Zur Prävention von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen muss die im Sitzen verbrachte Zeit reduziert werden - und zwar früher als bislang angenommen. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben festgestellt, dass die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen nicht erst mit Beginn der Pubertät abnimmt, sondern bereits zwischen dem sechsten und elften Lebensjahr.

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In Deutschland geraten die wenigsten Haushalte aufgrund von Gesundheitsausgaben in finanzielle Not. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität Berlin (TU). Diese stützt sich auf die Einkommens- und Verbrauchsstichproben des Statistischen Bundesamtes, das alle fünf Jahre circa 40.000 Haushalte zu ihrer finanziellen Situation befragt, und ist Teil eines Reports des europäischen Regionalbüros der Weltgesundheitsor­ganisation (WHO). Dafür wurde in 25 Ländern Europas untersucht, mit welchen finanziellen Belastungen es verbunden ist, wenn sich die Menschen in den jeweiligen Ländern medizinisch versorgen lassen wollen.

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Ein spezielles Tai-Chi-Übungsprogramm für Senioren schützt ältere Menschen besser vor Stürzen als ein multimodales Training oder Dehnungsübungen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde. An der Studie beteiligten sich 670 Senioren im Alter von 70 Jahren und älter.  Alle hatten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen Sturz erlitten.

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Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Für eine Studie, die die Wirksamkeit der Stottertherapie KIDS (Kinder Dürfen Stottern, Sandrieser & Schneider 2015) bei sieben- bis elfjährigen Kindern betrachtet, sucht die Fachhochschule Münster derzeit bundesweit 30 Sprachtherapeuten. Teilnahmevoraussetzung ist, dass sie Stottern in einer ambulanten Einrichtung behandeln.

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Operation

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

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„Ich fühle mich rundum gesund“ – Dieser Aussage stimmen nur 45 Prozent der Befragten zwischen 14 und 34 Jahren zu. Das zeigt die Studie „Zukunft Gesundheit 2018“, der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. 78 Prozent der jungen Menschen in Deutschland würden gern mehr für ihre Gesundheit tun, es fehle ihnen dazu aber die Zeit. Zudem würden 83 Prozent gern mehr Sport treiben, 84 Prozent sich gern gesünder ernähren.

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Eine neue Therapie gibt Querschnittgelähmten Hoffnung: Mit einer Kombination aus elektrischer Rückenmarkstimulation und spezieller Physiotherapie konnte ein 29-Jähriger Patient an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota, USA) wieder 331 Schritte gehen – mit einer Gehhilfe und Unterstützung von Therapeuten. Voraussetzung für diesen Therapieerfolg, über den die Fachzeitschrift „Nature Medicine“ kürzlich berichtete, scheinen neuronale Restverbindungen zum Gehirn zu sein.

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Der Fachkräftemangel in den therapeutischen Berufen ist noch größer als bisher angenommen. Ende 2017 hatte die Bundesagentur für Arbeit angegeben, dass offene Stellen bei Physiotherapeuten rund 150 Tage vakant bleiben. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Zahl für alle Therapieberufe bei 250 Tagen liegt.

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