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Diabetiker mit ihrer Versorgung nur mittelmäßig zufrieden

Menschen mit Diabetes schätzen die Versorgungsqualität bei ihrer Erkrankung als eher mittelmäßig ein. Im Schnitt lag der Wert bei 2,45, wobei Frauen diese noch schlechter einschätzten (2,33) als Männer (2,58). Das geht aus einer Analyse des Robert Koch-Instituts hervor, die kürzlich im „Journal of Health Monitoring“ veröffentlicht wurde.

Testpersonen für neue Therapie gegen Phantomschmerzen gesucht

Rund 90 Prozent aller Patienten mit fehlenden Gliedmaßen oder mit Verletzungen von Nerven leiden an Phantomschmerzen. Bisherige Behandlungsmöglichkeiten führten kaum zu einer Schmerzlinderung. Nun soll ein neuartiger Therapieansatz diesen Patienten besser und ohne Medikamente helfen.

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Individuelle Physiotherapie bei lumbalem Rückenschmerz besonders effektiv

Die multimodale Therapie beim lumbalen Rückenschmerz umfasst in der Regel auch Physiotherapie – meist in Form eines standardisierten Kraft-/Beweglichkeitstrainings. Laut einer einfach verblindeten, randomisierten Studie aus den USA lassen sich jedoch signifikant bessere Outcomes erzielen, wenn die Physiotherapie individuell an typische Alltagsbewegungen der Patienten angepasst wird.

Studie: Joggen schadet dem Kniegelenk nicht

Die Sorge vieler Patienten mit Knieproblemen, Joggen schade dem Kniegelenk, können Physiotherapeuten jetzt entkräften. In einer Langzeitstudie haben US-Forscher kürzlich herausgefunden, dass selbst anstrengende körperliche Sportarten wie Joggen, Aerobic oder Tennis das Risiko einer Kniegelenksarthrose auf lange Sicht nicht erhöhen – auch nicht bei Risikofaktoren wie Übergewicht.

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Rückenschmerzen: Leitliniengerechte Versorgung verringert Gefahr der Chronifizierung

Das Einhalten bzw. Nichteinhalten der Versorgungsregeln für Patienten mit akuten Rückenschmerzen hat einen Einfluss darauf, ob diese chronisch werden oder nicht. Das zeigt eine Studie, in der sich Mediziner um Joel Stevans von der School of Health and Rehabilitation Sciences der Universität Pittsburgh mit dem Problem der Chronifizierung von Schmerzen …

Hausärzte

Bei Migräne auch ambulante interdisziplinäre Zusammenarbeit nutzen

Während in der stationären Behandlung die multimodale Schmerztherapie fest verankert ist, ist sie im ambulanten Bereich bisher noch unzureichend etabliert. Dabei können nach Ansicht von Experten besonders Kopfschmerz-Patienten muskoloskelettale Auffälligkeiten zeigen, die in Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten abgeklärt werden können. In einzelnen Studien erwies sich die Physiotherapie mit einer Reduktion von …

Bewegung kann bei Kindern mit ADHS die Reaktionsfähigkeit erhöhen

Laut einer aktuellen Pilotstudie aus Taiwan kann körperliche Aktivität die Reaktionsleistung bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung (ADHS) positiv beeinflussen. Die Kinder, die über acht Wochen zweimal in der Woche ein spezielles 60-minütiges Sport-Programm absolvierten, hatten sowohl eine geringere Reaktions- als auch Wahlreaktionszeit als die Kinder in der Kontrollgruppe.

Probanden mit Kniearthrose für Forschungsprojekt gesucht

Für eine Studie unter Leitung der Fachhochschule St. Pölten werden Probanden im Alter von 45 bis 60 Jahren mit einer leichten bis mittelschweren Kniearthrose gesucht. In dem Projekt „MLKOA – Motorisches Lernen bei Kniearthrose“ wollen die FH St. Pölten, die Donau-Universität Krems, das Orthopädische Spital Speising und das Universitätsklinikum St. …

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Patientenspezifisches Training fördert Beweglichkeit bei Kreuzschmerzen

Ein patientenspezifisches motorisches Training (PMT) kann bei Patienten mit Kreuzschmerzen die Alltagsfunktion stärker verbessern als Kraft- und Flexibilitätstraining (KFT). Das ist das Ergebnis einer Vergleichsstudie von Schmerzforschern und Physiotherapeuten um Dr. Linda van Dillen.

