Laut einer Studie der Schwenninger Krankenkasse gehen 83 Prozent der Deutschen auch dann zur Arbeit, wenn sie nicht gesund sind. Die meisten „Krankarbeiter“ gibt es mit über 90 Prozent in Bayern, die wenigsten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt, heißt es in einer Mitteilung der Kasse. Allerdings liege der Wert auch hier mit 76 Prozent noch erschreckend hoch.

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In Deutschland erhalten immer mehr Menschen bei Kniearthrose ein künstliches Gelenk - zunehmend auch jüngere Patienten unter 60 Jahren. Zwischen 2013 und 2016 ist die Zahl solcher Eingriffe insgesamt um gut 18 Prozent auf rund 169.000 Fälle pro Jahr gestiegen. Das geht aus einer Studie der Bertelsmann-Stiftung hervor. „Dieser Trend sei weder durch medizinische noch durch demografische oder geografische Einflussfaktoren erklärbar“, heißt es darin.

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Symptome der Multiplen Sklerose wie Gleichgewichtsstörungen, schnelle Ermüdbarkeit und Spastizität lassen sich durch Hippotherapie signifikant verbessern. Das belegt eine aktuelle Studie, die im britischen Multiple Sclerosis Journal veröffentlich wurde. Sie ist die erste weltweit, die die positiven Effekte der Hippotherapie bei MS-Patienten auf höchstem wissenschaftlichem Niveau, der Evidenzstufe 1, nachweist.

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Knöchelfrakturen bei älteren Menschen sollten konservativ mit Hilfe von Close Contact Casting (CCC), einer speziellen Gipsverbandtechnik, behandelt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine britische Studie, die im März in der Fachzeitschrift „Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Diese Technik führe zu Verbesserungen, die weitgehend an die operative Versorgung heranreichen. Gleichzeitig konnten postoperative Komplikationen auf ein Minimum reduziert werden.

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Körperliche Aktivität und regelmäßige Übungen sind wichtig für Patienten mit chronischen Schmerzen. Doch oft herrscht eine Diskrepanz zwischen „wollen“ und „machen“, wie eine vor kurzem veröffentlichte, schwedische Studie zeigte. Obwohl die Patienten grundsätzlich den Übungen positiv gegenüberstanden, erreichten sie nur selten die gewünschte körperliche Aktivität.

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Selbstangewandte Akupressur kann bei älteren Patienten mit Kniegelenksarthrose die Schmerzen lindern und die körperlichen Funktionen verbessern. Das ist das Ergebnis einer US-Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Arthritis Care & Research“ veröffentlicht wurde. Akupressur sei nach Angaben der Wissenschaftler eine kostengünstige und nicht-invasive Behandlung, die das Potenzial habe, eine nützliche, langfristige Selbstmanagementstrategie für Schmerzen zu sein. Sie könne leicht gelehrt werden und sei sicher genug, sie auch ohne Aufsicht selbst anzuwenden – also auch für Therapeuten eine sinnvolle Ergänzung ihrer Behandlung, die sie Patienten für Zuhause an die Hand geben können.

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Für Patienten mit koronarer Herzkrankheit (KHK) ist regelmäßige Bewegung in Bezug auf das Sterberisiko wichtiger als ein gesundes Gewicht zu halten. Das ergab kürzlich eine Studie der norwegischen Universität Trondheim, die seit 1985 über einen Zeitraum von 30 Jahren mehr als 3.000 Patienten mit KHK beobachtet hatte.

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Viele Schüler an deutschen Grundschulen haben massive Schwierigkeiten beim Lesen. Nach den aktuellen Ergebnissen der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IgLu) stieg der Anteil der betroffenen Grundschüler 2016 auf 18,9 Prozent – 2001 waren es noch 16,9 Prozent. Angesichtes dieser enttäuschenden Ergebnisse fordern Logopäden eine bessere Sprachförderung in Kitas.

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Dyspraxie ist eine bisher wenig erforschte motorische Entwicklungsstörung, an der in Deutschland schätzungsweise fünf Prozent der Kinder erkrankt sind. Häufig wird Dyspraxie jedoch als ADHS fehldiagnostiziert. Studierende des Bachelor-Studiengangs „Health Communication“ an der Universität Bielefeld wollen gemeinsam mit den Initiatoren der Plattform „Dyspraxie online“ jetzt eine erste deutsche Studie zu „Dyspraxie in Deutschland“ erstellen.

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