Der übermäßige Gebrauch von Schmerz- und Migränemitteln kann Kopfschmerzen verstärken. Davon gehen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) aus. In einer neuen Leitlinie zu Diagnose und Therapie dieser Kopfschmerzen raten die Experten, vorbeugend aktiv zu werden, um nicht in einen Teufelskreis von Schmerzen und Medikation zu kommen. Hilfreich seien Ausdauersport, Entspannung und Stressmanagement, um Kopfschmerzattacken vorzubeugen. Auch die Verhaltenstherapie sei wirksam.

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Nach Veröffentlichung der aktualisierten Leitlinie „Nichtspezifischer Kreuzschmerz“ im März 2017 (up berichtete), ist nun ergänzend die S2k-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz erschienen. Darin enthalten sind Empfehlungen zum Umgang mit spezifischen und bedrohlichen Kreuzschmerzen. Ziel der Leitlinie sei es, durch geeignete Diagnosemaßnahmen eine zeitnahe diagnostische Zuordnung der Störung und eine entsprechende Therapie zu ermöglichen, so die Autoren. Herausgeber sind die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Interessierte können die Versorgungsleitlinie auf www.awmf.org kostenlos herunterladen.

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Prof. Dr. med. Etelka Földi ist Leiterin der Földiklinik im Schwarzwald, die sich auf die Behandlung von Patienten mit Lymphödemen spezialisiert hat – und eine der Autorinnen der neuen S2-Leitlinie zu Lymphödemen. Im Interview erklärt die Internistin, wie sich die Lymphtherapie durch Physiotherapeuten in Zukunft ändern könnte und wie Ärzte sie heute leitliniengerecht verordnen können.

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Foto von älterer Frau bei Dehnübungen

Die neue Nationale Versorgungsleitlinie (NVL) Nicht-spezifischer Kreuzschmerz gibt behandelnden Ärzten und Therapeuten eine wissenschaftlich belegte Handlungsempfehlung für die Therapie solcher Beschwerden. Da rund 85 Prozent aller Menschen in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben unspezifische Rückenschmerzen haben, bietet sich für Heilmittelerbringer hier ein großes Interventionsfeld.

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Seit September ist die neue Leitlinie „Pathogenese, Diagnostik und Behandlung von Redeflussstörungen“ online verfügbar. Im Interview erklärt Dr. Claudia Iven, stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutscher Bundesverbands der akademischen Sprachtherapeuten, was in der Leitlinie steht, warum sie sie für gelungen hält und welche Auswirkungen sie auf den Alltag der Therapeuten haben könnte.

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Die Konsultationsfassung der komplett überarbeiteten Leitlinie „Nicht-spezifischer Kreuzschmerz“ steht ab sofort zur Kommentierung im Internet. Interessierte und Experten sind bis zum 29. September eingeladen, die zweite Auflage der Leitlinie kritisch zu lesen und dem Redaktionsteam ihre Kommentare zu schicken.

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