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Studie: Wie Schlaganfall-Patienten zu mehr Aktivität ermuntert werden

Der Einsatz von Schlaganfall-Helfern führt bei Schlaganfall-Patienten zu mehr Aktivitäten, zu mehr Selbstvertrauen und zu einer Steigerung der Lebensqualität. Das ist das Ergebnis der Pilotstudie des Projekts „Geschulte Schlaganfall-Helferinnen und Schlaganfall-Helfer – ein Partnerschaftliches Modell für die wohnortnahe Versorgung (GeSa)“, die kürzlich in der Zeitschrift für Gerontologie+Geriatrie veröffentlicht wurde.
© iStock: Daisy-Daisy

Entwickelt wurde das Modell von der Hochschule für Gesundheit (hsg) Bochum und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Ziel war es, Schlaganfall-Helfer für eine individuelle wohnortnahe Unterstützung von Schlaganfall-Patienten zu schulen. Mit Erfolg, wie Studienautorin Dr. Kerstin Bilda von der hsg Bochum betonte. Das GeSa-Projekt sei ein gelungenes Beispiel dafür, wie Forschung die Gesundheitsversorgung nachhaltig qualitativ verbessern könne.

Nach dem Ende des Modellprojektes hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe seit 2015 begonnen, das Projekt bundesweit zu vervielfältigen. Bis zum Sommer 2020 wurden an 16 Standorten in 37 Schulungen inzwischen über 480 Schlaganfall-Helfer ausgebildet.

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