitenbarometer Physiotherapie“ im Juli 2018. Initiiert wurde die Umfrage vom Deutschen Verband für Physiotherapie (ZVK) und dem Verband Physikalische Therapie (VPT). Über 2.000 Physiotherapeuten aus allen Bundesländern hatten sich zu Wartezeiten auf Termine und zur Suche nach Mitarbeitern geäußert.

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Bei degenerativen Meniskusschäden kann Physiotherapie zur Stärkung der Kniemuskulatur genauso gute Ergebnisse bringen wie eine arthroskopische Operation. Das haben Sportwissenschaftler von der Universität in Odense herausgefunden, die sieben kontrollierte Studien zu diesem Thema verglichen.

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