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Worauf Ärzte beim neuen Heilmittelformular achten müssen

Mit dem Start der Neufassung der Heilmittel-Richtlinie zum 1. Oktober 2020 wird es ein neues Heilmittel-Verordnungsformular 13 geben, das die bisherigen drei Formulare 13 (Physio/Podo), 14 (Logo) und 18 (Ergo/Ernährung) ablöst. Worauf niedergelassene Ärzte dabei achten müssen, wurde kürzlich im Rahmen eines Kommentars in der Zeitschrift MMW Fortschritte der Medizin erläutert.
Entlassmanagement: Krankenhausarzt schreibt Heilmittelverordnung
© KTM_2016

Dort heißt es, die Angabe der Leitsymptomatik bleibt obligat. Alternativ könne eine patientenindividuelle Leitsymptomatik formuliert werden. Bis zu drei verschiedene vorrangige Heilmittel können künftig gleichzeitig verordnet werden und zusätzlich maximal ein ergänzendes Heilmittel. Bei der Anforderung eines Therapieberichts entfällt das Ankreuzfeld für den Verzicht auf einen Therapiebericht. Auch die Angabe von Therapiezielen bleibt für die Vertragsärzte freiwillig.

Mit der Änderung der Heilmittel-Richtlinie verlängert sich die Gültigkeit der Verordnung von 14 auf 28 Tage. Das Feld zur Angabe eines späteren Behandlungsbeginns entfällt. Sollte die Behandlung früher beginnen, muss das Feld „dringlicher Behandlungsbedarf“ angekreuzt werden.

Quelle: MMW-Kommentar, MMW Fortschritte der Medizin, Ausgabe 2/2020 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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