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S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms“ wurde aktualisiert

Die klinische S3-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Mundhöhlenkarzinoms“ wurde vollständig aktualisiert und zu Fragen der multimodalen Therapie weiterentwickelt. Die Sprech- und Schluckrehabilitation ist unter dem Punkt Nachsorge und Rehabilitation aufgeführt.
Foto von junger Frau im Zahnartstuhl mit zahnarzt
© iStock: hoozone

Laut Leitlinie sollten Patienten mit Kau-, Sprech- und Schluckstörungen eine adäquate funktionelle Therapie erhalten. Sind als Folge der geplanten chirurgischen oder konservativen Maßnahmen Kau-, Schluck- und/oder Sprechstörungen zu erwarten, ist bereits vor Behandlungsbeginn mit der Betreuung durch einen qualifizierten Therapeuten zu beginnen. Patienten mit einer Dysphagie sollten eine adäquate Diagnostik, etwa eine hochfrequente Fluroskopie mit Kontrastmittel oder eine fiberoptischen Endoskopie, erhalten. Bestehen wegen eines Mundhöhlenkarzinoms Probleme bei der Nahrungsaufnahme und beim Sprechen und/oder erhalten die Patienten eine Radio/Radiochemotherapie, sollten sie vor, während und nach der Behandlung von erfahrenen Logopäden begleitet werden.

Quelle: K.-D. Wolff et al., Der MKG-Chirurg, veröffentlicht am 10.08.2021 | + kostenpflichtiger Volltextzugriff

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