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Wenig Wissen zu Hilfsmitteln und assistiven Technologien zur Nahrungsaufnahme

Eine Reihe von Hilfsmitteln und robotischen Produkten können Menschen mit Funktionseinschränkungen und -verlust der selbstständigen Nahrungsaufnahme das alltägliche Leben erleichtern. Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass das Wissen darüber „weder bei den betroffenen Menschen noch in den Gesundheitsberufen in ausreichendem Maß verbreitet“ ist.
Wenig Wissen zu Hilfsmitteln und assistiven Technologien zur Nahrungsaufnahme
© SpringerMedizin

Ärzte sind zwar für die Verordnung der Hilfsmittel zuständig, doch diese sind ebenso wie assistive Technologien und digitale Gesundheitsanwendungen kein obligatorischer Gegenstand der medizinischen Ausbildung. Sie seien auf gute Kollaborationsstrukturen mit anderen Gesundheitsberufen angewiesen – etwa Ergotherapeuten Physiotherapeuten und Logopäden. Aus einer Recherche, die im Rahmen des EU-Projekts DDSkills durchgeführt wurde, geht jedoch hervor, dass auch dort weder Hilfsmittel noch assistive Technologien systematisch in die Aus-, Fort- und Weiterbildung integriert sind.

Quelle: B. Klein & A. Baumeister, Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, Ausgabe 7/2020 | kostenfreier Volltextzugriff

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