Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl), der Deutsche Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/innen (dba) und der Deutsche Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten (dbs) starten eine gemeinsame Umfrage zur sogenannten Transparenzregelung. Diese ist Teil der Vereinbarungen des Heil- und Hilfsmittel-Versorgungsstärkungsgesetzes (HHVG). Der Gesetzgeber verlangt damit einen Nachweis, dass die Vergütungssteigerungen, die nun von der Entwicklung der Grundlohnsummer abgekoppelt sind, auch an die angestellten Therapeuten in freien Praxen weitergegeben werden.

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up 09-2010

Auf www.logopaedie-hilft.org informiert der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) über die Lage der Logopäden in Deutschland. Die neue Website widmet sich aktuellen Fragen der Berufsgruppe. Es werden unter anderem die Themen Vergütung, Ausbildung und die durch den demographischen Wandel entstandenen höheren Anforderungen an die Therapeuten angesprochen sowie Forderungen an politische Entscheidungsträger formuliert.

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Essen und Genuss gehören einfach zusammen, da sind sich die Macher des Podcasts „Iss Nix!“ einig. Doch gerade bei Menschen mit Schluckstörungen bleibt das oft auf der Strecke. Manchmal können sie sogar überhaupt nichts mehr essen, in einigen Fällen droht Atemnot. Um Kollegen für das Thema Dysphagie (Schluckstörungen) zu sensibilisieren, haben die Logopäden Dr. phil. Stefanie Duchac und Alexander Fillbrandt den Podcast „Iss Nix“ ins Leben gerufen.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Statt Einzelbehandlungen von 45 Minuten seien im Bereich der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie Einzelbehandlungen von 30 Minuten zu verordnen. So heißt es in der Heilmittel-Vereinbarung für das Jahr 2018 nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 1 SGB V, die die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen mit den thüringischen Ersatzkassen sowie den Landesverbänden der Krankenkassen (AOK PLUS, BKK Landesverband Mitte, IKK classic, Landwirtschaftliche Krankenkasse, Knappschaft) geschlossen hat.

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Seit dem 1. Juli 2018 ist es Logopäden möglich, zwei neue Berichtspositionen mit der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) abzurechnen. Im Anschluss an die Erst-Verordnung, nach Abschluss des Regelfalls sowie außerhalb des Regelfalls dürfen Logopäden den großen Bericht (X9703) pauschal mit 50,58 Euro in Rechnung stellen, in allen anderen Fällen den kleinen (X9702) mit 22,48 Euro. Voraussetzung dafür ist, dass der verordnende Arzt einen Bericht angefordert hat.

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Das Thema „Weg(e) mit dem Stottern: Therapie und Selbsthilfe für Erwachsene“ steht im Mittelpunkt des 12. Herbsttreffens Patholinguistik. Es findet am 24. November 2018 von 9 bis 18 Uhr an der Universität Potsdam statt. In vier Hauptvorträgen werden verschiedene Ansätze der Stottertherapie vorgestellt, in zwei Kurzvorträgen geht es um Selbsthilfe für Stotterer. Es besteht die Möglichkeit, wissenschaftliche Arbeiten als Poster zu präsentieren. Anmeldefrist für Abstracts ist der 30.9.2018.

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Lehrer bringt kleinem Mädchen das Alphabet bei

Unter dem Motto „Diagnostik in der Logopädie“ veranstaltet die Hochschule Bremen am 19. Oktober 2018 einen Fachtag für Stimm-, Sprech- und Sprachtherapeuten. Experten aus der Praxis stellen verschiedene Testverfahren vor, die sich für die therapeutische Arbeit zur Behandlung diverser Störungsbilder eignen.

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Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich stärker an den Kosten von Privatschulen. Gleichzeitig dürfen diese nur noch maximal 160 Euro Schulgeld pro Monat und Schüler verlangen. Ein Problem für die Physio- und Logopädieschulen, denn der Zuschuss reicht nicht aus, um die Kosten zu decken. Doch nun will Baden-Württemberg beim Privatschulgesetz nochmal nachbessern. Für die Übergangszeit erhalten Physio-und Logopädieschulen 2.000 Euro pro Schüler und Schuljahr.

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Die Umsätze der Heilmittelerbringer mit der GKV haben in 2017 mit 4 Prozent zwar leicht zugenommen, aber die Anzahl der Behandlungen ist stark rückläufig. Das zeigt der Bundesbericht des GKV-HIS 2017. Im vergangenen Jahr rechneten Therapeuten 24 Millionen Behandlungseinheiten weniger mit der GKV ab als noch 2016. Das entspricht einem Rückgang von immerhin 7,5 Prozent.

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