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Komplikationen bei Dysphagie mit multiprofessionellem Team vermeiden

Die Dysphagie ist eine Störung des Schluckvorgangs. Bei jedem zweiten Patienten, der einen Schlaganfall erleidet, tritt eine solche Dysphagie auf, bei jedem vierten wird sie sogar chronisch. Die Folgen können Unter- und/oder Fehlernährung, aber auch Dehydration und Aspirationspneumonie sein. Nur durch eine multiprofessionelle Zusammenarbeit unter Mitwirken des Patienten können Komplikationen vermieden werden.
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Eine logopädische Schluckdiagnostik ist laut Leitlinienempfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) unerlässlich. Ernährungsberater tragen dazu bei, dass Patienten trotz Schluckstörungen in einem guten Ernährungszustand bleiben. Physiotherapie kann bei der richtigen Sitzpositionierung des Patienten helfen und Atem- beziehungsweise Abhusttechniken im Rahmen dessen trainieren. Ergotherapeuten können bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel, wie spezieller Bestecke und Trinkbecher, beraten und das Schluck- und Esstraining begleiten.

Quelle: D. Ludwig, Heilberufe, Ausgabe 7-8/2020 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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