Eine US-Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA Surgery veröffentlicht wurde, liefert Praxisinhabern ein weiteres Argument für Sturzprophylaxe im Alter. Laut einer Umfrage in Notfall-Ambulanzen hat die Zahl der Knochenbrüche bei Senioren zugenommen, die bei Spaziergängen mit dem Hund an der Leine unterwegs waren. Therapeuten können das Thema aufgreifen und den Hundebesitzern unter ihren Patienten einige Übungen zeigen, um die Gefahr möglicher Stürze beim Gassi gehen zu vermindern.

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Operation

Bei Patienten mit einem Hüftimpingement lassen sich geringe Symptome mit physiotherapeutischen Maßnahmen lindern. Daher empfehlen Wissenschaftler in einer britischen Studie die Physiotherapie als Erstlinienbehandlung. Bei Patienten mit stärkeren und anhaltenden Beschwerden dagegen scheint eine Operation besser zu helfen. 

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Zur Prävention von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen muss die im Sitzen verbrachte Zeit reduziert werden - und zwar früher als bislang angenommen. Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München haben festgestellt, dass die körperliche Aktivität von Kindern und Jugendlichen nicht erst mit Beginn der Pubertät abnimmt, sondern bereits zwischen dem sechsten und elften Lebensjahr.

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In Deutschland geraten die wenigsten Haushalte aufgrund von Gesundheitsausgaben in finanzielle Not. Das ist das Ergebnis einer Studie der Technischen Universität Berlin (TU). Diese stützt sich auf die Einkommens- und Verbrauchsstichproben des Statistischen Bundesamtes, das alle fünf Jahre circa 40.000 Haushalte zu ihrer finanziellen Situation befragt, und ist Teil eines Reports des europäischen Regionalbüros der Weltgesundheitsor­ganisation (WHO). Dafür wurde in 25 Ländern Europas untersucht, mit welchen finanziellen Belastungen es verbunden ist, wenn sich die Menschen in den jeweiligen Ländern medizinisch versorgen lassen wollen.

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Ein spezielles Tai-Chi-Übungsprogramm für Senioren schützt ältere Menschen besser vor Stürzen als ein multimodales Training oder Dehnungsübungen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde. An der Studie beteiligten sich 670 Senioren im Alter von 70 Jahren und älter.  Alle hatten in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einen Sturz erlitten.

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Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Für eine Studie, die die Wirksamkeit der Stottertherapie KIDS (Kinder Dürfen Stottern, Sandrieser & Schneider 2015) bei sieben- bis elfjährigen Kindern betrachtet, sucht die Fachhochschule Münster derzeit bundesweit 30 Sprachtherapeuten. Teilnahmevoraussetzung ist, dass sie Stottern in einer ambulanten Einrichtung behandeln.

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Operation

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

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