Wissenschaftler der Universitätsmedizin Greifswald (UMG) haben am 1. April eine bundesweite Studie zur Verbesserung der Therapie bei Sprachverlust nach Schlaganfall gestartet. Dabei wollen sie die Wirksamkeit der Gleichstrom-Stimulation bei der Wiedererlangung des Sprachvermögens wissenschaftlich bewerten, erklärt die Direktorin der Neurologischen Klinik, Professor Agnes Flöel. In den kommenden zwei Jahren sollen 130 Menschen mit chronischen Aphasien in 15 beteiligten Klinikzentren an dem neuen Verfahren teilnehmen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 1,5 Millionen Euro.

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Die IKK gesund plus ist die erste Krankenkasse, die die Kosten für die Sprachtherapie-App neolexon übernimmt. Mit dem von den Sprachtherapeutinnen Dr. Mona Späth und Hanna Jakob entwickelten Programm für Logopädie können Patienten selbständig an ihrem Tablet üben und so ihre sprachlichen Fähigkeiten im Sprachzentrum reaktivieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Kasse. Die App kann individuell auf den Versicherten angepasst werden und sei durch den digitalen Ansatz eine Ergänzung zur logopädischen Behandlung.

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Infolge eines Schlaganfalls oder eines Unfalls verlieren manche Menschen die Fähigkeit zu sprechen. Sie müssen es wieder mühsam neu erlernen und dazu vor allem auch zu Hause viel üben. Seit Anfang 2017 ist das Training leichter geworden: Mit „neolexon“ kam in Deutschland eine Logopädie-App auf den Markt, die eine individuell auf den Patienten abgestimmte Sprachtherapie ermöglicht. Entwickelt haben sie die beiden Sprachtherapeutinnen Hanna Jakob und Dr. Mona Späth.

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