Therapeutin macht mit Patientin Kraftübungen

Corona-Folgen: 40 Prozent weniger Knie- und Hüft-OPs

Die Corona-Pandemie hat zu einem starken Rückgang von Knie- und Hüft-Operationen geführt. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres sank die Zahl um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer DAK-Auswertung der Krankenhausdaten von 2019 bis 2021 hervor. Bereits im Corona-Jahr 2020 wurden im Vergleich zum Vorjahr …

Studie: Wie Schlaganfall-Patienten zu mehr Aktivität ermuntert werden

Der Einsatz von Schlaganfall-Helfern führt bei Schlaganfall-Patienten zu mehr Aktivitäten, zu mehr Selbstvertrauen und zu einer Steigerung der Lebensqualität. Das ist das Ergebnis der Pilotstudie des Projekts „Geschulte Schlaganfall-Helferinnen und Schlaganfall-Helfer – ein Partnerschaftliches Modell für die wohnortnahe Versorgung (GeSa)“, die kürzlich in der Zeitschrift für Gerontologie+Geriatrie veröffentlicht wurde.

Neuro-Covid-Patienten zeigen Immunschwäche im Nervensystem

Einige Patienten, die an Covid-19 erkranken, leiden an neurologischen Begleit- und Folgeerkrankungen, zusammengefasst unter dem Begriff „Neuro-Covid“. Neben Geruchs- und Geschmacksveränderungen treten auch diffuse Hirnschädigungen mit neurologischen und psychiatrischen Auffälligkeiten oder Schlaganfälle auf. Bislang war unklar, warum einige Patienten neurologische Symptome entwickeln und andere nicht.

Nutzen von Antidepressiva bei Rückenschmerzen fraglich

Obwohl viele internationale Fachgesellschaften den Einsatz von Antidepressiva bei chronischen Rückenschmerzen empfehlen, scheint der Nutzen für die Patienten gering. Zu diesem Schluss kommt eine Übersichtsstudie, die kürzlich in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift The BMJ veröffentlicht wurde. Gleichzeitig besteht das Risiko von Nebenwirkungen.

Studie: Gesundheitskompetenz nimmt weiter ab

Die Universität Bielefeld untersuchte 2020 im Rahmen einer repräsentativen Studie zum zweiten Mal die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung hierzulande. Demnach fällt es 64,2 Prozent der Befragten schwer, komplexe Informationen zu Gesundheit und Krankheit angemessen zu verarbeiten. 2014 lag der Wert bei 54,3 Prozent.

Orthopäden

Studie zur Sekundärprävention bei osteoporosebedingten Frakturen

90 Prozent aller Frauen und 97 Prozent der Männer erhalten in Deutschland ein Jahr nach einer osteoporosebedingten Fraktur keine therapeutische Behandlung mehr. Dabei gibt es auch hierzulange einen „Fracture Liaison Service“ (FLS), also eine enge Zusammenarbeit aller Versorger. Zum Thema interdisziplinäre Versorgung soll jetzt eine vierjährige Studie des FLS-Teams der …

Fast 60 Prozent der Deutschen leiden an neurologischer Erkrankung

Mit fortschreitender Alterung der Gesellschaft werden neurologische Störungen zunehmen. Schon heute sind sie die dritthäufigste Ursache für Behinderungen und vorzeitigen Tod in den EU-Staaten. Das ist das Ergebnis einer Studie im Auftrag der „European Academy of Neurologe“ (EAN), die kürzlich in der Fachzeitschrift „Lancet Public Health“ veröffentlicht wurde. In Deutschland …

RKI-Studie zu Corona: Infektionsrisiko in Kliniken größer als in Praxen

Die Neuinfektionen mit dem Coronavirus sind in Deutschland wieder gestiegen. Nun hat das Robert-Koch-Institut (RKI) eine Studie dazu veröffentlicht, an welchen Orten das größte Infektionsrisiko besteht. Demnach steckten sich die meisten Menschen im privaten Umfeld an – laut RKI-Studie gab es 3.902 Ausbrüche. Allerdings infizierten sich dort im Schnitt nur …

BARMER: Nur jeder zweite Arthrose-Patient nutzt Physiotherapie

Nur jeder zweite Arthrose-Patient in Deutschland hat 2016 physiotherapeutische Leistungen genutzt. Das geht aus einer aktuellen Auswertung von Versicherungsdaten der BARMER hervor. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift Arthritis Care & Research veröffentlicht. 

Orthopäden

Physiotherapeutische Strategie gegen unspezifische Rückenschmerzen

Eine prospektive, randomisiert kontrollierte Studie aus der Schweiz ging der Frage nach, welche therapeutische Strategie nicht chronische, unspezifische Rückenschmerzen (NLBP) am effektivsten und nachhaltigsten reduziert. Eine Kombination aus progressiven Übungen mit zwei Beratungseinheiten (ECG) erwies sich als vorteilhaft.

Schon 3.500 Lübecker für Corona-Studie gemeldet

In Lübeck ist eine große Längsschnittstudie gestartet, um die Ausbreitung des Coronavirus im Großraum der Hansestadt zu untersuchen. Für die Teilnahme an der Studie „ELISA“ (LübeckEr Längsschnittuntersuchung zu Infektionen mit SARS-CoV-2) haben sich nach Angaben der Initiatoren schon mehr als 3.500 Lübecker per App angemeldet. Gesucht werden 20.000+.

Illustration Menschen in Netzwerk verbunden