Die Zahlen aus Heilmittelinformations-System der GKV für 2018 sind veröffentlicht worden und erlauben einen detaillierten Blick auf das Verordnungs- und Therapiegeschehen im vergangenen Jahr. Zwar sind die Umsätze der Praxen mit GKV-Heilmitteln um rund 9,3 Prozent gestiegen, die Anzahl der Behandlungseinheiten ist jedoch bundesweit um 1,6 Prozent zurückgegangen. Das entspricht mehr als 4,6 Millionen Behandlungseinheiten, die Patienten in Deutschland weniger erhielten.

weiterlesen

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die vorläufigen Finanzergebnisse für das Vorjahr veröffentlicht. Demnach habe es bei den Heilmittelausgaben mit 11,5 Prozent „deutlich überproportionale Zuwächse“ gegeben. Dies sei vor allem die Folge der schrittweise erfolgten Honorarerhöhungen auf Grund des Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetzes (HHVG). Insgesamt gaben die Kassen 2018 rund 7,9 Milliarden Euro für Heilmittel aus, gut 800 Millionen Euro mehr als im Jahr 2017. Mit drei Prozent stellen die Heilmittel jedoch immer noch einen vergleichsweise kleinen Posten dar.

weiterlesen

Die Pflegeversicherung hat das vergangene Jahr mit einem Defizit von rund 3,5 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Finanzreserve ist auf etwa 3,37 Milliarden Euro geschrumpft, was 1,02 Monatsausgaben entspricht. Ende 2017 hatte die Pflegeversicherung noch eine Rücklage von rund 6,9 Milliarden Euro. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland und beruft sich dabei auf die Antwort des Bundesministeriums für Gesundheit auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann.

weiterlesen

Laut „vdek-Basisdaten des Gesundheitswesens 2018/2019“ lagen die Ausgaben für Heilmittel 2017 bei knapp 6,8 Milliarden Euro. Damit gab die GKV pro Versicherten rund 90 Euro für Heilmittel aus - nur 0,08 Prozent mehr als 2016. Mit Grafiken, Tabellen und Flussdiagrammen bietet die Publikation auf rund 60 Seiten Hintergrundinformationen zu allen wichtigen Themenfeldern des Gesundheitssystems.

weiterlesen

Der Bundesbericht (Januar bis September 2018) des GKV Heilmittel-Informationssystems (GKV-HIS) zeigt für die ersten drei Quartale 2018 gute und schlechte Nachrichten: Positiv ist, dass die Preise für Heilmittel im Bundesdurchschnitt gestiegen sind, für KG etwa um 15 Prozent, für Manuelle Therapie und KG-ZNS um 16,3 Prozent und für MLD45 sogar um 17,7 Prozent. Allerdings sind die Behandlungseinheiten für Heilmitteltherapie je 1.000 Versicherte im gleichen Zeitraum zurückgegangen.

weiterlesen
Grafik von Figuren, die sich an der Hand halten

Seit dem Frühjahr hat sich in der Heilmittelbranche einiges getan. Bis zum Sommer waren es besonders die vielen verschiedenen Protestaktionen, die den Ruf nach höherer Vergütung und besseren Arbeitsbedingungen in die Öffentlichkeit brachten. Im zweiten Halbjahr 2018 zeigten sich erste Erfolge: Mehrere Bundesländer haben inzwischen das Schulgeld abgeschafft oder übernehmen zumindest einen Teil der Kosten. Auch der Bundesgesundheitsminister kam nicht umhin, sich mit den Therapeuten auseinanderzusetzen – online und in persönlichen Treffen.

weiterlesen

Urlaubstage verfallen nicht automatisch und sie können sogar vererbt werden – mit diesen beiden Entscheidungen hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) jüngst die Rechte der Arbeitnehmer in Sachen Urlaub gestärkt. Wichtige Änderungen, besonders für Arbeitgeber in der Heilmittelbranche – wo jeder Urlaubstag bei nicht enden wollendem Patientenstrom und gleichzeitigem Fachkräftemangel schnell zu Engpässen in der Praxis führt. Aber müssen Sie Mitarbeiter jetzt zum Urlaub zwingen?

weiterlesen

Das Thema „Weg(e) mit dem Stottern: Therapie und Selbsthilfe für Erwachsene“ steht im Mittelpunkt des 12. Herbsttreffens Patholinguistik. Es findet am 24. November 2018 von 9 bis 18 Uhr an der Universität Potsdam statt. In vier Hauptvorträgen werden verschiedene Ansätze der Stottertherapie vorgestellt, in zwei Kurzvorträgen geht es um Selbsthilfe für Stotterer. Es besteht die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten als Poster zu präsentieren. Anmeldefrist für Abstracts ist der 30.9.2018.

weiterlesen

Rückwirkend zum 1. August 2018 erhöht der Bund die beihilfefähigen Höchstsätze für Heilmittel. Neben der Anpassung der Höchstbeträge enthält die Anlage 9 der Bundesbeihilfeverordnung noch weitere Änderungen: So wurden erstmals im Leistungsverzeichnis eine Befundposition, eine Position für Palliativversorgung und für Ernährungstherapie aufgenommen sowie der Begriff Mindestbehandlungsdauer durch Richtwert ersetzt (up berichtete).

weiterlesen