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MKI: Heilmittelerbringer haben kaum Hoffnung auf wirtschaftliche Verbesserung

Im ersten Quartal 2022 wurden für den Medizinklima-Index der Stiftung Gesundheit zum ersten Mal auch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Hebammen/Geburtshelfer und Heilpraktiker zu ihrer wirtschaftlichen Lage und Erwartung für die Zukunft befragt. Insgesamt bewertete die Mehrheit der Heilmittelerbringer ihre wirtschaftliche Lage als befriedigend oder schlecht.
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© Sturti

Nur etwa ein Drittel der Physiotherapeuten gaben an, mit ihrer wirtschaftlichen Lage zufrieden zu sein. Bei den Ergotherapeuten waren es gerade einmal 23,9 Prozent und bei den Logopäden sogar nur 22,2 Prozent. Ein Blick auf die wirtschaftlichen Erwartungen zeigt, dass alle drei Berufsgruppen kaum Hoffnung haben, dass sich die Situation verbessern wird. Die Ergotherapeuten sind mit 6,1 Prozent noch am optimistischsten, gefolgt von den Physiotherapeuten mit 4,8 Prozent und den Logopäden mit 4 Prozent.

Heilpraktiker hingegen schätzen ihre Lage deutlich besser ein. 37,6 Prozent sagen, ihre wirtschaftliche Lage sei gut – und 24,2 Prozent der Befragten gaben an, eine günstige wirtschaftliche Erwartung zu haben.

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