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Ergotherapeutische und physikalische Behandlungen bei Kompressionssyndromen

Vaskuläre Kompressionssyndrome werden häufig unter den Begriffen Thoracic-outlet- (TOS) und Thoracic-inlet-Syndrom (TIS) zusammengefasst. Sie entstehen zum Beispiel infolge von Atherosklerosen. Diagnostik und Therapie sind oft schwierig. Fehlen vaskuläre und neurogene Veränderungen, wird meist als Erstes eine konservative Therapie herangezogen.
© iStock: Prostock-Studio

Etwa zwei Drittel der Patienten sprechen gut auf eine konservative Therapie an. Dazu gehören unter anderem gezielte physikalische und ergotherapeutische Maßnahmen. Mit den Behandlungen soll eine Verminderung der Kompression erreicht werden. Im Fokus steht dabei, dass Therapeuten zusammen mit Patienten Haltungsfehler beseitigen, das Gleichgewicht zwischen Nacken- und Schultergürtelmuskulatur wiederherstellen und diese gegebenenfalls stärken. Weiterhin ist eine ergänzende Patientenschulung wichtig, um das eigene Krankheitsbild zu verstehen und Bewegungsabläufe und Körperhaltungen zu trainieren, damit auslösende Faktoren vermieden werden.

Quelle: T. Bürger et al., Gefässchirurgie, veröffentlicht am 03.08.2021 | kostenfreier Volltextzugriff

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