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Uroonkologie: Physiotherapie in der palliativmedizinischen Therapie

Zur Behandlung uroonkologischer Patienten gehört auch die palliativmedizinische Betreuung. Eine wesentliche Arbeitsgrundlage stellt hier die S3-Leitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nichtheilbaren Krebserkrankung dar. Sie gibt u. a. evidenzbasierte, symptomorientierte Therapieempfehlungen, zu denen auch physiotherapeutische Behandlungen zählen. In den Grundsätzen der Leitlinie wird zudem auf die Multiprofessionalität und Interdisziplinarität der Palliativversorgung verwiesen.
Spezialisierte ambulante Palliativversorgung
© KatarzynaBialasiewicz

Bei 70 bis 90 Prozent der Patienten mit unheilbaren Tumorerkrankungen tritt das Fatigue-Syndrom auf. Hier erscheint neben der ursachenspezifischen Therapie auch eine symptomatische Behandlung empfehlenswert, u. a. durch energiekonsolidierende Maßnahmen, körperliches Training, physikalische Therapie und Physiotherapie. Bei Atemnot werden u. a. Atemübungen mit Physiotherapeuten und Entspannungsübungen empfohlen, wenn sich die Atemnotsymptomatik nicht durch eine Therapie der Ursache verbessern lässt.

Quelle: K. Engel et al., Der Urologe, Ausgabe 3/2022 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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