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Sportmediziner fordern mehr Prävention in Schul- und Vereinssport

Die Gesellschaft für orthopädisch-traumatologische Sportmedizin (GOTS) hat mehr Präventionsprogramme in Schul- und Vereinssport gefordert. Allein in Deutschland gebe es jährlich rund zwei Millionen Sportverletzungen, davon mehr als 420.000 Sportunfälle an Kitas und Schulen, heißt es in einer Mitteilung. Mit Präventionsprogrammen und adäquat ausgebildeten Trainern könnten viele Sportverletzungen vermieden werden.
Sportmediziner fordern mehr Prävention in Schul- und Vereinssport
© Fotolia.com: glenkar

Die meisten Unfälle passierten laut Fachgesellschaft im Ballsport, allen voran Fußball, Handball, gefolgt vom Wintersport, Turnen, Laufen, Radsport und Wandern. Am häufigsten seien dabei Verletzungen des Bewegungsapparats: Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse, Kreuzband- und Meniskus-Risse, Bänder-, Sehnen- und Knorpelverletzungen, Knochenbrüche, Prellungen, Verstauchungen, Verrenkungen sowie Quetschungen.

Eine Aufwärmphase allein reiche nicht aus. „Richtige Prävention muss auf den entsprechenden Sport, den Trainingszustand des Athleten und die beanspruchten Körperregionen zugeschnitten sein“, sagt GOTS-Präsident Professor Romain Seil. Prävention werde aber bislang im Leistungs- und im Breitensport gleichermaßen absolut vernachlässigt.

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