Knapp zehn Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland nehmen innerhalb eines Jahres Physiotherapie in Anspruch, 6,1 Prozent nutzen Logopädie und vier Prozent Ergotherapie. Das geht aus der zweiten Folgeerhebung der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS Welle 2, 2014 bis 2017) des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, die kürzlich im Journal of Health Monitoring veröffentlicht wurde.

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Der Fachkräftemangel in den therapeutischen Berufen ist noch größer als bisher angenommen. Ende 2017 hatte die Bundesagentur für Arbeit angegeben, dass offene Stellen bei Physiotherapeuten rund 150 Tage vakant bleiben. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Zahl für alle Therapieberufe bei 250 Tagen liegt.

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Die Umsätze der Heilmittelerbringer mit der GKV haben in 2017 mit 4 Prozent zwar leicht zugenommen, aber die Anzahl der Behandlungen ist stark rückläufig. Das zeigt der Bundesbericht des GKV-HIS 2017. Im vergangenen Jahr rechneten Therapeuten 24 Millionen Behandlungseinheiten weniger mit der GKV ab als noch 2016. Das entspricht einem Rückgang von immerhin 7,5 Prozent.

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Sie sind etwas ungeschickter als andere Kinder: Sie können einen Ball nicht fangen, lassen das Glas fallen und haben Schwierigkeiten beim Springen, Schneiden oder Schreiben. Sie sind einfach „tollpatschig“, sagt der Volksmund. Doch solche Kinder leiden an einer umschriebenen Entwicklungsstörung motorischer Funktionen (UEMF), die - rechtzeitig erkannt - gut zu behandeln ist, wie die Ergotherapeutin Daniela Küchemann weiß.

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Nach Veröffentlichung der aktualisierten Leitlinie „Nichtspezifischer Kreuzschmerz“ im März 2017 (up berichtete), ist nun ergänzend die S2k-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz erschienen. Darin enthalten sind Empfehlungen zum Umgang mit spezifischen und bedrohlichen Kreuzschmerzen. Ziel der Leitlinie sei es, durch geeignete Diagnosemaßnahmen eine zeitnahe diagnostische Zuordnung der Störung und eine entsprechende Therapie zu ermöglichen, so die Autoren. Herausgeber sind die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Interessierte können die Versorgungsleitlinie auf www.awmf.org kostenlos herunterladen.

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Der Deutsche Verband der Ergotherapeuten e.V. (DVE) hat sich mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) auf Preiserhöhungen geeinigt. Statt einer bundeseinheitlichen Preisliste gelten künftig für jedes Bundesland gesonderte Vereinbarungen. Eines haben jedoch alle Listen gemeinsam: Während einer zweijährigen Versuchsphase, in der Daten gesammelt werden sollen, können Ergotherapeuten die „volle“ Hausbesuchspauschale (neue Pos.-Nr. 59935) abrechnen. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie im Rahmen ihres Hausbesuchs in einer Einrichtung nur einen Patienten behandeln.

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Für unsere „Hausbesuche“ fragen wir Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber aus ganz Deutschland, was sie zurzeit in ihrem Berufsleben bewegt. Dieses Mal berichtet Christiane Bindl von ihrem Therapiezentrum in Nürtingen, wo sie unter anderem Ergotherapie, Logopädie und Lerntherapie anbietet.

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Für unsere „Hausbesuche“ fragen wir Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber aus ganz Deutschland, was sie zurzeit in ihrem Berufsleben bewegt. Dieses Mal sprechen wir mit der Ergotherapeutin Kerstin Bergner, die gerade eine ihrer beiden Praxen veräußert hat.

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