Einer weltweiten Studie der „Active Healthy Kids Global Alliance“ zufolge bewegen sich deutsche Kinder zu wenig. Entsprechend gibt es im „Bewegungszeugnis“ drei Mal die Note 4- : bei der „Körperlichen Aktivität insgesamt“, dem „Sitzenden Verhalten“ und beim „Aktiven Spielen“. Nur rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen mindestens eine Stunde moderate oder intensive körperliche Aktivität pro Tag, wie es die WHO empfiehlt.

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Brustschwimmen und Ganzkörpervibrationstraining sind Gift für ein künstliches Hüftgelenk. Das belegt eine Studie des Julius Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskelettale Regeneration in Berlin, die kürzlich in der Fachzeitschrift „The Journal of Bone and Joint Surgery“ veröffentlicht wurde. Häufige, anhaltend hohe Belastungen können zur aseptischen Becherlockerung führen.

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Für eine Studie, die die Wirksamkeit der Stottertherapie KIDS (Kinder Dürfen Stottern, Sandrieser & Schneider 2015) bei sieben- bis elfjährigen Kindern betrachtet, sucht die Fachhochschule Münster derzeit bundesweit 30 Sprachtherapeuten. Teilnahmevoraussetzung ist, dass sie Stottern in einer ambulanten Einrichtung behandeln.

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Operation

Bei Meniskusrissen wird in Deutschland meistens operiert. Das ist jedoch nicht immer nötig, wie eine holländische Studie zeigt, die kürzlich im Fachmagazin „The Journal of the American Medical Association“ (JAMA) veröffentlicht wurde. Demnach profitierten Patienten mit einem nicht-obstruktiven Meniskusriss von Physiotherapie in gleichem Maße wie von einer arthroskopischen Meniskektomie.

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„Ich fühle mich rundum gesund“ – Dieser Aussage stimmen nur 45 Prozent der Befragten zwischen 14 und 34 Jahren zu. Das zeigt die Studie „Zukunft Gesundheit 2018“, der Schwenninger Krankenkasse und der Stiftung „Die Gesundarbeiter“. 78 Prozent der jungen Menschen in Deutschland würden gern mehr für ihre Gesundheit tun, es fehle ihnen dazu aber die Zeit. Zudem würden 83 Prozent gern mehr Sport treiben, 84 Prozent sich gern gesünder ernähren.

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Eine neue Therapie gibt Querschnittgelähmten Hoffnung: Mit einer Kombination aus elektrischer Rückenmarkstimulation und spezieller Physiotherapie konnte ein 29-Jähriger Patient an der Mayo Clinic in Rochester (Minnesota, USA) wieder 331 Schritte gehen – mit einer Gehhilfe und Unterstützung von Therapeuten. Voraussetzung für diesen Therapieerfolg, über den die Fachzeitschrift „Nature Medicine“ kürzlich berichtete, scheinen neuronale Restverbindungen zum Gehirn zu sein.

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Der Fachkräftemangel in den therapeutischen Berufen ist noch größer als bisher angenommen. Ende 2017 hatte die Bundesagentur für Arbeit angegeben, dass offene Stellen bei Physiotherapeuten rund 150 Tage vakant bleiben. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Zahl für alle Therapieberufe bei 250 Tagen liegt.

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Betriebliche Zusatzleistungen sind bei Arbeitnehmern auch weiterhin sehr gefragt. Das ist das Ergebnis der aktuellen Studie des Hamburger Marktforschungsinstituts Splendid Research. Die Studie sieht sich nach eigenen Angaben als Ratgeber für Arbeitgeber. Sie zeige ihnen, worauf sie im Hinblick auf die generelle Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter achten sollten.

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Frau mit Smartphone während des Trainings zuhause

Rheumapatienten haben ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, wenn sie sich zu wenig bewegen. Das ist das Ergebnis einer dänischen Studie, die kürzlich in der Fachzeitschrift „Annals of the Rheumatic Diseases“ erschienen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) verweist auf ein Bewegungsprogramm, das gleichfalls in Dänemark entwickelt wurde. Es soll Rheumakranke durch Motivationstraining und tägliche Kurznachrichten zu mehr Bewegung motivieren.

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Schulter

Zwei neue Studien haben wieder einmal die Effektivität physiotherapeutischer Behandlung bestätigt, diesmal als Therapie des Impingement-Syndroms der Schulter. Sowohl die im britischen Ärzteblatt BMJ veröffentliche CSAW-Studie („Can Shoulder Arthroscopy Work?“) als auch die in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ erschienene FIMPACT-Studie („Finnish Shoulder Impingement Arthroscopy Controlled Trial“) haben den Nutzen einer subakromialen Dekompression als Standard-Operation in Zweifel gezogen.

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